

Scores zum Zeitpunkt der Empfehlung (29. Juni 2026)
| Wesentliche unternehmens- und aktienbezogene Ereignisse, die den Kurs wahrscheinlich bewegt haben | Wie sich die öffentliche Wahrnehmung und das Narrativ rund um die Aktie entwickelt haben | Wichtige technische Phasen im Chart der letzten rund fünf Jahre | |---|---|---| | (2021) • März 2021 — Mexikos Oberstes Gericht bestätigte die Einstufung der América-Móvil-Gruppe durch die IFT als „dominanter" Akteur im Telekommunikationsmarkt (regulatorischer Überhang etabliert bzw. bestätigt). [37] • GJ2021 — Der ausgewiesene Nettogewinn stieg deutlich (ca. MXN 196 Mrd.), überwiegend bedingt durch aufgegebene Geschäftsbereiche und Einmaleffekte im Zusammenhang mit TracFone. [3][5] • 23. Nov. 2021 — Abschluss des TracFone-Verkaufs an Verizon (Erlös: ca. 3,6 Mrd. USD in bar sowie rund 57,6 Mio. Verizon-Aktien; zusätzlich bis zu 650 Mio. USD erfolgsabhängig). Diese Transaktion war ein wesentlicher Liquiditäts- und Kursevent. [10][12][13] • Einreichung des 20-F-Jahresberichts 2021 mit Dokumentation der oben genannten Vorgänge. [4][5] | 2021: Nach Jahren regulatorischer Beobachtung wurde die Aktie neu bewertet — als langsamer wachsender, aber liquiditätsstarker Telekommunikationswert. Der TracFone-Ausstieg wurde positiv aufgenommen (Wert realisiert, US-Exposure reduziert), doch das „Dominanz"-Label der Regulierungsbehörde hielt einen strukturellen Bewertungsabschlag aufrecht. Die Einmaleffekte beim Nettogewinn wurden von Investoren weitgehend als nicht wiederkehrend eingestuft. [10][5][37] | Technische Phase 2021: Kursstärke bis Ende 2021, getragen von der TracFone-Monetarisierung und besser als erwarteten Ergebnissen; die Regulierungsnachrichten zur Marktdominanz begrenzten eine vollständige Neubewertung zu Jahresbeginn — eine Rally, die eher durch Einmalerlöse als durch eine Beschleunigung des organischen Wachstums getrieben wurde. [10][3][37] | | (2022) • Apr. 2022 — Die Aktionäre stimmten einer Aufstockung des Aktienrückkaufprogramms zu (zusätzliche MXN 26 Mrd.; Gesamtvolumen ca. MXN 36,6 Mrd. für Apr. 2022 bis Apr. 2023); der Vorstand beschloss eine ordentliche Dividende von MXN 0,44 je Aktie. Diese Kapitalrückführungsmaßnahmen waren explizite Kurstreiber. [26][24] • Die operative Entwicklung 2022 normalisierte sich gegenüber 2021 — das Fehlen der TracFone-Einmaleffekte erschwerte die Vergleichbarkeit. [5] | 2022: Das Narrativ verschob sich in Richtung „defensiver Compounder mit verlässlichen Kapitalrückführungen" (Dividenden und erweitertes Rückkaufprogramm) — Investoren schätzten planbare Ausschüttungen, während Klarheit über Regulierungsreformen sowie Wechselkurs- und Makrodruck ausstanden. [26][24] | Technische Phase 2022: Überwiegend seitwärts mit gelegentlicher Volatilität — Rückkauf- und Dividendenankündigungen stützten den Kurs und verhinderten stärkere Rücksetzer, jedoch kein nachhaltiger Ausbruch nach oben, da die Einmaleffekte aus 2021 wegfielen. [26][24] | | (2023) • Jan. 2023 — Die IFT eröffnete eine öffentliche Konsultation zu zusätzlichen Maßnahmen zur Reduzierung der AMX-Marktdominanz; diese Konsultation entwickelte sich zu einem dauerhaften Ereignisrisiko. [46] • Q1–Q3 2023 — Operative Kennzahlen: Umsatzwachstum im Servicebereich zu konstanten Wechselkursen, Neukundenzuwächse (insbesondere starkes Postpaid-Wachstum); Q2 2023 wies einen deutlichen Nettogewinnanstieg aus (Währungs- und Einmaleffekte); Turmverkäufe Anfang 2023 erzeugten Vergleichsverzerrungen; Q3 2023 enthielt eine Wertminderung von ca. MXN 4,7 Mrd. auf die Claro/VTR-JV-Beteiligung sowie anhaltende Kundenzuwächse (rund 3 Mio. Mobilfunk-Nettoneukunden in Q3). [55][60][58] • Der Vorstand schlug auf den Hauptversammlungen Dividenden und Rückkäufe für 2023 vor (Kontinuität bei den Kapitalrückführungen). [25] | 2023: Das Narrativ spaltete sich auf — einerseits vermittelten verbesserte organische Kennzahlen (Postpaid, Breitbandwachstum) einen „Rückkehr zum Wachstum"-Ton; andererseits hielt die Regulierungskonsultation eine politisch-rechtliche Risikoprämie auf die Aktie aufrecht, sodass viele Investoren das Aufwärtspotenzial als bedingt betrachteten. [60][58][46] | Technische Phase 2023: Rally zur Jahresmitte nach stärkeren organischen Ergebnissen und Kundenwachstum; zwischenzeitliche Rücksetzer, wenn Regulierungskonsultation und Vergleichbarkeitsthemen (Turmverkäufe) in den Vordergrund traten — insgesamt positive Dynamik gegenüber 2022, aber weiterhin durch Regulierungsschlagzeilen gedeckelt. [60][58][46] | | (2024) • Die IFT verschärfte ihre Maßnahmen: Die Behörde genehmigte Referenzpreise für den Zugang zur AMX-Infrastruktur und kündigte neue asymmetrische Regulierungsmaßnahmen an, die ab 2024 wirksam wurden — mit explizit wesentlichen Auswirkungen auf den Wettbewerberzugang und AMXs Wholesale-Ökonomie. [44][51] • H1 2024 — Das Unternehmen meldete anhaltend wachsende Serviceumsätze, führte Aktienrückkäufe von ca. MXN 12,5 Mrd. im ersten Halbjahr durch (beschleunigtes Tempo) und wies eine reduzierte Nettoverschuldung/EBITDA-Ratio von rund 1,38× aus. Diese Kapitalrückführungs- und Verschuldungsmaßnahmen waren kursrelevant. [57][55] • Ende 2024 — Die IFT leitete Durchsetzungsmaßnahmen gegen Telcel wegen mutmaßlicher wettbewerbswidriger Praktiken ein (gemeldete Bußgelder und verschärfte Aufsicht), was erneutes Schlagzeilenrisiko erzeugte. [41][42] | 2024: Geteiltes Narrativ — operative Widerstandsfähigkeit und aggressive Rückkäufe festigten die „defensiver Compounder / Aktionärsrendite"-Geschichte, während konkrete Regulierungsmaßnahmen und Sanktionen bei risikoscheuen Investoren das Narrativ „Value-Trap / Regulierungsrisiko" wiederbelebten. Per saldo: mehr Skepsis, aber selektive fundamentalbasierte Käufe. [57][44][41][42] | Technische Phase 2024: Unruhige Kursentwicklung — Erholung zur Jahresmitte (Rückkäufe und stabile Serviceumsätze), dann Kursrückgänge zum Jahresende infolge von Regulierungsdurchsetzungs- und Bußgeldschlagzeilen; anschließend Konsolidierung, als Schuldenabbau und Rückkaufvolumen für den Markt sichtbarer wurden. [57][44][41] | | (2025) • Die Anfang 2025 veröffentlichten Ergebnisse dokumentierten Q4 2024: Das Unternehmen meldete Umsatzstärke im vierten Quartal, während der Nettogewinn im Jahresvergleich zurückging (außerordentliche Effekte und Wechselkurseinflüsse); der Geschäftsbericht 2024 / 20-F wurde 2025 eingereicht. [54][52] • Das Unternehmen bestätigte Dividenden und setzte Rückkäufe fort; Bilanzstabilisierung und Free-Cashflow-Generierung blieben zentrale Themen für Management und Investoren. [57][24][25] | 2025: Der Investorenfokus konzentrierte sich zunehmend auf Kapitalrückführungen und Bilanzkennzahlen — AMX wurde verstärkt als verlässlicher Cashflow-Generator wahrgenommen, der Kapital ausschüttet (Dividenden und Rückkäufe). Die Bewertung spiegelte jedoch weiterhin regulatorischen und rechtlichen Überhang sowie Wechselkursrisiken wider — viele Investoren positionierten sich in AMX für Rendite und Abwärtsschutz, nicht für Wachstum. [57][25] | Technische Phase 2025: Partielle Erholung bzw. Rotation in der ersten Jahreshälfte 2025, da Rückkaufaktivität und klarere FCF-Trends die Stimmung stützten; anschließend Konsolidierung, während quartalsweise Über- und Untererfüllungen sowie fortlaufende Regulierungsupdates episodische Volatilität erzeugten. [54][57] | | (2026 — bis 2026-07-07) • Der regulatorische Dialog blieb bis 2026 aktiv; öffentliche Berichte zeigen, dass die IFT weiterhin zusätzliche Maßnahmen und eine verstärkte Aufsicht gegenüber AMX entwickelt und kommuniziert (fortlaufende regulatorische Entwicklung). [39][42] • Das Unternehmen zahlt weiterhin Dividenden und führt Rückkäufe durch; der aktuelle Marktpreis von 26,15 per 2026-07-07 wird als gegeben angenommen. Dividendenhistorie und laufende Ausschüttungen verankern die Investorenerwartungen wesentlich. [24][30] | Mitte 2026: Das Marktnarrativ ist klar: „defensiver Telekommunikationswert mit verlässlichen Kapitalrückführungen, aber anhaltendem regulatorischem Überhang." Die dominierende Investorenperspektive: ein stabiler regionaler Platzhirsch, dessen Rendite und Rückkäufe attraktiv sind, dessen Aufwärtspotenzial jedoch durch politisch-regulatorische Risiken und Währungsvolatilität begrenzt bleibt. [24][57][39] | Technische Phase 2026 (YTD bis 2026-07-07): Die Aktie handelt in einer Konsolidierungsspanne um die Mitte der 20er-Dollar-Marke (Kurs hier angesetzt mit 26,15); die Kursbewegung reagiert sensibel auf Schlagzeilen (Quartalsergebnisse, IFT-Entwicklungen) mit episodischen Ausschlägen bei positiven Meldungen und scharfen Intraday-Bewegungen bei Regulierungsankündigungen — kein klarer langfristiger Ausbruch, solange das Dominanz-Risiko ungelöst bleibt. [57][39] |
América Móvil ist kein Wachstumswert, den man kauft, weil man aufgeregt ist. Man kauft ihn, weil Lateinamerika Mobilfunk und Breitband braucht – und AMX dort die Infrastruktur besitzt, die niemand schnell nachbauen kann. Das Unternehmen liefert solide operative Cashflows aus einem Markt, der strukturell noch Digitalisierungspotenzial hat. Die Bewertung ist mit einem PEG von 1,1x und KGV von 16x nicht ambitioniert für ein Unternehmen mit dieser Marktstellung. Wer gezielt defensive Cashflow-Qualität aus Schwellenländern sucht und Währungs- sowie Regulierungsrisiko bewusst einpreist, findet hier eine konsistente Equity-Story.
América Móvil ist der dominierende integrierte Telekommunikationsbetreiber in Mexiko und großen Teilen Lateinamerikas (Telcel, Telmex, Claro) und sieht sich starkem regionalen Wettbewerb durch multinationale etablierte Anbieter und nationale Carrier gegenüber. Seine wesentlichsten börsennotierten Konkurrenten sind Telefónica (sowie Telefônica Brasil/Vivo) und große brasilianische Carrier wie TIM und Oi, während lokale Kabelnetzbetreiber und unabhängige ISPs Druck auf die Geschäftsbereiche Festnetz-Breitband und Pay-TV ausüben. Zu den Hauptrisiken gehören regulatorische und politische Eingriffe, intensiver lokaler Wettbewerb, der ARPU und Marktanteile unter Druck setzt, Währungs- und makroökonomische Volatilität in den Betriebsmärkten sowie hohe laufende Investitionsbedarfe für 5G und Glasfaser.
América Móvil ist der dominierende panlateinamerikanische Telekommunikationskonzern (Marken sind Telcel, Telmex und Claro) und konkurriert primär mit großen regionalen und multinationalen Carriern sowie Kabel-ISPs. Zu den wichtigsten Wettbewerbern gehören Telefónica, TIM/Millicom, AT&T und große regionale Kabelnetzbetreiber; der Wettbewerb ist lokal geprägt und variiert je nach Land und Produktbereich (Mobilfunk, Festnetzbreitband, Pay-TV). Die wesentlichen Risiken entstehen durch intensiven regionalen Wettbewerb, regulatorische und politische Unsicherheiten in lateinamerikanischen Märkten, Währungs- und makroökonomische Volatilität sowie hohe Investitionsausgaben und Verschuldung, die für den 5G- und Glasfaserausbau erforderlich sind.
| Unternehmen | Ticker |
|---|---|
| Telefónica, S.A. | TEF.BME |
| TIM Participacoes S.A. | TIMB.NYSE |
| Millicom International Cellular S.A. | TIGO.NASDAQ |
| Grupo Televisa, S.A.B. | TV.NYSE |
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Kostenlos testen| Period | America Movil SAB de CV ADR | vs DAX | vs S&P 500 (SPY) |
|---|---|---|---|
| 1M | +5.27% | +2.42% | +3.67% |
| 3M | -0.53% | -6.28% | -11.38% |
| 6M | +27.56% | +26.22% | +18.58% |
| 1Y | +49.03% | +43.25% | +27.27% |
| 3Y | +31.40% | -31.80% | -45.51% |
| 5Y | +106.51% | +41.37% | +20.92% |
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Kostenlos testenWie sich die wichtigsten Bewertungskennzahlen (KGV, KUV, KBV und Kurs-Cashflow-Verhältnis) im Zeitverlauf im Vergleich zu heute entwickelt haben.
| Zeitraum | KGV | KUV | KBV | Kurs-Cashflow-Verhältnis |
|---|---|---|---|---|
| Aktuell | 15.8 | 1.5 | 3.7 | 4.7 |
| Vor 1 Jahr | 1.0 | 0.1 | 0.1 | 0.2 |
| Vor 3 Jahren | 15.4 | 1.6 | 3.8 | 10.3 |
| Vor 5 Jahren | 0.5 | 0.1 | 0.2 | 0.2 |
Langfristige Übersicht ausgezahlter Dividenden (Betrag pro Aktie und Dividendenrendite zum Zahlungszeitpunkt).
| Year | Dividend | Yield at payment | Ø Rendite |
|---|---|---|---|
| 2026 | 0.31 USD | — | 1.4% |
| 2025 | 0.28 USD | 1.24% | |
| 2025 | 0.28 USD | 1.57% | |
| 2024 | 0.24 USD | 1.49% | |
| 2024 | 0.26 USD | 1.41% | |
| 2023 | 0.20 USD | 1.15% | |
| 2023 | 0.27 USD | 1.23% | |
| 2022 | 0.29 USD | 1.68% | |
| 2022 | 0.44 USD | 2.35% | |
| 2021 | 0.20 USD | 1.10% | |
| 2021 | 0.20 USD | 1.26% | |
| 2020 | 0.19 USD | 1.42% | |
| 2020 | 0.18 USD | 1.29% | |
| 2019 | 0.18 USD | 1.11% | |
| 2019 | 0.19 USD | 1.29% |
Die historische Ergebnisentwicklung zeigt, wie konstant das Unternehmen die Analystenerwartungen erfüllt oder übertrifft. Zukunftsprognosen geben Einblick in die erwartete Profitabilität und Wachstumsdynamik.
Ausgewählte Kennzahlen aus Gewinn- und Verlustrechnung, Bilanz und Kapitalflussrechnung. Jährlich und quartalsweise, basierend auf veröffentlichten IFRS/GAAP-Abschlüssen.
| 2025 | 2024 | 2023 | 2022 | 2021 | |
|---|---|---|---|---|---|
| Umsatz | 885.08B | 869.22B | 816.01B | 844.50B | 855.53B |
| Operatives Ergebnis (EBIT) | 185.89B | 115.95B | 167.78B | 170.87B | 166.13B |
| Jahresüberschuss | 77.68B | 28.31B | 76.11B | 82.88B | 19.24B |
| Free Cashflow | 120.67B | 126.26B | 91.75B | 4.06B | 5.72B |
| Bilanzsumme | 1.80T | 1.79T | 1.56T | 1.62T | 1.69T |
| Eigenkapital | 362.66B | 369.09B | 366.71B | 437.83B | 457.64B |
| Nettoverschuldung | 883.74B | 744.07B | 599.25B | 100.45B | 623.92B |
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