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### 2021 (Geschäftsjahr; berichtet am 25. Februar 2022) - Ereignis: BASF verzeichnete eine kräftige Erholung im Geschäftsjahr 2021 — Umsatz €78,6 Mrd.; EBIT vor Sondereinflüssen €7,8 Mrd.; Volumenwachstum +11 % und Preisanstieg +25 %; vorgeschlagene Dividende €3,40 je Aktie [2], [7], [4]. - Einordnung: Der Markt betrachtete BASF als klassische Zyklikergeschichte — die wiedergewonnene Ertragskraft und der starke Cashflow stellten das Vertrauen der Anleger nach der Schwäche von 2020 wieder her; im Mittelpunkt standen das Upstream-Chemiegeschäft und die Preissetzungsmacht. - Charttechnik: Aufwärtstrend und Kursrally im Zuge der fundamentalen Erholung und verbesserter Marktstimmung.
### 7. Dezember 2021 - Ereignis: Ankündigung der Ausgliederung des Geschäfts mit Abgaskatalysatoren für mobile Anwendungen in eine eigenständige Einheit (BASF Automotive Catalysts & Recycling) sowie eines strategischen Vorstoßes in Batteriematerialien und Recycling mit geplanten Investitionen von rund €3,5–4,5 Mrd. (2022–2030) und Milliardenumsatzzielen für 2030 [39], [42]. - Einordnung: Ein klares strategisches Umsteuern — das Management positionierte BASF weg vom rückläufigen Verbrennergeschäft hin zu E-Mobilität und Recycling; Anleger begannen, eine zweigeteilte Story zu bewerten: zyklisches Chemiegeschäft auf der einen, wachstumsstarkes Batteriegeschäft auf der anderen Seite. - Charttechnik: Ausbruchspotenzial und mögliche Neubewertung, abhängig von der Glaubwürdigkeit des neuen Wachstumspfads.
### März–April 2022 - Ereignis: Als Reaktion auf Russlands Einmarsch in die Ukraine fror BASF Anfang März 2022 das Neugeschäft in Russland und Belarus ein und kündigte an, die verbleibenden Nicht-Lebensmittelaktivitäten bis Anfang Juli 2022 abzuwickeln; Wintershall Dea stoppte neue russische Projekte und stellte damit verbundene Zahlungen und Planungen ein [32], [28], [25]. - Einordnung: Die Wahrnehmung der Anleger verschob sich hin zu erhöhten geopolitischen und operativen Risiken; im Fokus standen das Russland-Exposure und die Abhängigkeit Europas von russischem Gas. - Charttechnik: Deutlicher Volatilitätsanstieg und anfänglicher Kursrückgang, da der Markt geopolitische und energiebezogene Risiken neu einpreiste.
### Oktober 2022 - Ereignis: Der Aufsichtsrat verlängerte die Bestellung von Dr. Martin Brudermüller bis zur Hauptversammlung 2024 und ernannte Dirk Elvermann zum Finanzvorstand [15]. - Einordnung: Kontinuität in der Führung, verbunden mit einem klaren Fokus auf finanzielle Steuerung in einem turbulenten Umfeld; Anleger beobachteten die Kapitalallokation und den Umgang mit möglichen Wertberichtigungen. - Charttechnik: Kurzfristige Konsolidierung in einer Seitwärtsspanne, während der Markt auf Klarheit zu Russland und den Auswirkungen der Energiekrise im Winter wartete.
### Spätes 2022 / Geschäftsjahr 2022 (im Jahresabschluss erfasst) - Ereignis: Das russische Segment von Wintershall Dea wurde faktisch entkonsolidiert; BASF verbuchte sehr hohe Wertberichtigungen auf Wintershall Dea, Nord Stream 2 und weitere russlandbezogene Vermögenswerte — der Sonderaufwand im Ergebnis aus nicht-integralen Beteiligungen belief sich auf rund €6.517 Mio. und führte zu einem negativen Konzernergebnis für das Jahr; hinzu kamen deutlich gestiegene Energie- und Gaskosten [27], [29], [31], [36]. - Einordnung: Die Unternehmensgeschichte wandelte sich von der Zyklikererholung zu einer, die von Altlasten im Öl- und Gasbereich sowie Energiekostendruck geprägt war; BASF wurde als Träger erheblicher Einmalbelastungen mit erhöhtem kurzfristigen Ausführungsrisiko wahrgenommen — die Stimmung kippte ins Defensive, mit dem Risiko einer Value-Trap. - Charttechnik: Starker Kursrückgang und anhaltend hohe Volatilität; ein ausgeprägter Abwärtstrend, der die zuvor aufgebaute Dynamik zunichtemachte.
### 17. Januar 2023 - Ereignis: Wintershall Dea gab den vollständigen Rückzug aus Russland bekannt — geordnet und im Einklang mit den geltenden Rechtsvorschriften — und schloss damit den 2022 eingeleiteten Prozess ab [27]. - Einordnung: Wurde als Risikoabbau und Schlusspunkt des Russland-Kapitels gewertet — die politische Unsicherheit nahm ab, wenngleich die finanziellen Schäden durch die Wertberichtigungen von 2022 bereits realisiert waren. - Charttechnik: Volatile Erholungsrally und Beginn einer Stabilisierungsphase, nachdem die Unsicherheit sich aufgelöst hatte.
### 2022–2023 (laufende Umsetzung Batterien & Ausgliederung) - Ereignis: BASF baute die Kapazitäten für Kathodenmaterialien und Batterierecycling-Konzepte in Europa, Asien und Nordamerika weiter aus und trieb die Ausgliederung des Abgaskatalysatorgeschäfts samt der damit verbundenen Restrukturierungsmaßnahmen voran [39], [47], [48]. - Einordnung: Die langfristige Neuausrichtungsgeschichte — industrieller Cashflow-Anker plus kapitalintensives Wachstumsgeschäft Batterien — gewann an Überzeugungskraft; Anleger begannen zunehmend, eine zyklische Basis und einen wachstumsorientierten Arm separat zu bewerten. - Charttechnik: Mehrmonatige Seitwärtsbewegung mit selektiven Rallys bei positiven Fortschrittsmeldungen; der Trend hing vom Batteriegeschäft und den makroökonomischen Zyklen ab.
### April 2024 - Ereignis: Auf der Hauptversammlung 2024 übernahm Markus Kamieth die Nachfolge von Martin Brudermüller als Vorsitzender des Vorstands [20]. - Einordnung: Der Führungswechsel signalisierte einen möglichen strategischen Neustart mit frischem Fokus auf Umsetzung und Kapitaldisziplin; der Markt beobachtete, ob Kontinuität oder Veränderung bei Portfolioentscheidungen dominieren würde. - Charttechnik: Konsolidierung mit Neubewertungspotenzial rund um den Führungswechsel; Seitwärtsbewegung, solange strategische Klarheit ausblieb.
### Juni 2024 - Ereignis: BASF entschied sich gegen eine Investition in einen Nickel-Kobalt-Raffineriekomplex in Indonesien — ein konkretes Signal für eine selektivere Investitionsstrategie im Bereich Batterie-Rohstoffe [46]. - Einordnung: Von Anlegern als pragmatische Kapitaldisziplin gewertet — Rückzug aus kapitalintensiven Upstream-Wetten bei gleichzeitigem Erhalt des Batteriematerial-Exposures über andere Wege. - Charttechnik: Kurzfristig leichte Kursschwäche oder Seitwärtsbewegung; mittelfristig neutral bis leicht positiv, da Anleger Disziplin honorierten.
### 2025–2026 (aktuell) - Ereignis: BASF setzt die Strategie in Batteriematerialien und Recycling weiter um, während Altlasten und umfangreiche Investitionsprogramme bewältigt werden; die Aktie notiert bei €47,55 (aktueller Kurs), wobei das Unternehmen sowohl an seinen zyklischen Chemiegewinnen als auch an der langfristigen Batterieperspektive gemessen wird [48], [39]. - Einordnung: Die Marktmeinung hat sich in Richtung „Value mit Transformationsoptionalität" konsolidiert — ein großes, zyklisches Industrieunternehmen mit bedeutenden, kapitalintensiven Wachstumsinitiativen; im Fokus der Anleger stehen Cashflow-Erholung, Kapitaldisziplin und greifbare Meilensteine in der Batterieproduktion. - Charttechnik: Nach mehrjähriger Volatilität (Wertberichtigungen 2022 → Bereinigung 2023 → Übergang 2024) zeigt der Chart eine Stabilisierung in einer Seitwärtsspanne mit zwischenzeitlichen Erholungsversuchen — ein Kursverlauf, der auf dem genannten Niveau einem Value- bzw. Turnaround-Kandidaten entspricht.
BASF konkurriert im Bereich Basis- und Spezialchemikalien gegen große integrierte Petrochemiekonzerne und spezialisierte Wettbewerber – insbesondere Dow, LyondellBasell und DuPont sowie europäische Spezialisten wie Covestro und Evonik. Der Wettbewerbsdruck kommt von kostengünstigen Herstellern im Nahen Osten und Asien sowie von Nischenproduzenten im Bereich Beschichtungen, Pflanzenschutz und Spezialchemikalien, was kontinuierliche F&E und Kapitalinvestitionen erfordert. Wesentliche Risiken sind hohe Rohstoff- und Energieabhängigkeit, zyklische Endmarktexposition, regulatorische und Umweltkosten sowie Margendruck durch kostengünstigere Konkurrenten.
BASF SE ist der weltgrößte Chemiekonzern und konkurriert in Basis- und Spezialchemie mit globalen Wettbewerbern (etwa Dow, DuPont, LyondellBasell) sowie europäischen Spezial- und Agrochemieunternehmen (etwa Clariant, Solvay, Bayer, Corteva) [sources: BASF and competitor company profiles]. Das Risikoprofil wird dominiert durch volatile Energie- und Rohstoffkosten sowie regionale Kostendifferenziale, konjunkturelle Abhängigkeit der Absatzmärkte und handelspolitisches Risiko, regulatorische und Umweltrisiken samt Litigationsrisiken sowie Margendruck durch kostengünstigere globale Konkurrenten und Ausführungsrisiken bei großen Kapitalinvestitionen.
| Unternehmen | Ticker |
|---|---|
| Dow Inc. | DOW.NYSE |
| LyondellBasell Industries N.V. | LYB.NYSE |
| Clariant AG | CLN.SIX |
| Corteva, Inc. | CTVA.NYSE |
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Kostenlos testen| Period | BASF SE | vs DAX | vs S&P 500 (SPY) |
|---|---|---|---|
| 1M | -2.71% | -6.25% | -5.30% |
| 3M | -9.21% | -14.52% | -20.61% |
| 6M | +10.93% | +12.26% | +1.75% |
| 1Y | +14.62% | +11.27% | -7.78% |
| 3Y | +19.94% | -36.50% | -55.76% |
| 5Y | -5.01% | -63.76% | -89.82% |
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Kostenlos testenWie sich die wichtigsten Bewertungskennzahlen (KGV, KUV, KBV und Kurs-Cashflow-Verhältnis) im Zeitverlauf im Vergleich zu heute entwickelt haben.
| Zeitraum | KGV | KUV | KBV | Kurs-Cashflow-Verhältnis |
|---|---|---|---|---|
| Aktuell | 24.0 | 0.7 | 1.2 | 7.2 |
| Vor 1 Jahr | 101.5 | 0.6 | 1.2 | 6.4 |
| Vor 3 Jahren | -21.4 | 0.5 | 1.1 | 5.1 |
| Vor 5 Jahren | 27.1 | 0.9 | 1.6 | 10.1 |
Langfristige Übersicht ausgezahlter Dividenden (Betrag pro Aktie und Dividendenrendite zum Zahlungszeitpunkt).
| Year | Dividend | Yield at payment | Ø Rendite |
|---|---|---|---|
| 2026 | 2.25 EUR | 4.11% | 4.7% |
| 2025 | 2.25 EUR | 5.07% | |
| 2024 | 3.40 EUR | 6.67% | |
| 2023 | 3.40 EUR | 7.08% | |
| 2022 | 3.40 EUR | 6.74% | |
| 2021 | 3.30 EUR | 4.68% | |
| 2020 | 3.30 EUR | 7.07% | |
| 2019 | 3.20 EUR | 4.39% | |
| 2018 | 3.10 EUR | 3.57% | |
| 2017 | 3.00 EUR | 3.35% | |
| 2016 | 2.90 EUR | 4.02% | |
| 2015 | 2.80 EUR | 3.13% | |
| 2014 | 2.70 EUR | 3.21% | |
| 2013 | 2.60 EUR | 3.58% | |
| 2012 | 2.50 EUR | 3.83% |
Die historische Ergebnisentwicklung zeigt, wie konstant das Unternehmen die Analystenerwartungen erfüllt oder übertrifft. Zukunftsprognosen geben Einblick in die erwartete Profitabilität und Wachstumsdynamik.
Ausgewählte Kennzahlen aus Gewinn- und Verlustrechnung, Bilanz und Kapitalflussrechnung. Jährlich und quartalsweise, basierend auf veröffentlichten IFRS/GAAP-Abschlüssen.
| 2025 | 2024 | 2023 | 2022 | 2021 | |
|---|---|---|---|---|---|
| Umsatz | 59.66B | 61.44B | 68.90B | 87.33B | 78.60B |
| Operatives Ergebnis (EBIT) | 2.56B | 3.38B | 3.81B | 6.76B | 7.40B |
| Jahresüberschuss | 1.62B | 1.30B | 225.00M | -627.00M | 5.52B |
| Free Cashflow | 1.34B | 748.00M | 2.72B | 3.33B | 3.71B |
| Bilanzsumme | 78.02B | 80.42B | 79.93B | 84.47B | 87.38B |
| Eigenkapital | 33.19B | 35.60B | 35.28B | 36.60B | 40.79B |
| Nettoverschuldung | 21.75B | 21.08B | 18.72B | 18.43B | 16.51B |
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