

Der BASF-Kurs von rund 48,89 EUR am 22. Februar 2026 steht am Ende einer volatilen 5-Jahres-Phase, die von COVID, der europäischen Gas- und Energiekrise sowie einer strategischen Neuausrichtung auf Kostensenkung und Kapitaldisziplin geprägt war.[4][3] In dieser Zeitspanne schwang das Narrativ vom zyklischen Recovery-Play über das „Energiekrisen-Opfer" hin zu einem hochrentierlichen Value-Namen mit vorsichtigen Turnaround-Erwartungen.[3][9]
2019 galt BASF als klassischer zyklischer Chemie-Bellwether mit einem Umsatz von etwa 59,3 Mrd. EUR und einem Betriebsergebnis von über 4 Mrd. EUR, sah sich aber bereits schwächerer globaler Industrienachfrage und Handelsspannungen gegenüber.[4][5] Der Markt betrachtete die Aktie als reifen, dividendenzahlenden Zykliker ohne Wachstumsstory, mit Sensitivität gegenüber globaler Produktion und Automobilsektor.[8]
Von Mitte 2020 bis 2021 profitierte BASF von der globalen Industrieerholung und der stimulusgetriebenen Konjunktur; der Umsatz stieg von ~59,1 Mrd. EUR in 2020 auf ~78,6 Mrd. EUR in 2021, das Ergebnis nach Steuern schwang von einem Verlust 2020 zu über 5,5 Mrd. EUR in 2021.[4][5] Die Investorenwahrnehmung verschob sich in Richtung Reflations- und Recovery-Play mit Hebel auf Chemienachfrage, Autos und Bau, gestützt durch eine solide Dividende.[11][14]
2022 traf die russische Invasion der Ukraine und die europäische Gaskrise BASF hart – als einer der größten einzelnen Gasverbraucher Deutschlands entstanden zusätzliche Energiekosten von rund 3,2 Mrd. EUR, 84 % davon in Europa.[3][9] Trotz sehr hoher Umsätze von ~87,3 Mrd. EUR brach die Profitabilität ein: Das Ergebnis nach Steuern wurde negativ (rund ‑0,6 Mrd. EUR), das Ergebnis vor Steuern fiel stark gegenüber 2021.[4][5]
Technisch zeigte 2022:
2023 fiel der BASF-Umsatz auf etwa 68,9 Mrd. EUR, das Ergebnis nach Steuern sank auf rund 0,2 Mrd. EUR – schwächere Volumina, niedrigere Chemiepreise und der anhaltende Energiekostenüberhang.[4][5] Das Investorensentiment war vorsichtig, der Fokus lag auf Portfoliokomplexität, Europa-Exposure und der Frage, ob Kostensenkungen und Strukturmaßnahmen zur Wiederherstellung der Renditen ausreichen würden.[11][15]
2023 und weite Teile 2024 zeigte der Chart:
2024 war der Umsatz weiter auf etwa 65,3 Mrd. EUR gesunken, doch das Betriebsergebnis verbesserte sich gegenüber 2023, das Ergebnis nach Steuern erholte sich deutlich auf rund 1,3 Mrd. EUR – ein Zeichen der Stabilisierung nach dem Schlimmsten der Gaskrise.[4][5] Forward-Schätzungen für 2026–2028 deuten auf moderates Umsatzwachstum, höheres EBIT und soliden Free Cashflow; die Aktie bot eine geschätzte Dividendenrendite im mittleren einstelligen Bereich auf aktuellem Niveau.[4][6]
Von Ende 2024 bis Anfang 2026:
BAS.XETRA ist die BASF SE, ein führender global diversifizierter Chemiekonzern mit bedeutenden Positionen in Chemikalien, Materialien, Industrielösungen, Oberflächentechnologien, Ernährung und Pflege sowie Agrarlösungen.[4][12] Das Wettbewerbsumfeld umfasst große integrierte Chemieproduzenten und Spezialchemieunternehmen, die in Europa, Nordamerika, dem Nahen Osten und Asien tätig sind.[2][5] BASF sieht sich intensivem Preis- und Innovationswettbewerb ausgesetzt, besonders in Leistungsmaterialien und Agrarlösungen, sowie einer Exposition gegenüber zyklischen Endmärkten wie Automobil, Bauwesen und Landwirtschaft.[4][5] Das Unternehmen muss sich zudem mit strukturellen Herausforderungen durch Energiekosten, regulatorische Anforderungen in Europa und der Notwendigkeit auseinandersetzen, seinen großen Anlagenbestand zu dekarbonisieren.[4][7]
BAS.XETRA ist die BASF SE, ein führendes global diversifiziertes Chemieunternehmen, das in Basischemikalien, Spezialchemikalien und Agrarlösungen tätig ist und mit anderen großen integrierten Chemiekonzernen sowie Spezialchemieherstellern konkurriert.[3][7] Die Wettbewerbslandschaft umfasst globale Großkonzerne wie Dow, LyondellBasell, SABIC, Covestro und Evonik, die BASF in Petrochemikalien, Polymeren und Spezialchemikalien Konkurrenz machen, sowie regionale Akteure in Europa, Nordamerika, dem Nahen Osten und Asien.[2][5][8][14] Zu den wesentlichen Risiken für BASF zählen die zyklische Nachfrage in den Endmärkten, hohe Energie- und Rohstoffkosten in Europa, kapitalintensive Operationen, Umwelt- und Regulierungsanforderungen sowie intensiver globaler Preiswettbewerb.[4][7][11] Das Unternehmen sieht sich zudem Transitionsrisiken durch Dekarbonisierungsanforderungen und verändernde Kundenpräferenzen für nachhaltigere Produkte gegenüber, die erhebliche laufende Investitionen in F&E und Capex erfordern.[11][9]
| Unternehmen | Ticker |
|---|---|
| Dow Inc. | DOW.NYSE |
| LyondellBasell Industries N.V. | LYB.NYSE |
| Saudi Basic Industries Corporation (SABIC) | 2010.SR |
| Covestro AG | 1COV.XETRA |
| Evonik Industries AG | EVK.XETRA |
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Kostenlos testen| Period | BASF SE | vs DAX | vs S&P 500 (SPY) |
|---|---|---|---|
| 1M | +6.05% | +5.06% | +6.02% |
| 3M | +9.35% | +2.18% | +6.91% |
| 6M | +5.91% | +1.33% | -1.32% |
| 1Y | +5.30% | -7.53% | -10.97% |
| 3Y | +23.54% | -41.80% | -57.40% |
| 5Y | -3.73% | -83.66% | -92.25% |
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Kostenlos testenWie sich die wichtigsten Bewertungskennzahlen (KGV, KUV, KBV und Kurs-Cashflow-Verhältnis) im Zeitverlauf im Vergleich zu heute entwickelt haben.
| Zeitraum | KGV | KUV | KBV | Kurs-Cashflow-Verhältnis |
|---|---|---|---|---|
| Aktuell | 159.8 | 0.7 | 1.3 | 8.0 |
| Vor 1 Jahr | 32.9 | 0.7 | 1.2 | 6.2 |
| Vor 3 Jahren | -77.1 | 0.6 | 1.3 | 6.2 |
| Vor 5 Jahren | -58.9 | 1.1 | 1.6 | 11.5 |
Langfristige Übersicht ausgezahlter Dividenden (Betrag pro Aktie und Dividendenrendite zum Zahlungszeitpunkt).
| Year | Dividend | Yield at payment | Ø Rendite |
|---|---|---|---|
| 2025 | 2.25 EUR | 5.07% | 4.64% |
| 2024 | 3.40 EUR | 6.67% | |
| 2023 | 3.40 EUR | 7.08% | |
| 2022 | 3.40 EUR | 6.74% | |
| 2021 | 3.30 EUR | 4.68% | |
| 2020 | 3.30 EUR | 7.07% | |
| 2019 | 3.20 EUR | 4.39% | |
| 2018 | 3.10 EUR | 3.57% | |
| 2017 | 3.00 EUR | 3.35% | |
| 2016 | 2.90 EUR | 4.02% | |
| 2015 | 2.80 EUR | 3.13% | |
| 2014 | 2.70 EUR | 3.21% | |
| 2013 | 2.60 EUR | 3.58% | |
| 2012 | 2.50 EUR | 3.83% | |
| 2011 | 2.20 EUR | 3.22% |
Die historische Ergebnisentwicklung zeigt, wie konstant das Unternehmen die Analystenerwartungen erfüllt oder übertrifft. Zukunftsprognosen geben Einblick in die erwartete Profitabilität und Wachstumsdynamik.
Ausgewählte Kennzahlen aus Gewinn- und Verlustrechnung, Bilanz und Kapitalflussrechnung. Jährlich und quartalsweise, basierend auf veröffentlichten IFRS/GAAP-Abschlüssen.
| 2024 | 2023 | 2022 | 2021 | 2020 | |
|---|---|---|---|---|---|
| Umsatz | 65.26B | 68.90B | 87.33B | 78.60B | 59.15B |
| Operatives Ergebnis (EBIT) | 2.03B | 3.81B | 2.47B | 7.68B | 233.00M |
| Jahresüberschuss | 1.30B | 225.00M | -391.00M | 5.52B | -1.47B |
| Free Cashflow | 748.00M | 2.72B | 3.33B | 3.71B | 2.28B |
| Bilanzsumme | 80.42B | 79.93B | 84.47B | 87.38B | 80.29B |
| Eigenkapital | 35.60B | 35.28B | 36.60B | 40.79B | 33.73B |
| Nettoverschuldung | 21.08B | 18.72B | 18.43B | 16.51B | 16.86B |
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