

## Wesentliche Unternehmensereignisse
2020–2021: Die COVID-19-Pandemie und Lieferengpässe bei Komponenten drückten die Absatzzahlen und zwangen das Management zu einem strikten Fokus auf Kosten und Margen. Parallel dazu trieb Mercedes seine Elektrifizierungsstrategie voran und kündigte im Juli 2021 eine Electric-First-Strategie an – mit batterieelektrischen Fahrzeugen in allen Segmenten und neuen elektrischen Fahrzeugarchitekturen ab 2022 [6][2].
Ende 2021 / Anfang 2022: Die Ausgliederung und der Börsengang des Nutzfahrzeuggeschäfts als Daimler Truck sowie die Umbenennung in Mercedes-Benz Group AG (wirksam ab 1. Februar 2022) veränderten die Konzernstruktur grundlegend und zogen unmittelbare Anpassungen bei Bewertung und Kapitalmarktpositionierung nach sich [11][5].
2022–2025: Lieferkettenprobleme und Anlaufhürden verlangsamten den Hochlauf der Elektromodelle gegenüber den ursprünglichen Zielen – auch wenn Mercedes 2022 CO₂-neutrale Produktion an seinen Standorten erreichte und Architekturen sowie Markteinführungspläne für die Modellwellen bis 2025–2026 überarbeitete [4][6][8].
2020–2021: Die Markterzählung wandelte sich von pandemischer Erholung hin zu einer *EV-Wachstumsstory* – Investoren priesten das Potenzial elektrifizierter und softwaregetriebener Luxusfahrzeuge ein, nachdem das Strategieupdate 2021 neue Perspektiven eröffnet hatte [2].
2022–2023: Nach der Abspaltung und inmitten makroökonomischer Unsicherheit kippte die Stimmung in Richtung Zurückhaltung. Im Vordergrund standen Umsetzungsrisiken, kurzfristige Margenentwicklung und die Frage, ob Mercedes seine Produktpläne in profitables EV-Volumen übersetzen kann – eine Mischung aus Value- und Turnaround-Perspektive [11][6].
2024–2025: Ein klareres Modelleinführungsprogramm, Produktauffrischungen und operative Schritte – darunter die Verlagerung des nordamerikanischen Hauptsitzes – rückten Mercedes zunehmend als etablierten Luxus-OEM in einem intensiven Produktzyklus in den Fokus, weniger als reine Wachstumsstory. Die Aufmerksamkeit kehrte zur Preissetzungsmacht im Luxussegment und zur Qualität der Markteinführungen zurück [8][7][3].
März–April 2020: Ein scharfer pandemiebedingter Kurseinbruch und eine Talsohle wurden von einer kräftigen Erholung durch 2020–2021 abgelöst, als der Markt einen zyklischen Aufschwung und die EV-Fantasie einpreiste – mit deutlichen Jahresgewinnen in beiden Jahren [14][6].
2022: Eine spürbare Korrektur und anschließende Konsolidierungsphase prägten das Jahr rund um den Truck-Spin-off, die geldpolitische Straffung und Lieferkettenschlagzeilen – gefolgt von einer längeren Seitwärts- und Schwächephase bis in das Jahr 2023, bevor sich eine schrittweise Erholung einstellte [11][6].
2024–Anfang 2026: Neue Kursanstiege im Zuge von Modelleinführungen und verbesserter Planungssichtbarkeit mündeten 2025 in eine starke Performance, bevor der Kurs Anfang 2026 seinen Hochpunkt erreichte und anschließend auf das aktuelle Niveau von €49,54 zurückfiel – der Markt wägt seither Bewertung und Wachstumsaussichten neu ab [14].
Für eine granularere Aufstellung auf Quartalsbasis – mit genauen Terminen, Kursniveaus oder einem annotierten Chart – einfach das bevorzugte Format angeben (CSV oder Chart), und es wird entsprechend aufbereitet.
Mercedes-Benz Group konkurriert in den globalen Märkten für Premium- und Elektrofahrzeuge gegen bedeutende börsennotierte Wettbewerber wie BMW, Volkswagen, Stellantis und Tesla [1][5]. Der Wettbewerb wird durch Elektrifizierung, Software- und OTA-Entwicklung sowie durch Skalierungseffekte und Preisdruck von etablierten Herstellern und agilen chinesischen Anbietern geprägt [5][1]. Das Unternehmen ist darüber hinaus zyklischen Nachfrageschwankungen, Lieferkettenvolatilität und regulatorischen Risiken in Europa, China und den USA ausgesetzt, die Margen und Absatzmengen erheblich beeinflussen können [2][7].
Mercedes-Benz Group konkurriert direkt mit etablierten europäischen Herstellern – insbesondere BMW und Volkswagen – während gleichzeitig der Druck durch EV- und softwareorientierte Neulinge wie Tesla und mehrere chinesische OEMs wächst [3][1]. Das Unternehmen betreibt ein kapitalintensives Fertigungs- und Finanzierungsmodell, das während der Elektrifizierung kontinuierliche F&E-Investitionen und hohe Capex-Ausgaben erfordert, was auf Free Cash Flow und Margen in dieser Übergangphase Druck ausübt [6]. Die erhebliche China-Präsenz, Joint-Venture-Strukturen sowie sich ändernde Sicherheits-, Emissions- und Softwareregelungen in den Hauptmärkten erhöhen die operative und regulatorische Komplexität des Risikoprofils [1][3].
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Kostenlos testen| Period | Mercedes-Benz Group AG | vs DAX | vs S&P 500 (SPY) |
|---|---|---|---|
| 1M | -4.75% | -4.99% | -8.28% |
| 3M | -9.76% | -7.49% | -17.25% |
| 6M | -7.02% | -13.01% | -18.99% |
| 1Y | -0.44% | -2.27% | -25.62% |
| 3Y | -12.73% | -63.11% | -94.87% |
| 5Y | +14.58% | -43.97% | -74.75% |
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Kostenlos testenWie sich die wichtigsten Bewertungskennzahlen (KGV, KUV, KBV und Kurs-Cashflow-Verhältnis) im Zeitverlauf im Vergleich zu heute entwickelt haben.
| Zeitraum | KGV | KUV | KBV | Kurs-Cashflow-Verhältnis |
|---|---|---|---|---|
| Aktuell | 9.7 | 0.4 | 0.5 | 3.0 |
| Vor 1 Jahr | 5.7 | 0.4 | 0.5 | 2.7 |
| Vor 3 Jahren | 5.1 | 0.5 | 0.8 | 4.3 |
| Vor 5 Jahren | 8.5 | 0.5 | 1.0 | 2.5 |
Langfristige Übersicht ausgezahlter Dividenden (Betrag pro Aktie und Dividendenrendite zum Zahlungszeitpunkt).
| Year | Dividend | Yield at payment | Ø Rendite |
|---|---|---|---|
| 2026 | 3.50 EUR | 6.56% | 5.07% |
| 2025 | 4.30 EUR | 7.96% | |
| 2024 | 5.27 EUR | 7.26% | |
| 2023 | 5.20 EUR | 7.40% | |
| 2022 | 5.00 EUR | 7.45% | |
| 2021 | 1.13 EUR | 1.78% | |
| 2020 | 0.75 EUR | 2.42% | |
| 2020 | 0.90 EUR | 2.86% | |
| 2019 | 2.72 EUR | 6.39% | |
| 2018 | 3.06 EUR | 5.24% | |
| 2017 | 2.72 EUR | 4.49% | |
| 2016 | 2.72 EUR | 5.20% | |
| 2015 | 2.05 EUR | 2.72% | |
| 2014 | 1.88 EUR | 3.19% | |
| 2013 | 1.84 EUR | 5.16% |
Die historische Ergebnisentwicklung zeigt, wie konstant das Unternehmen die Analystenerwartungen erfüllt oder übertrifft. Zukunftsprognosen geben Einblick in die erwartete Profitabilität und Wachstumsdynamik.
Ausgewählte Kennzahlen aus Gewinn- und Verlustrechnung, Bilanz und Kapitalflussrechnung. Jährlich und quartalsweise, basierend auf veröffentlichten IFRS/GAAP-Abschlüssen.
| 2025 | 2024 | 2023 | 2022 | 2021 | |
|---|---|---|---|---|---|
| Umsatz | 132.21B | 145.59B | 152.39B | 150.02B | 133.89B |
| Operatives Ergebnis (EBIT) | 4.87B | 12.30B | 17.52B | 17.85B | 14.19B |
| Jahresüberschuss | 5.14B | 10.21B | 14.26B | 14.50B | 23.01B |
| Free Cashflow | 8.26B | 9.07B | 6.26B | 9.99B | 17.23B |
| Bilanzsumme | 255.47B | 265.01B | 263.02B | 260.01B | 259.83B |
| Eigenkapital | 93.26B | 92.63B | 91.77B | 85.42B | 71.95B |
| Nettoverschuldung | 68.02B | 76.30B | 69.08B | 64.09B | 86.57B |
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