

## Wichtige Ereignisse - 2020: MTU fuhr die Aktivitäten stark zurück und zog die Jahresprognose nach dem COVID-19-Schock zurück, sicherte die Liquidität und kündigte Kapazitätsreduzierungen an, um dem einbrechenden Luftverkehr zu begegnen [2][5]. - 2021–2022: Erholung und Kapazitätsausbau gewannen an Fahrt – MTU erweiterte den MRO-Fußabdruck (Standortplanung Zhuhai) und beteiligte sich an Industriepartnerschaften für Triebwerke der nächsten Kampfjet-Generation; 2022 wurden zudem Managementveränderungen bekannt [2][5]. - 2023–2025: 2023 stand im Zeichen eines ausgeweiteten Inspektionsprogramms für Getriebefan-Triebwerke, das die Ergebnisse belastete. Ende 2024 und 2025 folgten angehobene Prognosen, eine neue CEO-Ernennung sowie Rekorderlöse und -ergebnisse, getragen von der Erholung im OEM- und MRO-Geschäft [5][1][3].
Auf Wunsch lässt sich als nächstes eine datierte Ereignistabelle oder ein kurz annotiertes Preischart mit den konkreten Daten der zitierten Ad-hoc-Meldungen, CEO-Wechsel, der Inspektionsankündigung 2023 und der 2025er-Ergebnisse erstellen.
MTU Aero Engines operiert in einem oligopolistischen Markt für Luft- und Raumfahrt-OEMs und MRO-Services, in dem eine kleine Gruppe großer Triebwerkshersteller und spezialisierter Serviceanbieter dominiert – MTU nimmt dabei sowohl Partner- als auch Wettbewerbsrollen in großen Triebwerksprogrammen ein [11][4]. Primäre öffentliche Wettbewerber sind General Electric, Rolls‑Royce, Safran und RTX (Pratt & Whitney), die weltweit OEM-Programme und Aftermarket-Services bestreiten [3][8]. Wesentliche Risiken für MTU sind konzentrierte Programm-Exposition, die zyklische Nachfrage in der Geschäftsluftfahrt, die MRO-Umsätze antreibt, regulatorische und technologische Verschiebungen hin zu emissionsarmen Triebwerken sowie Lieferketten- oder geopolitische Störungen, die Kosten erhöhen oder Lieferungen verzögern können [10][4][11].
MTU Aero Engines konkurriert primär mit großen globalen Triebwerkherstellern (GE Aerospace, Safran/CFM, Rolls‑Royce) und bedeutenden unabhängigen MRO-Anbietern in einer oligopolistischen Marktstruktur [7]. MTU verfügt über eine führende Position im kommerziellen Triebwerks-MRO, bleibt aber Programmkonzentration und Aftermarket-Zyklen ausgesetzt, die Umsatz- und Margenvolatilität antreiben [3]. Wettbewerbsdruck durch größere OEMs und aufstrebende staatlich gestützte Anbieter (insbesondere in China) erhöhen strategische und Preisrisiken für MTU [2].
| Unternehmen | Ticker |
|---|---|
| Safran SA | SAF.PA |
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Kostenlos testen| Period | MTU Aero Engines AG | vs DAX | vs S&P 500 (SPY) |
|---|---|---|---|
| 1M | -15.90% | -16.14% | -19.43% |
| 3M | -30.14% | -27.87% | -37.63% |
| 6M | -20.12% | -26.11% | -32.09% |
| 1Y | -19.05% | -20.88% | -44.23% |
| 3Y | +23.22% | -27.16% | -58.92% |
| 5Y | +40.30% | -18.25% | -49.03% |
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Kostenlos testenWie sich die wichtigsten Bewertungskennzahlen (KGV, KUV, KBV und Kurs-Cashflow-Verhältnis) im Zeitverlauf im Vergleich zu heute entwickelt haben.
| Zeitraum | KGV | KUV | KBV | Kurs-Cashflow-Verhältnis |
|---|---|---|---|---|
| Aktuell | 9.0 | 1.0 | 3.5 | 17.6 |
| Vor 1 Jahr | 29.6 | 2.5 | 5.6 | 26.5 |
| Vor 3 Jahren | 22.4 | 1.5 | 4.0 | 12.3 |
| Vor 5 Jahren | 54.0 | 1.9 | 4.1 | 17.9 |
Langfristige Übersicht ausgezahlter Dividenden (Betrag pro Aktie und Dividendenrendite zum Zahlungszeitpunkt).
| Year | Dividend | Yield at payment | Ø Rendite |
|---|---|---|---|
| 2026 | 3.60 EUR | 1.13% | 1.36% |
| 2025 | 2.20 EUR | 0.67% | |
| 2024 | 2.00 EUR | 0.86% | |
| 2023 | 3.20 EUR | 1.40% | |
| 2022 | 2.10 EUR | 1.11% | |
| 2021 | 1.25 EUR | 0.65% | |
| 2020 | 0.04 EUR | 0.03% | |
| 2020 | 3.40 EUR | 2.65% | |
| 2019 | 2.85 EUR | 1.40% | |
| 2018 | 2.30 EUR | 1.67% | |
| 2017 | 1.90 EUR | 1.42% | |
| 2016 | 1.70 EUR | 2.04% | |
| 2015 | 1.45 EUR | 1.52% | |
| 2014 | 1.35 EUR | 1.99% | |
| 2013 | 1.35 EUR | 1.84% |
Die historische Ergebnisentwicklung zeigt, wie konstant das Unternehmen die Analystenerwartungen erfüllt oder übertrifft. Zukunftsprognosen geben Einblick in die erwartete Profitabilität und Wachstumsdynamik.
Ausgewählte Kennzahlen aus Gewinn- und Verlustrechnung, Bilanz und Kapitalflussrechnung. Jährlich und quartalsweise, basierend auf veröffentlichten IFRS/GAAP-Abschlüssen.
| 2025 | 2024 | 2023 | 2022 | 2021 | |
|---|---|---|---|---|---|
| Umsatz | 8.76B | 7.41B | 5.36B | 5.33B | 4.19B |
| Operatives Ergebnis (EBIT) | 1.25B | 813.00M | -239.00M | 546.00M | 408.00M |
| Jahresüberschuss | 1.03B | 633.00M | -102.00M | 331.00M | 222.00M |
| Free Cashflow | 504.00M | 74.00M | 365.00M | 326.00M | 200.00M |
| Bilanzsumme | 13.22B | 12.48B | 10.20B | 9.23B | 8.30B |
| Eigenkapital | 4.31B | 3.36B | 2.86B | 3.03B | 2.68B |
| Nettoverschuldung | 1.17B | 682.00M | 389.00M | 479.00M | 587.00M |
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