RWE AG

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RWE AG – stock chart

Fünfjahres-Timeline der Aktie

## 2021 H1 (Februar–Juli)

- Ereignis: Extreme Kältewellen in Texas Anfang 2021 führten zu Ausfällen und Verlusten bei einigen Windanlagen. Das Segment Supply & Trading erzielte dagegen ein außergewöhnlich starkes Ergebnis (≈ 525 Mio. € im ersten Halbjahr). Das Management hob die EBITDA-Jahresprognose für 2021 auf rund 3,0–3,4 Mrd. € an, da die Trading-Erträge die operativen Einbußen mehr als kompensierten. [2][6][7] - Narrativ: Der Markt bewegte sich von kurzfristiger Sorge um Wetter- und Betriebsrisiken hin zur Erkenntnis, dass Trading und eine wachsende Erneuerbare-Pipeline für Ergebnisresilienz sorgen. RWEs grüne Projektpipeline – Offshore- und Onshore-Zuschläge, Wasserstoff-MoUs, Joint-Venture-Deals – festigte das Wachstumsnarrativ. [1][4][2] - Technisch: Kurzer, markanter Kursrückgang infolge des operativen Schocks, gefolgt von einer Erholung in die zweite Jahreshälfte 2021, als die Guidance angehoben wurde (frühe Aufwärtsbewegung / Erholung).

2021 Q3–FY2021 (September–Dezember 2021)

  • Ereignis: Starke Neunmonatsergebnisse (9M bereinigtes EBITDA ≈ 2,4 Mrd. €) und Bestätigung eines Dividendenziels von 0,90 € für das Geschäftsjahr 2021; kontinuierlicher Fortschritt bei der Offshore- und Solar-Pipeline sowie im Projektbau. [3][4][7]
  • Narrativ: Die Investorenwahrnehmung konsolidierte sich um ein „Erneuerbare-Wachstumsstory mit Trading-Puffer" – weniger klassischer Versorger, mehr ein Skalierungsspieler in der grünen Stromerzeugung. [3][7]
  • Technisch: Anhaltender Aufwärtstrend bis Jahresende, dann Konsolidierung, während der Markt Pipeline und Ergebnisprognosen verarbeitete.

2022 H1 (Februar–Juli 2022) — Russland/Ukraine-Schock und Neubewertung

  • Ereignis: Der russische Einmarsch in die Ukraine löste eine europäische Energiekrise aus. RWE stellte den Bezug russischer Kohle ein und verbuchte eine substanzielle nicht-operative Abschreibung auf langfristige russische Kohleverträge (in der Größenordnung von rund 748–850 Mio. €). Das bereinigte Kern-EBITDA im ersten Quartal 2022 stieg dennoch deutlich (Q1 Kern-adj. EBITDA ≈ 1,46 Mrd. €). Das Management hob die Jahresprognose mehrfach an – zuletzt auf rund 5,0–5,5 Mrd. € für den Konzern. [10][16][18][19][20]
  • Narrativ: Der Markt begann, RWE als kurzfristigen Profiteur der Rohstoffvolatilität zu sehen – volatile Trading-Ergebnisse und flexible Erzeugung wandelten sich in deutlich höhere Cashflows um, die den Ausbau des grünen Portfolios finanzierten. Gleichzeitig wiesen Investoren auf Rohstoffexposition und Einmalabschreibungen hin. [16][19]
  • Technisch: Starke, volatile Kursrally im Jahr 2022 (Ausbruch aus vorherigen Handelsbändern) mit erhöhter intraday- und wöchentlicher Volatilität, während die Guidance angehoben wurde und die makroökonomische Unsicherheit anhielt.

1. Oktober 2022 — Con Edison Clean Energy (Ankündigung)

  • Ereignis: RWE vereinbarte die Übernahme der Con Edison Clean Energy Businesses für rund 6,8 Mrd. USD (Enterprise Value). Der Zukauf umfasst rund 3,1 GW (≈ 90 % Solar) und sollte ab dem ersten Jahr ergebnisakkretiv sein, mit einem EBITDA-Beitrag von rund 600 Mio. USD (Ankündigung: 1. Oktober 2022). [11][12][14]
  • Narrativ: Der Deal wurde als strategische Beschleunigung in den US-amerikanischen Erneuerbare-Markt gewertet. Investoren waren gespalten zwischen Begeisterung für den Skalierungseffekt (US-Präsenz) und Bedenken hinsichtlich kurzfristiger Verwässerung und Finanzierungsrisiken. [27][22]
  • Technisch: Positiver M&A-Kurssprung bei der Ankündigung, gefolgt von einer Konsolidierungsphase, während der Markt Finanzierungs- und Integrationsrisiken einpreiste.

1.–15. März 2023 — Abschluss und Aktienumwandlung

  • Ereignis: RWE schloss die Übernahme der Con Edison CEB am 1. März 2023 ab. Eine Pflichtwandelanleihe, die an eine QIA-Tochtergesellschaft ausgegeben worden war, wurde am 15. März 2023 in 67.621.169 neue RWE-Aktien umgewandelt (Gesamtaktienanzahl nach Umwandlung ≈ 743,84 Mio.; Qatar-Holding-Anteil ≈ 9,1 %). [22][27]
  • Narrativ: Die Übernahme machte RWE zu einem der führenden Erneuerbare-Akteure in den USA. Die Anerkennung von Skalierung und kurzfristiger EBITDA-Akkretion wurde durch Verwässerungsbedenken gedämpft, doch der strategische Rahmen („Growing Green at scale") rückte in den Mittelpunkt. [27][22]
  • Technisch: Anfängliche Stärke nach dem Abschluss, dann mehrwöchige Konsolidierung, während Investoren die erhöhte Aktienanzahl einpreisten.

2023 (H1–Q4) — „Growing Green": Umsetzung und erhöhte Investitionen

  • Ereignis: RWE steigerte die Investitionen deutlich (netto rund 10,3 Mrd. € in den ersten neun Monaten 2023), baute mehrere GW grüne Kapazität auf (> 5 GW gemeldet) und erzielte ein bereinigtes Konzern-EBITDA von rund 6,2 Mrd. € für die ersten neun Monate. Die Jahresprognose wurde angehoben. Die Dividendenpolitik wurde verschärft (Ziel: 1,00 € für 2023; weiteres Dividendenwachstum signalisiert). [25][24][22]
  • Narrativ: Das Marktnarrativ schwenkte auf „Erneuerbare-Compounder mit Skalierung": Starke Cashgenerierung rechtfertigte aggressive M&A-Aktivität und zügige Kapazitätserweiterungen, wenngleich Verschuldung und Integrationsrisiken im Blick blieben. [25]
  • Technisch: Starker säkularer Aufwärtstrend durch 2023, unterbrochen von Konsolidierungsphasen rund um größere Transaktionen und Guidance-Updates.

2024 H1–FY2024 — Normalisierung, Dividendenerhöhung und relative Underperformance

  • Ereignis: Das bereinigte EBITDA für das Geschäftsjahr 2024 lag bei rund 5,7 Mrd. € (unterhalb des Hochs von 2023, aber oberhalb der frühen Jahresziele). Die Dividende für 2024 wurde mit 1,10 € je Aktie vorgeschlagen. Die Kursentwicklung im ersten Halbjahr 2024 blieb hinter Vergleichswerten zurück, da Rückenwind aus Großhandelspreisen und Trading nachließ (Schlusskurs Juni 2024: 31,95 € laut RWE-Halbjahresbericht). RWE traf weiterhin Investitionsentscheidungen (u. a. Nordseecluster / OranjeWind) und verfolgte Wasserstoff-Förderungen. [30][31][32]
  • Narrativ: Investoren begannen, RWE stärker als ein Unternehmen mit zyklischen, rohstoffbeeinflussten Ergebnissen einzuordnen. Das Vertrauen in den mittelfristigen EPS- und Dividendenrahmen des Managements blieb ein wichtiger Stimmungsfaktor. [29][31]
  • Technisch: Kursrückgang und Seitwärtsbewegung Anfang 2024, dann schrittweise Bodenbildung und Erholung, als Strategie und renditeorientierte Maßnahmen kommuniziert wurden.

November 2024 – Dezember 2025 — Aktienrückkauf und Investitionsdisziplin

  • Ereignis: RWE kündigte ein Aktienrückkaufprogramm im Volumen von 1,5 Mrd. € an (Ad-hoc vom 12. November 2024), aufgeteilt in drei Tranchen à 500 Mio. €. Die erste Tranche wurde am 28. Mai 2025 abgeschlossen (≈ 15,84 Mio. Aktien, 500 Mio. €), die zweite Tranche am 2. Dezember 2025 (≈ 12,92 Mio. Aktien, 500 Mio. €). Die dritte Tranche ist bis zum 3. Juni 2026 geplant. Im März 2025 reduzierte das Management das kurzfristige Investitionsvolumen um rund 10 Mrd. € auf ein Mehrjahresprogramm von rund 35 Mrd. € und erhöhte die Renditeanforderungen für neue Projekte. Die Mittelabflüsse für Rückkäufe beliefen sich 2025 auf rund 901 Mio. €. [42][35][36][41][37]
  • Narrativ: Das Management schwenkte nach Verzögerungen und Unsicherheiten in Teilen der Wachstumspipeline auf Kapitaldisziplin und Aktionärsrenditen um. Rückkäufe und Dividendenerhöhungen positionierten RWE stärker als Rendite- und Qualitätswert und reduzierten das wahrgenommene Ausführungsrisiko. [41][35][37]
  • Technisch: Rückkaufaktivität und klarere Kapitalallokation stützten eine mehrmonatige Kurserholung und einen technischen Ausbruch aus dem Konsolidierungsband von 2024–25.

FY2025 (Berichterstattung Anfang 2026) — Ergebnisse und strategische Neuausrichtung

  • Ereignis: RWE meldete ein bereinigtes EBITDA für das Geschäftsjahr 2025 von rund 5,1 Mrd. € (oberes Ende der Guidance) sowie ein bereinigtes Nettoergebnis von rund 1,8 Mrd. €. Die Bruttoinvestitionen beliefen sich 2025 auf rund 10,8 Mrd. €, die Nettoverschuldung auf rund 10,9 Mrd. € bei einer verbesserten Eigenkapitalquote von rund 41 %. Das Management bekräftigte Nettoinvestitionen von rund 35 Mrd. € für den Zeitraum 2026–31 und strebt eine Gesamterzeugungskapazität von rund 65 GW an – mit einem substanziellen Investitionsanteil für flexible Erzeugung und US-Stromprojekte. [37][38]
  • Narrativ: Der Markt betrachtete RWE zunehmend als disziplinierten Wachstumsversorger: weiterhin eine Wachstumsstory über Erneuerbare und flexible Erzeugung, aber mit stärkerem Fokus auf Rendite, Rückkäufe und finanzielle Solidität – das Narrativ verlagerte sich vom „volatilen Rohstoff-Proxy" zur „kapitaldisziplinierten Erneuerbare- und Flexkraft-Plattform." [37][38]
  • Technisch: Struktureller Aufwärtstrend mit verbesserter fundamentaler Unterstützung; Neubewertung der Aktie, da Rückkäufe, Dividendenentwicklung und klarere Investitionspläne das Ausführungsrisiko reduzierten.

11. Juli 2026 (aktuell)

  • Ereignis: Aktueller Aktienkurs: 56,06 (Stand: 11. Juli 2026).
  • Narrativ: Mitte 2026 bewertet der Markt RWE offenbar auf Basis einer Kombination aus stabiler Cashgenerierung, abgeschlossenen und laufenden Rückkäufen sowie einem straffer gefassten Investitions- und Renditerahmen – die Aktie hat sich in Richtung „Qualitätswachstum mit Aktionärsrenditen" entwickelt. [38][36][37]
  • Technisch: Mehrmonatiger Aufwärtstrend mit Ausbruch auf neue Kursniveaus (der aktuelle Kurs spiegelt die Erholung aus der Konsolidierungsphase 2024–25 wider, gestützt durch Rückkaufaktivität und stabile Ergebnisse). [35][36][37]

Wesentliche Risiken und Downside-Faktoren

RWE ist ein großes, integriertes europäisches Energieunternehmen, das sich aggressiv in erneuerbare Energien (insbesondere Offshore-Wind) verlagert hat, während es Erzeugung, Handel und Einzelhandelstätigkeiten beibehält. Das Unternehmen konkurriert mit großen integrierten Versorgern und reinen Erneuerbare-Energien-Entwicklern in Europa und international, was Druck auf Ausschreibungen, Lieferketten und Spotmärkte ausübt. Das Profil des Unternehmens ist Schwankungen bei Großhandelspreisen und Rohstoffvolatilität, großen Projektausführungen und Kapitalaufwendungen, regulatorischen und politischen Änderungen auf EU-Märkten sowie Gegenpartei- und Finanzierungsrisiken ausgesetzt.

  • Großhandels- und Strompreisrisiken sowie Volatilität von Spark Spreads können die Erträge trotz Absicherungsmaßnahmen erheblich beeinflussen.
  • Erhebliches Ausführungsrisiko in der Erneuerbare-Energien-Pipeline: Engpässe bei Turbinen und Schiffen, Lieferketteninflation, Verzögerungen bei Netzanbindungen und Kostenüberschreitungen bei Investitionen.
  • Regulatorisches und politisches Risiko an EU-Märkten (Ausschreibungsdesign, Subventionen, Kapazitätsmechanismen, Änderungen im EU-ETS und bei CO₂-Preisen), das Projektrenditen schmälern kann.
  • Finanzierung, Liquidität und Kontrahentenrisiko: Hohe Investitionsausgaben führen zu Sensitivität gegenüber steigenden Zinsen, Refinanzierungsbedingungen und Kreditverschärfung bei Handelspartnern.

Wettbewerbsumfeld

RWE ist ein großer deutscher Stromproduzent, der sich massiv in erneuerbare Energien sowie marktorientierte Stromerzeugung und Stromhandel verlagert hat. Das Unternehmen konkurriert nun mit großen europäischen Energieversorgern und spezialisierten Erneuerbare-Entwicklern um Projekte, Marktanteile und Merchant-Exposure. Zu den wichtigsten Wettbewerbern zählen deutsche Peers (E.ON, EnBW, Uniper), große europäische Konzerne (Enel, Iberdrola, Engie, EDF, SSE) sowie Spezialisten im Bereich erneuerbare Energien (Ørsted, Acciona, EDP) und globale Projektentwickler (NextEra). Das Risikoprofil des Unternehmens wird dominiert durch Volatilität bei Großhandelspreisen und Rohstoffpreisen, regulatorische und politische Eingriffe in EU- und deutschen Energiemärkten, Ausführungsrisiken bei kapitalintensiven Großprojekten im Bereich erneuerbare Energien (insbesondere Offshore-Wind) sowie Exposition gegenüber Kohlenstoff- und Brennstoffpreisen, die Margen und Finanzierung beeinflussen können.

UnternehmenTicker
E.ON SEEOAN.XETRA
EnBW Energie Baden-Württemberg AGEBK.XETRA
Iberdrola S.A.IBE.BME
SSE plcSSE.LSE
NextEra Energy, Inc.NEE.NYSE
Acciona, S.A.ANA.BME

Private Wettbewerber

  • Statkraft
  • Vattenfall (state-owned, not publicly listed)

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Performancekennzahlen von RWE AG

in EUR

1M High / Low
58.04 / 53.00
52W High / Low
62.00 / 33.72
5Y High / Low
62.00 / 27.76
1M
-2.50%
3M
-3.10%
6M
+18.25%
1Y
+57.55%
3Y
+56.08%
5Y
+99.13%

Relative Performance gegenüber Benchmarks

PeriodRWE AG vs DAX vs S&P 500 (SPY)
1M -2.50% -6.04% -5.09%
3M -3.10% -8.41% -14.50%
6M +18.25% +19.58% +9.07%
1Y +57.55% +54.20% +35.15%
3Y +56.08% -0.36% -19.62%
5Y +99.13% +40.38% +14.32%

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Historische Bewertungs-Trends

Wie sich die wichtigsten Bewertungskennzahlen (KGV, KUV, KBV und Kurs-Cashflow-Verhältnis) im Zeitverlauf im Vergleich zu heute entwickelt haben.

ZeitraumKGVKUVKBVKurs-Cashflow-Verhältnis
Aktuell17.02.61.17.4
Vor 1 Jahr10.21.10.85.2
Vor 3 Jahren10.90.80.919.2
Vor 5 Jahren14.71.31.12.6

Häufig gestellte Fragen

Wo wird die RWE AG Aktie gehandelt?

Die RWE AG Aktie wird unter dem Ticker RWE.XETRA an der Börse XETRA gehandelt. ISIN: DE0007037129.

Was macht RWE AG?

RWE AG ist ein Unternehmen, das sich durch folgende Investment-These auszeichnet:

Was sind die wichtigsten Kennzahlen für RWE.XETRA?

Zu den Kennzahlen von RWE.XETRA zählen die Bewertung (KGV 17.2, KUV 2.5, KBV 1.2), die Rentabilität (Gewinnmarge 14.51%, Eigenkapitalrendite 6.83%) und das Wachstum (Umsatz —, Gewinn —). Die Marktkapitalisierung beträgt 40.00B EUR. Diese Kennzahlen geben einen Überblick über die finanzielle Performance und Bewertung des Unternehmens.

Wie hat sich der Kurs von RWE AG entwickelt?

Die Aktie von RWE AG hat über 1 Jahr —, über 3 Jahre — und über 5 Jahre — Rendite erzielt. Die Performance kann je nach Marktbedingungen und Unternehmensentwicklung variieren.

Wie ist RWE.XETRA bewertet?

RWE.XETRA hat folgende Bewertungskennzahlen: KGV: 17.2, KUV (Kurs-Umsatz-Verhältnis): 2.5, KBV (Kurs-Buchwert-Verhältnis): 1.2. Diese Kennzahlen helfen bei der Einschätzung, ob die Aktie im Vergleich zu ihren Fundamentaldaten fair bewertet ist.

Zahlt RWE.XETRA Dividenden?

Ja, RWE.XETRA zahlt Dividenden mit einer Dividendenrendite von 2.1%. Dividenden können ein wichtiger Bestandteil der Gesamtrendite einer Investition sein.

Welche wesentlichen Risiken bestehen bei einem Investment in RWE.XETRA?

Zentrale Risiken für RWE.XETRA sind unter anderem: RWE ist ein großes, integriertes europäisches Energieunternehmen, das sich aggressiv in erneuerbare Energien (insbesondere Offshore-Wind) verlagert hat, während es Erzeugung, Handel und Einzelhandelstätigkeiten beibehält. Das Unternehmen konkurriert mit großen integrierten Versorgern und reinen Erneuerbare-Energien-Entwicklern in Europa und international, was Druck auf Ausschreibungen, Lieferketten und Spotmärkte ausübt. Das Profil des Unternehmens ist Schwankungen bei Großhandelspreisen und Rohstoffvolatilität, großen Projektausführungen und Kapitalaufwendungen, regulatorischen und politischen Änderungen auf EU-Märkten sowie Gegenpartei- und Finanzierungsrisiken ausgesetzt.
  • Großhandels- und Strompreisrisiken sowie Volatilität von Spark Spreads können die Erträge trotz Absicherungsmaßnahmen erheblich beeinflussen.
  • Erhebliches Ausführungsrisiko in der Erneuerbare-Energien-Pipeline: Engpässe bei Turbinen und Schiffen, Lieferketteninflation, Verzögerungen bei Netzanbindungen und Kostenüberschreitungen bei Investitionen.
  • Regulatorisches und politisches Risiko an EU-Märkten (Ausschreibungsdesign, Subventionen, Kapazitätsmechanismen, Änderungen im EU-ETS und bei CO₂-Preisen), das Projektrenditen schmälern kann.
  • Finanzierung, Liquidität und Kontrahentenrisiko: Hohe Investitionsausgaben führen zu Sensitivität gegenüber steigenden Zinsen, Refinanzierungsbedingungen und Kreditverschärfung bei Handelspartnern.
Anleger sollten diese Risikofaktoren vor einer Investitionsentscheidung sorgfältig berücksichtigen.

Wer sind die wichtigsten Wettbewerber von RWE AG?

RWE AG steht im Wettbewerb mit mehreren börsennotierten Peers im jeweiligen Sektor. RWE ist ein großer deutscher Stromproduzent, der sich massiv in erneuerbare Energien sowie marktorientierte Stromerzeugung und Stromhandel verlagert hat. Das Unternehmen konkurriert nun mit großen europäischen Energieversorgern und spezialisierten Erneuerbare-Entwicklern um Projekte, Marktanteile und Merchant-Exposure. Zu den wichtigsten Wettbewerbern zählen deutsche Peers (E.ON, EnBW, Uniper), große europäische Konzerne (Enel, Iberdrola, Engie, EDF, SSE) sowie Spezialisten im Bereich erneuerbare Energien (Ørsted, Acciona, EDP) und globale Projektentwickler (NextEra). Das Risikoprofil des Unternehmens wird dominiert durch Volatilität bei Großhandelspreisen und Rohstoffpreisen, regulatorische und politische Eingriffe in EU- und deutschen Energiemärkten, Ausführungsrisiken bei kapitalintensiven Großprojekten im Bereich erneuerbare Energien (insbesondere Offshore-Wind) sowie Exposition gegenüber Kohlenstoff- und Brennstoffpreisen, die Margen und Finanzierung beeinflussen können.
  • E.ON SE (EOAN.XETRA)
  • EnBW Energie Baden-Württemberg AG (EBK.XETRA)
  • Iberdrola S.A. (IBE.BME)
  • SSE plc (SSE.LSE)
  • NextEra Energy, Inc. (NEE.NYSE)
  • Acciona, S.A. (ANA.BME)
Diese Wettbewerber beeinflussen Preisgestaltung, Wachstumsmöglichkeiten und relative Bewertung.

Wann veröffentlicht RWE AG Ergebnisse?

Das nächste Ergebnis-Datum von RWE AG ist 13. August 2026.

Kennzahlen

Marktkapitalisierung
40.00B EUR
KGV
17.20
Analysten-Kursziel

Bewertungskennzahlen

KUV
2.46
KBV
1.16

Rentabilitätskennzahlen

Gewinnmarge
14.51%
Operative Marge
-28.78%
Eigenkapitalrendite
6.83%
Gesamtkapitalrendite
-0.42%

Wachstumskennzahlen

Umsatzwachstum
Gewinnwachstum

Dividendenhistorie

Langfristige Übersicht ausgezahlter Dividenden (Betrag pro Aktie und Dividendenrendite zum Zahlungszeitpunkt).

YearDividendYield at paymentØ Rendite
20261.20 EUR1.94%3.48%
20251.10 EUR3.22%
20241.00 EUR3.02%
20230.90 EUR2.13%
20220.90 EUR2.23%
20210.85 EUR2.58%
20200.80 EUR2.54%
20200.80 EUR3.10%
20190.70 EUR3.10%
20181.50 EUR7.02%
20160.13 EUR1.04%
20151.00 EUR4.23%
20141.00 EUR3.48%
20132.00 EUR7.02%
20122.00 EUR5.60%

Ergebnis-Historie & Schätzungen

Die historische Ergebnisentwicklung zeigt, wie konstant das Unternehmen die Analystenerwartungen erfüllt oder übertrifft. Zukunftsprognosen geben Einblick in die erwartete Profitabilität und Wachstumsdynamik.

Historische Ergebnisentwicklung

52.6%
Schätzung übertroffen
43.6%
Schätzung verfehlt
+62.29%
Ø Überraschung bei Beat
-200.4%
Ø Überraschung bei Miss

Analysierte Berichte: 78

Kommender Ergebnisbericht

13. August 2026
Nächstes Ergebnis-Datum

Analystenschätzungen für kommende Perioden

Nächstes Jahr
31. Dezember 2027
Konsens3.08
Spanne2.43 – 3.39
8 Analysten
Schätzung Wachstum vs. Vorjahr: 24.02%
Revisionen: 7T ↑1 ↓0 · 30T ↑2 ↓3
Nächstes Quartal
30. September 2026
Konsens0.61
Spanne0.61 – 0.61
1 Analysten
Schätzung Wachstum vs. Vorjahr: -12.86%
Revisionen: 7T ↑0 ↓0 · 30T ↑0 ↓1

Wichtige Finanzkennzahlen

Alle Angaben in EUR

Ausgewählte Kennzahlen aus Gewinn- und Verlustrechnung, Bilanz und Kapitalflussrechnung. Jährlich und quartalsweise, basierend auf veröffentlichten IFRS/GAAP-Abschlüssen.

20252024202320222021
Umsatz17.63B24.22B28.57B38.37B24.53B
Operatives Ergebnis (EBIT)930.00M3.63B4.47B3.02B2.87B
Jahresüberschuss3.13B5.13B1.45B2.72B721.00M
Free Cashflow-5.06B-2.76B-923.00M-2.08B3.58B
Bilanzsumme107.48B98.44B106.49B138.55B142.31B
Eigenkapital34.38B31.55B31.57B27.58B15.25B
Nettoverschuldung9.28B10.70B6.75B8.63B6.29B
© Leeway
PWP Leeway UG (haftungsbeschränkt)
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