Vonovia SE

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Aktueller Kurs
Vonovia SE – stock chart

Fünfjahres-Timeline der Aktie

2026–Jan 1 — Neuer CEO Luka Mucic tritt Amt an - Ereignis: Luka Mucic (ehemaliger CFO von Vodafone und SAP) übernahm das Amt des CEO und folgte dem langjährigen CEO Rolf Buch nach (vom Aufsichtsrat am 6. Mai 2025 ernannt; Mucic trat am 1. Januar 2026 an). - Narrative: Der Markt betrachtete dies als Wendepunkt in Governance und Strategie — Investoren registrierten eine Verschiebung hin zu finanzielle und operativer Disziplin sowie kapitalmarktorientierter Erfahrung an der Spitze nach einer langen Ära unter Buch. Die Erwartungen verschoben sich von reinem Portfoliowachstum zu Optimierung der Kapitalstruktur und Cashausschüttungen. [1][9] - Technisch: Aktie in einer Erholungs- und frühen Aufwärtstrend-Phase nach vorheriger Stabilisierung; Investoren kalkulierten Potenzial für verbesserte Gewinne und Dividendenpolitik ein. [9]

2025–März — Unternehmen kehrt zu Nettogewinn zurück (FY 2025 / Berichterstattung Anfang 2026) - Ereignis: Vonovia meldete eine Rückkehr zur Profitabilität nach mehreren Jahren von Wertberichtigungen und Verlusten, die an Fair-Value-Anpassungen und Integrationskosten gebunden waren; Pressemitteilungen verzeichneten Verbesserung der Profitabilität in den 2025er-Ergebnissen und Guidance-Updates. - Narrative: Die Anlegerstimmung verschob sich von Vorsicht zu vorsichtigem Optimismus — Profitabilität signalisierte operative Widerstandskraft und dass frühere Umstrukturierungen und Portfoliobereinigungen Früchte trugen; die Glaubwürdigkeit für die Kosten- und Finanzierungsmaßnahmen des Managements verbesserte sich. [9][4] - Technisch: Anstieg nach vorherigem Rückgang; relative Stärke nahm zu, als Märkte positiv auf die Neubewertung der Gewinnaussichten reagierten. [9]

2025–Jan 23–24 — Außerordentliche Hauptversammlungen billigen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag (BGAA) mit Deutsche Wohnen - Ereignis: Aktionäre von Deutsche Wohnen und Vonovia billigten einen BGAA, der Vonovia's Kontrolle über Deutsche Wohnen formalisierte, einschließlich eines Umtauschverhältnisses und garantierter jährlicher Zahlungen an Deutsche-Wohnen-Minderheitsaktionäre (Bedingungen zuvor vereinbart). Die Maßnahme wurde von Vonovia-Aktionären überwiegend gebilligt. - Narrative: Marktreaktion gemischt — strategische Vereinfachung und mögliche Kosteneinsparungen wurden erkannt, aber Bedenken blieben hinsichtlich Behandlung von Minderheiten, Integrationsrisiken und der lange Schwanz von Legacy-Assets. Die Stimmung schwang dahin, Vonovia als konsolidiertes dominantes deutsches Wohnungsunternehmen mit gerader Governance wahrzunehmen. [2][5] - Technisch: Aktie erlebte einen kurzfristigen Anstieg (ausbruchähnliche Reaktion) auf die Governance-Klarheit, gefolgt von Konsolidierung, als Märkte die finanziellen Auswirkungen verdauten. [5]

2024–Sep bis Dez — BGAA-Verhandlungen und Ankündigung der Bedingungen - Ereignis: Vonovia und Deutsche Wohnen initiierten den formalen BGAA-Prozess (Sept 2024) und kündigten Bedingungen an, einschließlich des Umtauschverhältnisses und einer festen jährlichen Zahlung für Deutsche-Wohnen-Minderheitsaktionäre; Anmeldungen und Umsetzungsschritte folgten im späten 2024. - Narrative: Investoren begannen, eine einfachere Unternehmensstruktur und potenzielle einmalige Kosten versus langfristige Einsparungen einzukalkulieren; die Wahrnehmung verschob sich von Komplexität/Risiko (Post-Übernahme-Integration) hin zu eventueller Vereinfachung und Wertabschöpfung. [5][12] - Technisch: Aktie in Seitwärtsbewegung mit intermittierenden Rallyes, wenn Governance-Fortschritte angekündigt wurden; Volatilität stieg rund um materielle BGAA-Meilensteine. [5]

2024 — Portfoliooptimierung: selektive Veräußerungen und Verkauf Berliner Wohnungen - Ereignis: Vonovia führte Veräußerungen durch, einschließlich Verkauf von etwa 4.500 Berliner Wohnungen an staatliche Wohnungsunternehmen für rund 700 Mio. Euro (2024 berichtet) und setzte fort, nicht zum Kerngeschäft gehörige Assets abzustoßen. - Narrative: Angesehen als pragmatische Asset-Light-Maßnahmen zur Risikominderung, Verbesserung der Liquidität und Reaktion auf politischen Druck in großen Städten; Investoren sahen dies als werterhaltend, wenn Erlöse die Verschuldung reduzierten oder Capex finanzierten. Wahrnehmung: Portfolio-Manager, der Wachstum mit politischen und regulatorischen Realitäten ausbalanciert. [1] - Technisch: Kurzfristige Entlastungsrallyes bei Veräußerungsankündigungen; der Gesamttrend blieb seitwärts, da makroökonomischer Zinsdruck die Aufwärtspotenziale begrenzte. [1]

2023 — Steigende Zinssätze, Integrationsabrechnung abgeschlossen und Gewinnbelastung - Ereignis: Nach der Übernahme von Deutsche Wohnen 2021 wurden Kaufpreisallokation und Integrationsabrechnung bis Sept 2022 und durch 2023 finalisiert; steigende europäische Zinssätze und höhere Finanzierungskosten belasteten Gewinne und NAV-Metriken. - Narrative: Der Anlegerton wurde vorsichtig bis negativ, da höhere Zinssätze Bewertungsmultiplikatoren für Mietobjekte neu bewerteten; die Wachstums-durch-M&A-Story moderierte zu einer defensiven/Value-Story, die sich auf Cashflow und Dividendenresilienz konzentrierte. Bedenken hinsichtlich Bewertung und LTV stiegen. [5][11] - Technisch: Anhaltender Rückgang von früheren Post-Übernahme-Hochs; technische Indikatoren zeigten Abwärtstrend oder ausgedehnte Konsolidierung angesichts makroökonomischer Gegenwinds. [5]

2022 — Integrationsarbeit und Ausgleich der Kaufpreisallokation; Fokus auf Dividende und FFO - Ereignis: Vonovia schloss die Kaufpreisallokation für Deutsche Wohnen im Rahmen der FY 2022-Berichterstattung ab; Unternehmen betonte Group FFO und Guidance; Dividendenpolitik stand unter Überprüfung (2022 Dividende berichtet bei 1,65 Euro). - Narrative: Investoren verschoben die Aufmerksamkeit von Schlagzeilen-M&A zu zugrunde liegenden Funds from Operations und wie Synergien realisiert würden; die Story wurde eine der Umsetzungsrisiken bei Integration und Hebelwirkungs-Management. [11][5] - Technisch: Nach der Übernahme-bedingten Volatilität 2021 bewegte sich der Preis weitgehend seitwärts mit periodischen Rallyes bei positiven FFO/EBITDA-Veröffentlichungen. [11]

2021–Dez — 8,1 Mrd. Euro Kapitalerhöhung zur Finanzierung des Deutsche-Wohnen-Kaufs - Ereignis: Vonovia beschaffte sich etwa 8,1 Mrd. Euro über eine Bezugsrechtsemission (Dezember 2021), um die etwa 18 Mrd. Euro-Übernahme von Deutsche Wohnen teilweise zu finanzieren; Brückenfinanzierung war früher 2021 verwendet worden. - Narrative: Der Markt akzeptierte die Skalierungs-Logik (Schaffung des größten europäischen Wohnungskonzerns), kalkulierte aber Kurzzeit-Verwässerung und erhöhtes Verschuldungsrisiko ein; die Narrative verschob sich von reinem Wachstum zu Wachstum finanziert durch intensive Kapitalmarktaktivität. Aktionäre sahen Verwässerung, aber auch potenziellen zukünftigen Skalenvorteil. [7][13] - Technisch: Hohe Aktienvolatilität und Rückgang rund um die Bezugsrechtsemission und Übernahme-Abschluss; unmittelbare Post-Angebot-Schwäche gefolgt von Stabilisierung, als der Markt die neue Kapitalstruktur verdaute. [7][8]

2021–Okt 26 — Übernahmeangebot erfolgreich; Vonovia sichert sich etwa 87,6% der Deutsche-Wohnen-Stimmrechte - Ereignis: Vonovia schloss sein freiwilliges Übernahmeangebot ab und sicherte sich etwa 87,6% der Deutsche-Wohnen-Stimmrechte, nachdem 53 Euro pro DWN-Aktie im Angebot gezahlt worden waren. - Narrative: Strategischer Meilenstein — Vonovia wurde der dominante Wohnungskonzern in Deutschland; Investoren sahen Transformations-Skalenvorteilspotenzial, aber auch immenses Umsetzungs-, politisches und regulatorisches Risiko (besonders Mietpreisregulierung und gesellschaftliche/politische Kontrolle in Großstädten). Die Aktie wurde als Konsolidierungs-Play im europäischen Wohnungssektor neu dargestellt. [8][13] - Technisch: Initiale Post-Deal-Rally auf Skalierungsthese, dann ausgedehnte Volatilität und Drift nach unten, da Makroökonomie (Zinssätze) und politisches Risiko dominierten. [8][13]

2021–Mai bis Aug — Vereinbarung und Start des öffentlichen Übernahmeangebots für Deutsche Wohnen - Ereignis: Vonovia kündigte ein freiwilliges öffentliches Übernahmeangebot für Deutsche Wohnen an und startete es (Angebotsdokumente Juni 2021; überarbeitete/erneuerte Ansätze August 2021, kulminierend im 53-Euro-Angebot). - Narrative: Markt-Narrative konzentrierte sich auf große M&A-Ambitionen — Investoren debattierten Accretion versus Dilution und ob Vonovia das große Berlin-lastige Portfolio angesichts politischer Kontrolle integrieren könne. Früher Optimismus über Skalierung wich Besorgnis über Finanzierung und regulatorische Reaktion. [13][10]

2021 — Vor Übernahme: starke FY 2021 Betriebskennzahlen aber Ausrichtung auf Deal - Ereignis: FY 2021 Ergebnisse zeigten solide adj. EBITDA und Group FFO-Wachstum; Vonovia präsentierte eine Wachstumsstory, unterstützt durch Portfolio-Wertsteigerung, aber die Deutsche-Wohnen-Übernahme war der dominierende strategische Schritt des Jahres. - Narrative: Investoren betrachteten Vonovia als akquisitorisches Wachstumsunternehmen, das Skalierung in Deutschland nutzte; Vertrauen in die M&A-Fähigkeit des Managements war hoch, aber ausbalanciert durch Besorgnis über den Finanzierungsplan und zukünftige Zinsempfindlichkeit. [11]

Wesentliche Risiken und Downside-Faktoren

Vonovia ist Deutschlands größter Wohnungskonzern und konkurriert primär mit anderen großen börsennotierten deutschen und europäischen Wohnungsunternehmen sowie bedeutenden kommunalen und privaten Vermietern. Der Wettbewerbsdruck entsteht hauptsächlich durch börsennotierte Konkurrenten, die Portfolioakquisitionen und Renditemanagement verfolgen (LEG, TAG, Aroundtown, Grand City Properties, Adler, Covivio), sowie durch kommunale Wohnungsunternehmen und regionale private Vermieter auf den Mietmärkten. Die wesentlichen Risiken sind staatliche und politische Eingriffe in Deutschland bezüglich Mieten und Sanierungen, Zinsänderungs- und Finanzierungsrisiken, Portfoliokonzentration sowie Integrations- und Betriebsleistungen bei großen Vermögensbeständen.

  • Regulatorisches und politisches Risiko: Strengere Mietpreisbremsen, Vorgaben für sozialen Wohnungsbau oder Sanierungs- und Energetisierungsauflagen in Deutschland können Mieteinnahmen unter Druck setzen und Investitionsausgaben erhöhen.
  • Zinsänderungs- und Refinanzierungsrisiko: Erhöhte Zinssätze oder eingeschränkter Zugang zu den Kapitalmärkten würden die Finanzierungskosten bei Vonovias großem Schuldniveau erhöhen und FFO sowie Bewertung belasten.
  • Operatives und Integrationsrisiko: Die Verwaltung, Sanierung und Integration eines sehr großen, geografisch verteilten Wohnungsportfolios kann zu Kostenüberschreitungen, höheren Leerständen oder Umsetzungsmängeln führen.
  • Konzentrations- und Marktrisiko: Die hohe Konzentration auf deutsche Wohnimmobilien und spezifische Regionen bedeutet, dass lokale Konjunkturabschwünge, Vermietungsprobleme oder regulatorische Änderungen die Cashflows und Bewertungen erheblich beeinträchtigen könnten.

Wettbewerbsumfeld

Vonovia ist Deutschlands größter börsennotierter Wohnungskonzern und konkurriert primär mit anderen großen europäischen und deutschen Wohnungs-REITs sowie institutionellen und privaten Vermietern. Der Wettbewerbsdruck kommt von börsennotierten Konkurrenten (LEG Immobilien, TAG, Aroundtown, ehemalige Deutsche-Wohnen-Peers, Heimstaden/schwedische Vermieter) und zahlreichen großen kommunalen sowie privaten Wohnungsunternehmen. Wesentliche Risiken sind die Zinsabhängigkeit, regulatorische und mietpreisgebundene Veränderungen in Deutschland, die Konzentration auf dem deutschen Markt sowie Umsetzungs- und Integrationsrisiken aus Akquisitionen und Portfolioverwaltung.

UnternehmenTicker
LEG Immobilien SELEG.XETRA
TAG Immobilien AGTEG.XETRA
Aroundtown SAAT1.XETRA
Deutsche Wohnen SEDWNI.XETRA
Grand City Properties S.A.GYC.XETRA

Private Wettbewerber

  • SAGA Unternehmensgruppe (Hamburg municipal housing company)
  • Degewo (Berlin municipal housing company)
  • Vivawest (large regional non-listed housing company)
  • Large regional Wohnungsgenossenschaften and private institutional landlords

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Performancekennzahlen von Vonovia SE

in EUR

1M High / Low
21.68 / 20.21
52W High / Low
29.05 / 19.53
5Y High / Low
57.15 / 15.27
1M
-2.42%
3M
-0.76%
6M
-20.52%
1Y
-23.50%
3Y
+16.63%
5Y
-53.82%

Relative Performance gegenüber Benchmarks

PeriodVonovia SE vs DAX vs S&P 500 (SPY)
1M -2.42% -8.90% -6.87%
3M -0.76% -9.53% -6.13%
6M -20.52% -26.29% -34.82%
1Y -23.50% -32.04% -45.49%
3Y +16.63% -52.03% -68.07%
5Y -53.82% -119.88% -140.89%

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Historische Bewertungs-Trends

Wie sich die wichtigsten Bewertungskennzahlen (KGV, KUV, KBV und Kurs-Cashflow-Verhältnis) im Zeitverlauf im Vergleich zu heute entwickelt haben.

ZeitraumKGVKUVKBVKurs-Cashflow-Verhältnis
Aktuell4.82.90.715.1
Vor 1 Jahr62.03.61.08.2
Vor 3 Jahren-2.63.10.68.9
Vor 5 Jahren7.910.61.322.5

Häufig gestellte Fragen

Wo wird die Vonovia SE Aktie gehandelt?

Die Vonovia SE Aktie wird unter dem Ticker VNA.XETRA an der Börse XETRA gehandelt. ISIN: DE000A1ML7J1.

Was macht Vonovia SE?

Vonovia SE ist ein Unternehmen, das sich durch folgende Investment-These auszeichnet:

Was sind die wichtigsten Kennzahlen für VNA.XETRA?

Zu den Kennzahlen von VNA.XETRA zählen die Bewertung (KGV 4.7, KUV 2.9, KBV 0.7), die Rentabilität (Gewinnmarge 64.84%, Eigenkapitalrendite 14.56%) und das Wachstum (Umsatz —, Gewinn —). Die Marktkapitalisierung beträgt 17.46B EUR. Diese Kennzahlen geben einen Überblick über die finanzielle Performance und Bewertung des Unternehmens.

Wie hat sich der Kurs von Vonovia SE entwickelt?

Die Aktie von Vonovia SE hat über 1 Jahr —, über 3 Jahre — und über 5 Jahre — Rendite erzielt. Die Performance kann je nach Marktbedingungen und Unternehmensentwicklung variieren.

Wie ist VNA.XETRA bewertet?

VNA.XETRA hat folgende Bewertungskennzahlen: KGV: 4.7, KUV (Kurs-Umsatz-Verhältnis): 2.9, KBV (Kurs-Buchwert-Verhältnis): 0.7. Diese Kennzahlen helfen bei der Einschätzung, ob die Aktie im Vergleich zu ihren Fundamentaldaten fair bewertet ist.

Zahlt VNA.XETRA Dividenden?

Ja, VNA.XETRA zahlt Dividenden mit einer Dividendenrendite von 5.9%. Dividenden können ein wichtiger Bestandteil der Gesamtrendite einer Investition sein.

Welche wesentlichen Risiken bestehen bei einem Investment in VNA.XETRA?

Zentrale Risiken für VNA.XETRA sind unter anderem: Vonovia ist Deutschlands größter Wohnungskonzern und konkurriert primär mit anderen großen börsennotierten deutschen und europäischen Wohnungsunternehmen sowie bedeutenden kommunalen und privaten Vermietern. Der Wettbewerbsdruck entsteht hauptsächlich durch börsennotierte Konkurrenten, die Portfolioakquisitionen und Renditemanagement verfolgen (LEG, TAG, Aroundtown, Grand City Properties, Adler, Covivio), sowie durch kommunale Wohnungsunternehmen und regionale private Vermieter auf den Mietmärkten. Die wesentlichen Risiken sind staatliche und politische Eingriffe in Deutschland bezüglich Mieten und Sanierungen, Zinsänderungs- und Finanzierungsrisiken, Portfoliokonzentration sowie Integrations- und Betriebsleistungen bei großen Vermögensbeständen.
  • Regulatorisches und politisches Risiko: Strengere Mietpreisbremsen, Vorgaben für sozialen Wohnungsbau oder Sanierungs- und Energetisierungsauflagen in Deutschland können Mieteinnahmen unter Druck setzen und Investitionsausgaben erhöhen.
  • Zinsänderungs- und Refinanzierungsrisiko: Erhöhte Zinssätze oder eingeschränkter Zugang zu den Kapitalmärkten würden die Finanzierungskosten bei Vonovias großem Schuldniveau erhöhen und FFO sowie Bewertung belasten.
  • Operatives und Integrationsrisiko: Die Verwaltung, Sanierung und Integration eines sehr großen, geografisch verteilten Wohnungsportfolios kann zu Kostenüberschreitungen, höheren Leerständen oder Umsetzungsmängeln führen.
  • Konzentrations- und Marktrisiko: Die hohe Konzentration auf deutsche Wohnimmobilien und spezifische Regionen bedeutet, dass lokale Konjunkturabschwünge, Vermietungsprobleme oder regulatorische Änderungen die Cashflows und Bewertungen erheblich beeinträchtigen könnten.
Anleger sollten diese Risikofaktoren vor einer Investitionsentscheidung sorgfältig berücksichtigen.

Wer sind die wichtigsten Wettbewerber von Vonovia SE?

Vonovia SE steht im Wettbewerb mit mehreren börsennotierten Peers im jeweiligen Sektor. Vonovia ist Deutschlands größter börsennotierter Wohnungskonzern und konkurriert primär mit anderen großen europäischen und deutschen Wohnungs-REITs sowie institutionellen und privaten Vermietern. Der Wettbewerbsdruck kommt von börsennotierten Konkurrenten (LEG Immobilien, TAG, Aroundtown, ehemalige Deutsche-Wohnen-Peers, Heimstaden/schwedische Vermieter) und zahlreichen großen kommunalen sowie privaten Wohnungsunternehmen. Wesentliche Risiken sind die Zinsabhängigkeit, regulatorische und mietpreisgebundene Veränderungen in Deutschland, die Konzentration auf dem deutschen Markt sowie Umsetzungs- und Integrationsrisiken aus Akquisitionen und Portfolioverwaltung.
  • LEG Immobilien SE (LEG.XETRA)
  • TAG Immobilien AG (TEG.XETRA)
  • Aroundtown SA (AT1.XETRA)
  • Deutsche Wohnen SE (DWNI.XETRA)
  • Grand City Properties S.A. (GYC.XETRA)
Diese Wettbewerber beeinflussen Preisgestaltung, Wachstumsmöglichkeiten und relative Bewertung.

Wann veröffentlicht Vonovia SE Ergebnisse?

Das nächste Ergebnis-Datum von Vonovia SE ist 4. November 2026.

Kennzahlen

Marktkapitalisierung
17.46B EUR
KGV
4.67
Analysten-Kursziel

Bewertungskennzahlen

KUV
2.93
KBV
0.66

Rentabilitätskennzahlen

Gewinnmarge
64.84%
Operative Marge
39.65%
Eigenkapitalrendite
14.56%
Gesamtkapitalrendite
1.56%

Wachstumskennzahlen

Umsatzwachstum
Gewinnwachstum

Dividendenhistorie

Langfristige Übersicht ausgezahlter Dividenden (Betrag pro Aktie und Dividendenrendite zum Zahlungszeitpunkt).

YearDividendYield at paymentØ Rendite
20261.25 EUR5.61%3.22%
20251.22 EUR4.13%
20240.90 EUR3.19%
20230.85 EUR4.64%
20221.65 EUR4.34%
20211.34 EUR2.44%
20201.24 EUR2.43%
20201.57 EUR3.47%
20191.14 EUR2.49%
20181.05 EUR2.74%
20170.89 EUR2.64%
20160.75 EUR2.64%
20150.52 EUR1.93%
20140.47 EUR2.46%

Ergebnis-Historie & Schätzungen

Die historische Ergebnisentwicklung zeigt, wie konstant das Unternehmen die Analystenerwartungen erfüllt oder übertrifft. Zukunftsprognosen geben Einblick in die erwartete Profitabilität und Wachstumsdynamik.

Historische Ergebnisentwicklung

24.4%
Schätzung übertroffen
75.6%
Schätzung verfehlt
+270.39%
Ø Überraschung bei Beat
-71.13%
Ø Überraschung bei Miss

Analysierte Berichte: 45

Kommender Ergebnisbericht

4. November 2026
Nächstes Ergebnis-Datum

Analystenschätzungen für kommende Perioden

Nächstes Jahr
31. Dezember 2027
Konsens1.91
Spanne1.63 – 2.14
7 Analysten
Schätzung Wachstum vs. Vorjahr: 7.66%
Revisionen: 7T ↑0 ↓0 · 30T ↑1 ↓1
Nächstes Quartal
30. September 2024
Konsens0.50
Spanne0.49 – 0.51
2 Analysten
Schätzung Wachstum vs. Vorjahr: -27.5%
Revisionen: 7T ↑1 ↓0 · 30T ↑1 ↓0

Wichtige Finanzkennzahlen

Alle Angaben in EUR

Ausgewählte Kennzahlen aus Gewinn- und Verlustrechnung, Bilanz und Kapitalflussrechnung. Jährlich und quartalsweise, basierend auf veröffentlichten IFRS/GAAP-Abschlüssen.

20252024202320222021
Umsatz4.98B5.94B5.23B5.15B3.62B
Operatives Ergebnis (EBIT)2.57B1.00B1.76B-200.40M6.03B
Jahresüberschuss3.72B-896.00M-6.29B-669.40M2.68B
Free Cashflow1.31B2.40B1.90B2.08B1.82B
Bilanzsumme93.26B90.24B92.00B101.39B106.32B
Eigenkapital27.47B24.00B25.68B31.33B33.29B
Nettoverschuldung40.05B41.51B42.20B44.49B46.38B
© Leeway
PWP Leeway UG (haftungsbeschränkt)
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