Leeway Research

Anlagethese 16 Min.

Ein Buy-and-hold über achtzig Jahre hängt von Steuern und Nachschusspflichten ab

Ein globaler Index über alle Größenklassen kann Jahrzehnte unangetastet bleiben. Das gelingt nur, wenn Ausschüttungen die Haltesteuer decken und Leerpositionen den Aktienkern nicht zum Verkauf zwingen.

Die Einschätzung entsteht im Austausch mehrerer Modelle sowie durch laufende Faktenprüfung und Recherche. Zum Verfahren

Der Ertrag eines solchen Portfolios entsteht durch ununterbrochenes Eigentum an produktiven Unternehmen. Die Aktienauswahl des Jahres 2026 ist dafür zweitrangig. Verkauf bleibt an Gesetz, Zwang und die Zahlungsfähigkeit gebunden.

Die These auf einen Blick

  • Ein halbes Prozent Kosten entscheidet das Endvermögen. Über achtzig Jahre bleiben davon etwa 67 Prozent übrig. Ein Prozent lässt etwa 45 Prozent, zwei Prozent etwa 20 Prozent.
  • Die Kasse muss die Haltesteuer decken. Im niederländischen Rechenbeispiel kosten 36 Prozent auf 7 Prozent Nominalrendite rund 2,5 Prozent des Vermögens im Jahr. Eine Dividende von 1,8 Prozent lässt eine Lücke von etwa 0,7 Punkten.
  • Der Abschlag zahlt sich nur über Rückfluss aus. Bei Exor sind das vor Kosten etwa 0,7 bis 1,4 Prozentpunkte, wenn 1 bis 2 Prozent des inneren Werts zurückfließen. Zwei Prozent Gewicht bewegen das Gesamtportfolio um 0,02 Prozentpunkte im Jahr.
  • Leerpositionen bleiben getrennt. Sie sitzen in einer eigenen Gesellschaft, netto long, mit einem Bruttobetrag von etwa 5 bis 8 Prozent des Vermögens.

67 Prozent bleiben

Ein halbes Prozent Kosten im Jahr lässt über achtzig Jahre etwa 67 Prozent des Endvermögens übrig. Ein Prozent lässt etwa 45 Prozent. Zwei Prozent lassen etwa 20 Prozent.

0,7 Punkte fehlen

Im niederländischen Rechenbeispiel treffen 36 Prozent Steuer auf 7 Prozent Nominalrendite. Das sind rund 2,5 Prozent des Vermögens im Jahr. Die Dividende von etwa 1,8 Prozent deckt das nicht.

5 bis 8 Prozent

Leerpositionen sitzen in einer eigenen Gesellschaft mit eigenen Sicherheiten. Der Bruttobetrag bleibt bei etwa 5 bis 8 Prozent des Vermögens. Netto bleibt das Portfolio long.

Drei Bedingungen für ein Portfolio ohne Ermessensverkauf

Zuerst muss der Index sich erneuern. Dann muss die Steuer aus Ausschüttungen zahlbar sein. Eine Leerposition darf den Aktienkern nicht gefährden.

  1. 01

    Erneuerung

    Ein festgenagelter Korb verpasst Unternehmen, die 2026 noch nicht börsennotiert sind. Ein Index über alle Größenklassen nimmt sie auf, solange sie klein sind.

  2. 02

    Zahlungsfähigkeit

    Haltesteuer, Lebenshaltung und Erbfälle müssen aus Dividenden, anderem Einkommen und einer Reserve außerhalb des Kerns bezahlt werden.

  3. 03

    Trennung

    Eine verlierende Leerposition verbraucht Sicherheiten. Diese Sicherheiten dürfen nicht die Aktien des Kerns sein.

Die Analyse

Ein Anleger kann ein globales Aktienportfolio dreißig Jahre halten, besser achtzig. Der Ertrag entsteht durch ununterbrochenes Eigentum an den Unternehmen. Die Auswahl der Gewinner von 2070 ist dafür nachrangig.

Das UBS-Jahrbuch weist für Weltaktien seit 1900 eine Prämie von rund 4,2 Prozent im Jahr über Schatzwechseln aus.4 Der MSCI ACWI notierte am 22. Oktober 2026 beim 20,7-fachen der Gewinne der letzten zwölf Monate.1 Der S&P 500 lag am 16. Oktober 2026 beim 23,5-fachen.2

Beide KGVs sind wegen fehlender Verlustbringer und uneinheitlicher Gewinnbasis mit einer Unsicherheit von etwa zehn Prozent behaftet. Daraus folgt eine Gewinnrendite von rund 4,8 Prozent. Die Dividendenrendite liegt bei 1,7 bis 2 Prozent.

Die USA stellten am 21. Oktober 2026 64,6 Prozent des MSCI ACWI, die Informationstechnologie 31,8 Prozent.3 Die zehn größten Positionen machten zusammen 25,4 Prozent aus. Das Ausgangsportfolio ist damit von den Unternehmen geprägt, die gerade am stärksten investieren.

Ein Abschlag von 25 bis 30 Prozent auf das KGV kostet über dreißig Jahre etwa einen Prozentpunkt im Jahr. Über achtzig Jahre sind es etwa 0,4 Prozentpunkte im Jahr, und der Verlust am Ende bleibt gleich. Diese Analyse rechnet bis 2056 mit 2,0 bis 3,5 Prozent realer Rendite im Jahr, über achtzig Jahre mit 2,6 bis 3,6 Prozent.

Die Bausteine sind eine Dividende von 1,8 Prozent und 1,5 bis 2,5 Prozent reales Gewinnwachstum je Aktie. Der jährliche Rückgang des KGV kostet 0,5 bis 1 Prozentpunkt. Kosten und nicht anrechenbare Quellensteuer liegen zusammen bei etwa 0,3 Prozentpunkten.

Verkauf gibt es bei gesetzlichem Zwang, bei Unternehmensaktionen ohne Wahl und beim Ausfall von Anbieter oder Hülle. Ebenso, wenn die Haltesteuer die Ausschüttungen übersteigt oder eine Sanktion den Bestand sperrt. Bewertung, Konjunktur und Technik sind keine Gründe.

Die These

Die Haltesteuer entscheidet, ob sich das Liegenlassen finanzieren lässt

Thesaurieren ist kein Steueraufschub. In mehreren Wohnsitzstaaten wird der nicht ausgeschüttete Ertrag trotzdem besteuert.7 Dann muss die Liquidität die Steuer decken, sonst wird der Kern verkauft.

Ein niederländischer Gesetzentwurf sieht ab 2028 eine Steuer von 36 Prozent auf die tatsächliche Rendite einschließlich nicht realisierter Gewinne vor. Das Unterhaus hat den Entwurf im Februar 2026 gebilligt. Der Senat hatte dem Entwurf Anfang Oktober 2026 noch nicht zugestimmt.8

Im Rechenbeispiel treffen 36 Prozent auf eine nominale Rendite von 7 Prozent. Das sind rund 2,5 Prozent des Vermögens im Jahr. Eine Dividende von 1,8 Prozent lässt eine Lücke von etwa 0,7 Prozentpunkten.

Haltesteuer und Kasse nach Wohnsitz

Die Tabelle zeigt, ob die Steuer auch ohne Verkauf fällig wird. Das niederländische Modell ist ein Gesetzentwurf, kein geltendes Recht.8

WohnsitzMechanismusWirkung auf die KasseFolge für das Portfolio
NiederlandeEntwurf ab 2028: 36 Prozent auf die tatsächliche Rendite, einschließlich nicht realisierter Gewinne.Bei 7 Prozent Nominalrendite rund 2,5 Prozent des Vermögens im Jahr, gegen etwa 1,8 Prozent Dividende.Die Lücke von etwa 0,7 Punkten kommt aus anderem Einkommen oder aus der Reserve.
DeutschlandThesaurierende Fonds unterliegen der Vorabpauschale. Sie wird aus dem Basiszins berechnet, durch den Kursanstieg begrenzt und später angerechnet.Ein Teil der Steuer wird aufgeschoben, nicht erlassen.Der thesaurierende VWCE.DE kann für deutsche Anleger die passende Klasse sein.
Großbritannien und SchweizGroßbritannien besteuert meldepflichtige Erträge auch ohne Ausschüttung. Die Schweiz besteuert thesaurierte Erträge jährlich und erhebt eine kantonale Vermögenssteuer.Die Steuer fällt an, auch wenn keine Dividende ausgezahlt wird.Die ausschüttende Klasse ist vorzuziehen, wenn die Steuer ohnehin anfällt.
Irland und DänemarkIrland fingiert nach acht Jahren einen Verkauf, der Satz liegt ab 2026 bei 38 Prozent. Dänemark besteuert gelistete ETFs jährlich mit 27 oder 42 Prozent.Die Steuer kehrt in festen Abständen wieder, auch ohne Verkauf des Anlegers.Die Reserve muss diese Termine decken, sonst wird der Kern angetastet.
USA, Singapur, Hongkong, VAEIn den USA bleibt der Aufschub bis zur Neubewertung beim Tod. In Singapur, Hongkong und den VAE gibt es keine Kapitalertragsteuer, die sich aufschieben ließe.Dort entsteht aus dem Liegenlassen kein jährlicher Steuerabfluss.Die Regel ist dann eine Verhaltensregel. Die Kasse entscheidet sie nicht.

Wo die Steuer auf thesaurierte und ausgeschüttete Erträge gleich hoch ist, ist die ausschüttende Klasse die passende. In Deutschland kann die Vorabpauschale einen Teil aufschieben, deshalb kommt VWCE.DE in Betracht. Die Zahlungsfähigkeit bindet das Portfolio, bevor die Aktienauswahl es tut.

Der Index nimmt künftige Gewinner auf, solange sie klein sind

Künftige Gewinner kommen über den Index ins Portfolio. Anleger müssen sie im Jahr 2026 nicht erraten.

Zwischen 1990 und 2020 blieben rund 55 Prozent der US-Aktien und 57 Prozent der übrigen Aktien hinter einmonatigen Schatzwechseln.5 Bei einem Delisting ohne verwertbaren Rest setzte die Studie einen Verlust von 30 Prozent an. Ein unveränderter Korb der heutigen großen Unternehmen bildet diese Schiefe nur unzureichend ab.

Ein Index über alle Größenklassen nimmt künftige Unternehmen auf, solange sie klein sind. Ein Index nur aus großen und mittleren Unternehmen wartet, bis der Börsenwert schon hoch ist. Deshalb stehen FTSE Global All Cap und MSCI ACWI IMI vor dem klassischen ACWI.

1989 waren sechs der zehn größten Unternehmen der Welt japanisch. 1999 war keines der zehn größten mehr japanisch.6 Ein damals eingefrorener Weltkorb wäre über Japan gelaufen.

Der Voya Corporate Leaders Trust von 1935 kauft und verkauft nicht nach Ermessen. Veränderungen laufen über Fusionen, Abspaltungen und Insolvenzen. Seit 1970 lag die Jahresrendite bei etwa 11,2 Prozent, beim S&P 500 bei etwa 10,5 Prozent.9

Drei beliebte Absicherungen enden im Zwangsverkauf

Täglich gehebelte Produkte

Ein täglich neu gewichtetes Short-Produkt erleidet durch den Kursverlauf Verluste, auch wenn der Index seitwärts läuft. Die Nachjustierung lässt den Anleger am Ende das Zwei- bis Dreifache der Aktienprämie leerverkauft haben. Für ein Portfolio über Jahrzehnte ist das ein schleichender Verkauf des Kerns.

Terminkontrakte mit täglicher Einschusszahlung

Staatsanleihen-Futures verlangen jeden Tag Ausgleichszahlungen. Ein Zinsanstieg zieht Sicherheiten aus dem Konto, auch wenn die ökonomische Wette später aufgeht. Diese Zahlung darf nicht aus dem Aktienkern kommen.

Eine kleine Leerposition

Ein kleiner Nennwert begrenzt den Gewinn der Gegenposition. Er begrenzt den Verlust nicht, solange der Kurs weiter steigt und Nachschuss fällig wird. Die Größe ersetzt keine eigene Gesellschaft mit eigenen Sicherheiten.

Ob das Halten möglich bleibt, hängt von Recht, Erben und Verwahrung ab

In den USA bleibt der Steueraufschub bis zum Tod wirksam, und die Anschaffungskosten werden dann neu angesetzt. Vorschläge, nicht realisierte Gewinne laufend zu besteuern, waren im Oktober 2026 nicht Gesetz. US-Personen halten US-ETFs, weil ausländische Fonds als PFIC besteuert werden können.

In dieser Konstruktion halten Anleger außerhalb der USA irische UCITS. Direkte US-Werte, auch Berkshire, bleiben unter der Nachlassgrenze von grob 60.000 US-Dollar oder liegen in einer Hülle. Im irischen Fonds beträgt die US-Quellensteuer 15 Prozent.

Bei einer Dividendenrendite von 2 Prozent und einem US-Anteil von 64,6 Prozent kosten 15 Prozent nicht anrechenbare US-Quellensteuer rund 0,2 Prozentpunkte des Vermögens im Jahr. In Indien gehen die Aktien selbst an den staatlichen Fonds, wenn sieben Jahre lang keine Dividende beansprucht wurde.18 Einmal in jedem Siebenjahreszeitraum eine Dividende geltend zu machen, verhindert das.

Saba baute 2024 und 2025 bei sieben britischen Trusts Anteile von 19 bis 29 Prozent auf. Die Abstimmungen scheiterten, zwei Trusts gingen trotzdem in die Auflösung. European Smaller Companies bot ein Rückkaufangebot für 42 Prozent der Anteile an.17

Zwei Anbieter und zwei Verwahrketten streuen die Technik, nicht das politische Risiko. Eine Fondsauflösung kann steuerlich ein Verkauf sein, auch wenn der Anleger selbst nicht verkauft. Eine grenzüberschreitende Fusion kann in Europa ebenso als Verkauf gelten.

Norwegen zeigt, wie eine Vermögenssteuer von rund 1,1 Prozent und eine verschärfte Wegzugssteuer Kapital bewegen. 2022 und 2023 übertrugen Auswanderer aufgeschobene Einkünfte von 142 Mrd. norwegischen Kronen.16 Eine jährliche Substanzsteuer belastet ein ruhendes Portfolio auch ohne Verkauf.

Ab April 2027 fallen britische Renten unter die Erbschaftsteuer. Kanada setzt beim Tod einen Verkauf an, nach der Kehrtwende 2025 mit einem steuerpflichtigen Anteil von 50 Prozent. In Japan liegt die Erbschaftsteuer bei bis zu 55 Prozent, und die Erben übernehmen die Anschaffungskosten des Erblassers.

Diese Konstruktion lässt drei Formen von Leerpositionen zu, jeweils in einer eigenen Gesellschaft. Der Bruttobetrag endet bei 5 bis 8 Prozent des Vermögens. Die Nettoquote bleibt long.

Die Halbleiter-Leerposition darf höchstens die Hälfte der durchgerechneten Halbleiterquote des Kerns erreichen. Die Leerposition auf die sieben großen Plattformen bleibt bei höchstens 30 Prozent ihrer Quote. QYLD mit 2 bis 4 Prozent und ein Börsengangskorb bis 1 Prozent bleiben Versicherung.

Ohne Margin bleiben das Weglassen dauerhafter Verwässerer und ein persönliches Kündigungsrecht, in Deutschland nach § 489 BGB. Rückrufe geliehener Aktien und eine ermessensabhängige Margin können den Rückkauf erzwingen.14

Der Abschlag wirkt nur, wenn Kapital zurückfließt

Der Mehrertrag entsteht, wenn die Gesellschaft Kapital an die Eigentümer zurückgibt. Er entspricht dem Rückfluss, multipliziert mit dem Abschlag und dividiert durch eins minus Abschlag. Davon gehen Kosten ab.

Bei Exor ergeben 1 bis 2 Prozent Rückfluss vor Kosten etwa 0,7 bis 1,4 Prozentpunkte. Bei Prosus sind es etwa 1,5 Punkte, wenn rund 3 Prozent des inneren Werts zurückgekauft werden. Die Abschläge von Investor, Exor und Prosus stammen aus einer Fachquelle, nicht aus einem geprüften Abschluss.10

Ein Anteil von 2 Prozent mit einem Prozent Mehrertrag bewegt das Gesamtportfolio um 0,02 Prozentpunkte im Jahr. Die Gesellschaften sind Ziele für Dividenden und neue Anlagegelder. Der Kern bleibt ein globaler Index in zwei Hüllen.

US-Personen halten 55 bis 65 Prozent in VT. Anleger außerhalb der USA teilen den Kern auf VWRL.L und SPYI.DE, bei einem anderen Verwahrer. Die Käufe laufen über sechs bis achtzehn Monate, danach gibt es keinen Ermessensverkauf.

Was ein konstanter Abschlag an Rendite hinzufügt

Gerechnet wird Mehrertrag gleich Rückfluss mal Abschlag durch eins minus Abschlag. Die Sätze für Investor, Exor und Prosus sind Fachangaben für 2026.10

GesellschaftAbschlagRückflussMehrertrag vor Kosten
Investor ABEtwa 10 Prozent, Spanne 5 bis 15 Prozent, Fachquelle.Geringer Rückfluss, Kosten etwa 0,1 Prozent.Etwa 0,1 bis 0,2 Prozentpunkte, nahe am inneren Wert.
ExorEtwa 40 bis 42 Prozent, Fachquelle.1 bis 2 Prozent des inneren Werts.Etwa 0,7 bis 1,4 Prozentpunkte.
ProsusEtwa 33 Prozent, Fachquelle.Rund 3 Prozent des inneren Werts, finanziert aus Tencent.Etwa 1,5 Prozentpunkte. Maßgeblich ist die Tencent-Beteiligung je verbleibender Aktie.
Scottish Mortgage9,5 Prozent zum 31. März 2026, 8,8 Prozent zum 30. Juni 2026, Bericht der Gesellschaft.Ein Rückkaufsatz als Anteil des inneren Werts ist hier nicht ausgewiesen.Der Abschlag allein ist kein Renditemotor. Die Rolle liegt bei den nicht börsennotierten Beteiligungen.

Scottish Mortgage weist 9,5 Prozent Abschlag zum 31. März 2026 aus und 8,8 Prozent zum 30. Juni 2026.11 Einen Rückkaufsatz als Anteil des inneren Werts nennt diese Rechnung nicht. Der Abschlag allein ist dort kein Renditemotor.

Zusammen bleiben diese Gesellschaften bei 12 bis 16 Prozent des Vermögens. Ein aktueller Abschlag von Sofina ist in den Belegen nicht nachgewiesen.

Geduldige Jahre mit Steuerbelastung und niedrigerem KGV

Diese Schätzung nimmt an, dass das globale KGV bis in die Jahre 2036 bis 2046 von 20,7 auf 16 bis 19 zurückgeht. Über zwanzig bis dreißig Jahre sind das etwa minus 0,5 bis minus 1 Prozentpunkt im Jahr, und der Rückgang steckt schon in den Bausteinen. Für die USA läuft der Pfad von 23,5 auf 18 bis 22.

Für entwickelte Märkte außerhalb der USA geht das abgeleitete KGV von 16 bis 17 auf 14 bis 16 zurück. Japan bleibt in einer Spanne von 14 bis 17, Indien über 20, die übrigen Schwellenländer bei 11 bis 14. Eine belastbare aggregierte Rendite des freien Cashflows nach Erhaltungsinvestitionen liegt für den ACWI nicht vor.

In den USA erklärten niedrigere Zinsen 19 Prozent und eine niedrigere Unternehmensteuer 22 Prozent des realen Gewinnwachstums von 1989 bis 2019. Zusammen sind das 41 Prozent. Der effektive Steuersatz nichtfinanzieller S&P-500-Unternehmen fiel von 34 Prozent 1989 auf 15 Prozent 2019.13

Die Eisenbahnaktien fielen vom Hoch 1845 um 65 Prozent. Die Rendite auf das eingesetzte Kapital sank von 5,48 Prozent 1845 auf 3,31 Prozent 1850.12 Den Überschuss behielten die Nutzer, nicht die Eigentümer der Schienen.

Der Pfad bricht, wenn die KI hohe Cash-Renditen auf wenig zusätzliches Kapital verdient und das globale KGV bei 20 bis 24 bleibt. Gold hat nach den Käufen der Notenbanken von hier aus eine reale Erwartung nahe null. QYLD zehrt den inneren Wert auf, weil die Ausschüttung über der vereinnahmten Optionsprämie liegt.

Das Portfolio

Jede Position erhält eine Rolle, ein Gewicht und entweder eine Regel oder die Bedingung, unter der sie falsch wird. Fonds ohne Aktienanalyse haben keine Leeway-Ratings.

Die Anlagethese und die Leeway-Ratings sind unabhängig voneinander. Ein hohes Business-Rating ist kein Auftrag, die Verkaufsregel zu brechen. Prüfen Sie die Aktien dieser Seite in der einzelnen Analyse.

Das Business-Rating bewertet die Qualität des Geschäftsmodells, unabhängig vom Aktienkurs. Das Market-Fit-Rating bewertet anhand von achtzehn fundamentalen Kennzahlen, wie gut das Unternehmen derzeit zum Markt passt; ein negativer Wert weist auf eine erwartete negative Wertentwicklung hin. Das Cycle-Rating setzt die Bewertung in den historischen Kontext der Aktie: Ein höherer Wert bedeutet, dass die Aktie historisch günstiger bewertet ist. Der Leeway-Score führt die drei Ratings zu gleichen Teilen zusammen. Wie die Ratings berechnet werden

Die Empfehlungen seit der Veröffentlichung

Die historische Wertentwicklung für dieses Portfolio kann derzeit nicht berechnet werden.

Weltindex

Long

Zwei Anbieter, ein Weltindex über alle Größenklassen. US-Personen nutzen den US-ETF. Alle anderen nutzen irische UCITS.

Vanguard Total World Stock ETF

VT.US

Long

Rolle: Kern für US-Personen, 55 bis 65 Prozent des Vermögens.

Warum diese Position: Ein US-ETF auf den Weltaktienmarkt, bevorzugt in Konten mit Neubewertung der Anschaffungskosten beim Tod.

Was die These widerlegen würde: Falsch wird die Position, wenn eine Regel Sie zum Verkauf des Kerns zwingt.

Position und Beobachtungspunkte

Position: Halten Sie 55 bis 65 Prozent in VT, bevorzugt in Konten mit Neubewertung beim Tod.

Worauf Sie achten sollten: Achten Sie darauf, dass Ausschüttungen und Reserve die Haltesteuer decken.

Vorbehalt: Für Personen außerhalb der USA ist die Hülle wegen PFIC und Nachlasssteuer die falsche.

Vanguard FTSE All-World UCITS ETF (Distributing)

VWRL.LSE

Long

Rolle: Erster Anbieter für Anleger außerhalb der USA, 30 bis 35 Prozent.

Warum diese Position: Ausschüttende Klasse des FTSE All-World, wenn der Wohnsitz thesaurierte Erträge besteuert.

Regel: Die ausschüttende Klasse gilt, solange der Wohnsitz thesaurierte Erträge nicht günstiger behandelt als Ausschüttungen.

Position und Beobachtungspunkte

Position: Bauen Sie 30 bis 35 Prozent über sechs bis achtzehn Monate auf und verkaufen Sie danach nicht nach Ermessen.

Worauf Sie achten sollten: Achten Sie auf den Steuerstatus der Anteilsklasse in Ihrem Wohnsitz.

Vorbehalt: Deutsche Anleger prüfen den thesaurierenden VWCE.DE, weil die Vorabpauschale einen Teil aufschiebt. VWCE ist hier keine eigene Karte.

SPDR MSCI ACWI IMI UCITS ETF (Acc)

SPYI.XETRA

Long

Rolle: Zweiter Anbieter, 25 bis 30 Prozent, bei einem anderen Verwahrer.

Warum diese Position: MSCI ACWI IMI schließt kleine Unternehmen ein, die ein Index der großen Werte erst spät aufnimmt.

Was die These widerlegen würde: Falsch wird die Trennung, wenn beide Ketten gleichzeitig ausfallen.

Position und Beobachtungspunkte

Position: Halten Sie 25 bis 30 Prozent bei einem anderen Verwahrer als den ersten Fonds.

Worauf Sie achten sollten: Achten Sie darauf, ob beide Fonds dieselbe Unterverwahrung nutzen.

Vorbehalt: Die thesaurierende Klasse passt nur, wo der Aufschub echt ist. Sonst nehmen Sie die ausschüttende Alternative IMID.

Ihr Wissensvorsprung

Verstehen Sie die wahren Treiber unseres Portfolios

Werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen: Sehen Sie nicht nur, was wir kaufen, sondern warum. Sichern Sie sich den kompletten Überblick über unsere Strategie.

  • Alle Positionen aufgedeckt: Greifen Sie auf jeden einzelnen Wert unseres Portfolios zu.
  • Die Investmentthese verstehen: Erfahren Sie, welche exakte Rolle jeder Titel für unsere Rendite spielt.
  • Zusammenhänge erkennen: Analysieren Sie unsere Long- und Short-Strategien im direkten Kontext.

Drei Szenarien für das ruhende Portfolio

Die Wahrscheinlichkeiten sind eine Arbeitsannahme für die Gewichte, keine Prognose.

PfadGewichtungWas passiert
Eigentum und hohe Kapitalrendite bleiben intakt 22 % Eigentum, Neubewertung beim Tod und Verwahrung bleiben intakt. Die KI verdient hohe Cash-Renditen auf wenig zusätzliches Kapital, und das globale KGV hält 20 bis 24. Das entspricht real 5 bis 6,5 Prozent im Jahr, etwa dem 4,3- bis 6,6-Fachen in dreißig Jahren und etwa dem 50- bis 150-Fachen in achtzig.
Besteuerte Geduld 53 % Die Haltesteuer bleibt zahlbar, das KGV gibt über die Jahre nach. Real sind das 2,0 bis 3,5 Prozent bis 2056, etwa das 1,8- bis 2,8-Fache. Über achtzig Jahre sind 2,6 bis 3,6 Prozent real etwa das Acht- bis Siebzehnfache.
Die Regel bricht 25 % Enteignung, eine Steuer, die den Kern erzwingt, oder die Aufgabe der Regel beenden das Liegenlassen. Real bleiben 0 bis 2 Prozent. Eine ungedeckte Leerposition in derselben Gesellschaft hätte den Ruin wahrscheinlich gemacht.

Gegenargumente und Risiken

Das stärkste Gegenargument ist ein einziger globaler Indexfonds über alle Größenklassen, ohne Satelliten und ohne Leerpositionen. Selbst nach menschlichen Fehlern dürfte er diese Konstruktion erreichen oder übertreffen. Jede Überlagerung ist eine Wette gegen den Index und kostet die Aktienprämie der besten Unternehmen.

In Wohnsitzen, die thesaurierte Erträge laufend besteuern, ist der Aufschub bereits weg. Dann bleibt die Verhaltensregel. Systematische Verkaufsoptionen haben in den untersuchten Strategien das Endvermögen gesenkt. Die genaue Regel von 0,5 Prozent des Vermögens in zwölfmonatigen Optionen 20 Prozent aus dem Geld ist in dieser Quelle nicht belegt.15

Ungeklärte Marktfaktoren

Vier Fragen bleiben offen. Ob gelenkte Zuflüsse die Regel über Generationen erhalten, zeigt sich erst bei der Übergabe. Wer den Überschuss der KI behält, zeigt sich am zusätzlichen Umsatz je Einheit Investition.

Ebenso zählen Erhaltungsinvestitionen, die Margen der Lieferanten und die verdiente Kapitalrendite. Abschreibungskalender sagen das nicht. Offen ist auch, in welchen Wohnsitzen der Aufschub oberhalb großer Fondsgrenzen überlebt.

Für Anleger außerhalb der USA ist der Dollarverlust nicht beziffert, wenn Handelswährung und Gewinnwährung auseinanderfallen. Getrennte Wertpapiere können gesperrt sein, ohne dass ihre Zuordnung verloren geht. Bargeld ist der schwächere Anspruch.19

Quellen

Die nummerierten Verweise im Text verweisen auf diese Quellen. Die Belegboxen unter den Abschnitten nennen Methode, Reichweite oder eine Grenze des Belegs.

  1. Yahoo Finance, Kurs des iShares MSCI ACWI ETF: KGV der letzten zwölf Monate 20,74 am 22. Oktober 2026
  2. Barron's, KGV des S&P 500: 23,51 am 16. Oktober 2026
  3. iShares, Länder- und Sektorgewichte des MSCI ACWI ETF, Stand 21. Oktober 2026
  4. UBS Global Investment Returns Yearbook 2024, Zusammenfassung: Prämie von Weltaktien über Schatzwechseln
  5. Bessembinder, Chen, Choi und Wei, Financial Analysts Journal, 2023: Langfristrenditen von rund 64.000 Aktien, 1990 bis 2020
  6. Yahoo Finance: die größten Unternehmen 1989 und ihr späteres Gewicht
  7. Überblick zur Besteuerung von UCITS-ETFs nach Wohnsitz, einschließlich Vorabpauschale, meldepflichtiger Erträge, Irland und Dänemark
  8. Überblick zum niederländischen Box-3-Entwurf, Stand Anfang Oktober 2026: Beschluss des Unterhauses, ausstehende Zustimmung des Senats
  9. Morningstar: Revisiting 80 Years of Sloth, Voya Corporate Leaders Trust gegen den S&P 500
  10. Koala Gains, Fachquelle 2026: Abschläge von Investor, Exor und Prosus
  11. Scottish Mortgage, Geschäftsbericht zum 31. März 2026 und Stand zum 30. Juni 2026: Abschlag auf den fairen inneren Wert
  12. Reuters Breakingviews, 12. Juli 2024: Eisenbahnmanie, Rendite auf das Kapital und Kursrückgang ab 1845
  13. Smolyansky, Federal Reserve, FEDS: End of an Era, Beitrag von Zinsen und Unternehmensteuer zum US-Gewinnwachstum 1989 bis 2019
  14. Leitfaden zur Prime Brokerage, Sommer 2023: Rückrufe geliehener Aktien und ermessensabhängige Margin
  15. AQR, Chasing Your Own Tail Risk, Revisited: Verkaufsoptionen und Endvermögen
  16. Tax Foundation: Vermögenssteuer, Wegzugssteuer und übertragene aufgeschobene Einkünfte aus Norwegen 2022 bis 2023
  17. ISS Stoxx: Saba, sieben britische Investmenttrusts, gescheiterte Abstimmungen und anschließende Auflösungen und Tender
  18. NSE, Mitteilung zum Investor Education and Protection Fund: Übergang der Aktien nach sieben Jahren ohne beanspruchte Dividende
  19. ESMA, Advice on asset segregation: Trennung von Kundenwertpapieren und Bankvermögen

Wie diese Analyse entsteht

Die Einschätzung entsteht in mehreren Schritten. Unabhängige Modellfamilien beantworten dieselbe Frage getrennt und greifen die Ergebnisse anschließend an. Was hier steht, hat mehrere Runden überstanden.

  1. Zwei unabhängige Erstthesen. Dieselbe Ausgangsfrage geht an mehrere Modellfamilien, die unabhängig voneinander arbeiten. Unterschiede werden festgehalten und nicht durch Mittelwertbildung verwischt.
  2. Datierte Belege. Jede Behauptung, die auf Fakten beruht, wird in einzelne Suchfragen zerlegt und mit datierten Antworten aus dem Web und Quellenangaben beantwortet. Frage, Antwort, Quellen und Zeitpunkt werden protokolliert und bleiben nachvollziehbar.
  3. Prüfung durch Gegenpositionen. Mehrere Prüfrollen greifen die These aus verschiedenen Richtungen an: Eine sucht die stärkste Widerlegung, eine weitere sucht nach unbequemen Randfällen, eine prüft, ob sich die These überhaupt in einen Kurseffekt übersetzen lässt, und eine prüft die Zeitachse auf Widersprüche. Jede Rolle stellt eigene Fragen, die wiederum mit Belegen beantwortet werden.
  4. Zusammenführung und nächste Runde. Die bestehen gebliebenen Thesen werden zu einer These zusammengeführt und erneut angegriffen. Die Gegenposition und die offenen Fragen auf dieser Seite stammen aus diesem Schritt. Sie wurden nicht nachträglich ergänzt, damit die Seite ausgewogen wirkt.
  5. Zurück zum Anfang. Das Verfahren läuft erneut, bis ein klares Ergebnis und eine Liste handelbarer Unternehmen mit strukturellen Vorteilen stehen.

Jede Analyse kann falschliegen. Deshalb stehen Falsifikationskriterien und Gegenposition auf derselben Seite wie die These und nicht im Kleingedruckten.

Die Zahlen bei den einzelnen Unternehmen stammen nicht aus diesem Verfahren. Das Business-Rating bewertet die Geschäftsmodellqualität, das Market-Fit-Rating achtzehn Fundamentalkennzahlen gegenüber dem aktuellen Markt, das Cycle-Rating die Bewertung gegenüber der eigenen Historie. Sie sind dokumentiert unter den Leeway-Scores.

Fragen von Anlegern

Ausschüttend oder thesaurierend?

Wo der Wohnsitz thesaurierte Erträge ohnehin besteuert, ist die ausschüttende Klasse die passende. In Deutschland kann die Vorabpauschale einen Teil aufschieben, deshalb kommt dort der thesaurierende VWCE.DE in Betracht. In den USA, Singapur, Hongkong und den VAE entscheidet die Steuer diese Wahl nicht.

Verletzen Leerpositionen die Regel, nichts zu verkaufen?

Das Eindecken einer Leerposition ist ein Kauf. Es darf den Aktienkern nicht berühren. Deshalb liegen die Leerpositionen in einer eigenen Gesellschaft, netto long, mit einem Bruttobetrag von etwa 5 bis 8 Prozent.

Was würde einen Verkauf des Kerns erzwingen?

Gesetz, eine Unternehmensaktion ohne Wahl, der Ausfall von Anbieter oder Hülle, eine Haltesteuer über den Ausschüttungen und Sanktionen. Bewertung, Konjunktur und Technik sind keine Gründe. Die Reserve existiert, damit diese Kasse nicht aus dem Kern kommt.

Die ausgewählten Unternehmen mit den drei Leeway-Ratings prüfen

Das Business-Rating bewertet die Qualität des Geschäftsmodells, das Market-Fit-Rating prüft die Fundamentaldaten im aktuellen Marktregime, und das Cycle-Rating ordnet die Bewertung in der Unternehmenshistorie ein. Prüfen Sie die einzelnen Unternehmen mit der allgemeinen Aktienanalyse von Leeway.

Bewertung von Unternehmen und Fundamentalanalyse

Die Daten werden in wöchentlichem Turnus neu berechnet und sind abhängig von dem aktuellen Marktwert des Unternehmens und den Bilanzkennzahlen des Jahresabschlusses. Der Marktwert ändert sich kontinuierlich mit Kursveränderungen, die Bilanzen werden jährlich erstellt und ändern die Bewertung massiv. Zeitpunkt des Jahresabschlusses und die verwendeten Kennzahlen sind unter "Kennzahlen" einzusehen. Weiterführende Informationen zur Funktionsweise der Analysen finden sie als Tooltip direkt an den Analysen sowie in unseren Erklärungen.

Allgemein

Die Informationen sollen Sie in Ihrer selbständigen Entscheidung bei der Umsetzung von Anlagestrategien unterstützen und dienen rein zu Informationszwecken. Die Wertentwicklung der Vergangenheit ist keine verlässliche Indikation für die zukünftige Wertentwicklung. Für die aufgeführten Inhalte kann keine Gewährleistung für die Vollständigkeit, Richtigkeit und Genauigkeit übernommen werden. Die Informationen stellen keine konkreten Anlageempfehlungen dar. Wir kennen weder Sie, noch Ihre finanzielle Situation und leisten keine Anlageberatung. Dies dürfen nur lizensierte Anlageberater mit Wissen über Ihre persönlichen Umstände. PWP Leeway UG (haftungsbeschränkt) ist kein Anlageberater und erhebt keinerlei persönliche Daten zum Zweck der Anlageoptimierung. Die PWP Leeway UG (haftungsbeschränkt) ist ein Anbieter für Anlageempfehlungen und Anlagestrategieempfehlungen. Als solcher ist sie bei der Banken- und Finanzaufsicht (BaFin) registriert und wird von ihr überwacht. Es gelten zudem die rechtlichen Hinweise zur Nutzung der Homepage und die Allgemeinen Geschäftsbedingungen der PWP Leeway UG (haftungsbeschränkt).

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