

## Wichtige Unternehmens- und Kursereignisse
Rheinmetall entwickelte sich von einem vergleichsweise unauffälligen Rüstungslieferanten mit überschaubarem Auftragsbestand vor 2022 zu einem der zentralen Profiteure der europäischen Wiederbewaffnung – nachdem Russland die Ukraine überfallen hatte, stieg das Auftragsvolumen von rund 20 Milliarden Euro (2021) auf ein Vielfaches dieses Wertes bis 2024–2025. [7][6] Deutschlands Entscheidung im Februar 2022, ein Sondervermögen von 100 Milliarden Euro für die Bundeswehr bereitzustellen, sowie die breitere Aufrüstung innerhalb der NATO lösten eine Welle staatlicher Großaufträge aus – mit erheblichen Folgen für Produktion, Kapazitätsausbau und Auftragseingang bei Munition und Landsystemen. [9][1] Im Verlauf von 2024–2025 meldete Rheinmetall Rekordumsätze, einen deutlich gewachsenen Auftragsbestand in Richtung der 50–64-Milliarden-Euro-Marke sowie spürbar gestiegene Gewinne je Aktie – getragen von umfangreichen Rahmenverträgen und einzelnen milliardenschweren Abschlüssen in den Bereichen Munition und Landsysteme. [6][4][8]
Vor 2022 galt die Aktie als solider, aber wenig aufregender Industriewert mit zyklischer Ausrichtung. Mit dem Beginn des Ukraine-Krieges änderte sich das Bild grundlegend: Rheinmetall wurde zum bevorzugten Themeninvestment für europäische Wiederbewaffnung – ein Megazyklus-Profiteur im Kontext massiv steigender Verteidigungsausgaben auf dem Kontinent. [1][4] Markt und Kommentatoren behandelten Rheinmetall zunehmend als erste Adresse für dieses Thema. Die Aktie legte seit Anfang 2022 ein Vielfaches zu, die Wahrnehmung wandelte sich vom defensiven Industriewert zum Wachstumswert mit Neubewertungspotenzial. [5][7] Bis 2025–2026 verband sich das Narrativ aus starkem Umsatz- und Margenwachstum sowie hohen Auftragsbeständen mit wiederkehrenden Investorenfragen zur Nachhaltigkeit nach dem sondervermögengetriebenen Schub – was sowohl ausgeprägte Wachstumserwartungen als auch eine gewisse Bewertungsskepsis mit sich brachte. [3][12]
Von 2020 bis Anfang 2022 bewegte sich die Aktie in einer vergleichsweise ruhigen Basis und notierte noch unter 100 Euro um den Februar 2022 – das spiegelte die Ausgangslage vor dem Krieg wider. [2] Die Phase von 2022 bis 2024 war durch einen klar erkennbaren mehrstufigen Aufwärtstrend geprägt: Mehrere Ausbrüche folgten auf große Vertragsankündigungen und Rüstungsschlagzeilen, unterbrochen von Gewinnmitnahmen, die typischerweise an früheren Ausbruchsniveaus abgefangen wurden. [7][5] Die Rallye setzte sich in 2025 und in den frühen Monaten des Jahres 2026 fort, mit neuen Rekordständen und anhaltend starker Dynamik – getragen von milliardenschweren Auftragsbeständen und Rekordergebnissen. Der zuletzt zugrunde gelegte Kurs für diesen Zeitraum beträgt 1172. [1]
Wer eine kompakte, datumsgenaue Ereignisliste nach Jahren wünscht – mit den jeweiligen Haupttreibern und Marktauswirkungen –, kann den gewünschten Detailgrad angeben, und die Übersicht wird entsprechend in Stichpunkten geliefert.
Rheinmetall konkurriert im Rüstungsbereich (Landkampfsysteme, Munition und Elektronik) sowie bei Automobilkomponenten gegen große internationale Konzerne wie BAE Systems, Lockheed Martin, Thales und Leonardo [5][1]. Das Automobilgeschäft sieht sich globalen Komponentenlieferanten und neuen Akteuren aus dem E-Mobilität-Zeitalter gegenüber, während die Rüstungssparte von Systemintegratoren, Munitionsspezialisten und Nischenlösern im Elektronikbereich umkämpft ist, was den Wettbewerbsdruck erhöht [8][6]. Wesentliche Risiken umfassen zyklische Beschaffungsmuster, Exportkontroll- und geopolitische Zwänge, Lieferketten- und Rohstoffabhängigkeit sowie Druck auf die Margen durch technologische Anforderungen und Projektabwicklung [5][6].
Rheinmetall ist in den Bereichen Landfahrzeugsysteme, Verteidigungselektronik und Automobilkomponenten tätig und konkurriert mit großen globalen Rüstungskonzernen sowie spezialisierten Zulieferern [2][5]. Der Wettbewerb durch Unternehmen wie BAE Systems, Thales, Lockheed Martin, Leonardo und Safran ist erheblich, während das Automobilsegment mit breitem Konkurrenzdruck und schnellen technologischen Verschiebungen konfrontiert ist (Elektrifizierung und Komponentenstandardisierung) [5][2]. Zu den wesentlichen Risiken gehören die Zyklizität der Rüstungsbeschaffung, Export- und geopolitische Beschränkungen, Margendruck durch Konkurrenten sowie Lieferkettenbelastungen und Übergangsschwierigkeiten in der Automobilindustrie [5][2][4].
| Unternehmen | Ticker |
|---|---|
| BAE Systems plc | BA.LSE |
| Thales SA | HO.PA |
| Lockheed Martin Corporation | LMT.NYSE |
| Leonardo SpA | LDO.MI |
| Safran SA | SAF.PA |
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Kostenlos testen| Period | Rheinmetall AG | vs DAX | vs S&P 500 (SPY) |
|---|---|---|---|
| 1M | -17.40% | -17.64% | -20.93% |
| 3M | -30.08% | -27.81% | -37.57% |
| 6M | -19.77% | -25.76% | -31.74% |
| 1Y | -31.51% | -33.34% | -56.69% |
| 3Y | +373.54% | +323.16% | +291.40% |
| 5Y | +1427.99% | +1369.44% | +1338.66% |
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Kostenlos testenWie sich die wichtigsten Bewertungskennzahlen (KGV, KUV, KBV und Kurs-Cashflow-Verhältnis) im Zeitverlauf im Vergleich zu heute entwickelt haben.
| Zeitraum | KGV | KUV | KBV | Kurs-Cashflow-Verhältnis |
|---|---|---|---|---|
| Aktuell | 77.9 | 5.9 | 10.6 | 32.9 |
| Vor 1 Jahr | 108.6 | 7.8 | 18.3 | 36.4 |
| Vor 3 Jahren | 23.8 | 1.7 | 3.8 | 21.4 |
| Vor 5 Jahren | 393.1 | 0.6 | 1.7 | 6.1 |
Langfristige Übersicht ausgezahlter Dividenden (Betrag pro Aktie und Dividendenrendite zum Zahlungszeitpunkt).
| Year | Dividend | Yield at payment | Ø Rendite |
|---|---|---|---|
| 2026 | 11.50 EUR | 0.99% | 1.91% |
| 2025 | 8.10 EUR | 0.50% | |
| 2024 | 5.70 EUR | 1.09% | |
| 2023 | 4.30 EUR | 1.63% | |
| 2022 | 3.30 EUR | 1.81% | |
| 2021 | 2.00 EUR | 2.34% | |
| 2020 | 2.40 EUR | 3.44% | |
| 2020 | 2.40 EUR | 3.93% | |
| 2019 | 2.10 EUR | 2.09% | |
| 2018 | 1.70 EUR | 1.45% | |
| 2017 | 1.45 EUR | 1.69% | |
| 2016 | 1.10 EUR | 1.66% | |
| 2015 | 0.30 EUR | 0.61% | |
| 2014 | 0.40 EUR | 0.85% | |
| 2013 | 1.80 EUR | 4.60% |
Die historische Ergebnisentwicklung zeigt, wie konstant das Unternehmen die Analystenerwartungen erfüllt oder übertrifft. Zukunftsprognosen geben Einblick in die erwartete Profitabilität und Wachstumsdynamik.
Ausgewählte Kennzahlen aus Gewinn- und Verlustrechnung, Bilanz und Kapitalflussrechnung. Jährlich und quartalsweise, basierend auf veröffentlichten IFRS/GAAP-Abschlüssen.
| 2025 | 2024 | 2023 | 2022 | 2021 | |
|---|---|---|---|---|---|
| Umsatz | 9.94B | 9.75B | 7.18B | 6.41B | 5.66B |
| Operatives Ergebnis (EBIT) | 1.70B | 1.41B | 897.00M | 738.00M | 614.00M |
| Jahresüberschuss | 696.00M | 717.00M | 586.00M | 540.00M | 291.00M |
| Free Cashflow | 1.41B | 988.00M | 345.00M | -175.00M | 419.00M |
| Bilanzsumme | 17.08B | 14.34B | 11.94B | 8.09B | 7.73B |
| Eigenkapital | 5.01B | 4.05B | 3.32B | 2.81B | 2.42B |
| Nettoverschuldung | -368.00M | 1.24B | 1.06B | 427.00M | -118.00M |
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