

Airbus (AIR.XETRA) — kompakte Zeitlinie 2020–2026 und wesentliche Einflussfaktoren; aktueller Kurs als Tatsache: €168,48.
2020: Die Pandemie zwang Airbus zu Produktionskürzungen, die Auslieferungen brachen auf 566 Verkehrsflugzeuge ein, es entstanden erhebliche COVID-bedingte Sonderbelastungen und ein deutlicher EBIT-Rückgang — verbunden mit Anpassungen der Produktionsraten und der Einstellung des A380-Programms [1][3][8]. 2021–2022: Airbus steigerte die Produktion schrittweise und gezielt und konnte weiterhin Bestellungen verbuchen, doch Margen und Durchsatz blieben durch Lieferketten- und Zuliefererprobleme spürbar eingeschränkt [1][3]. Ab Mitte 2023: Qualitätsprobleme bei Pratt & Whitney GTF-Triebwerken führten zu beschleunigten Inspektionen sowie zur Stilllegung und Instandsetzung von Hunderten von A320neo-Triebwerken — eine Störung, die sich bis 2024–2026 erstreckte und den Flugbetrieb sowie die Flugzeugverfügbarkeit merklich beeinträchtigte [4][7][9].
Im Jahr 2020 betrachteten Investoren Airbus weitgehend als pandemiegeschädigten Industriewert, bei dem Überleben und Liquiditätssicherung im Vordergrund standen [3][1]. 2021–2022 verschob sich das Bild hin zu einer vorsichtigen Erholungsthese — ein „Reopening Play" mit Potenzial für Produktionshochlauf, gedämpft durch Umsetzungs- und Lieferkettenrisiken [1][3]. Die Triebwerkskrise 2023 belebte zeitweise die Diskussion um Ausführungsrisiken und löste episodische Verkaufswellen aus. Bis 2024–2026 sorgte jedoch eine starke Auftragsdynamik, Rekordauslieferungen und ein wachsender Auftragsbestand für eine Neubewertung hin zu nachhaltiger Nachfrage und hoher Planungssicherheit [4][7][10][11].
Anfang 2020 kam es zu einem raschen und ausgeprägten Kurseinbruch, als die Pandemie die Nachfrage der Fluggesellschaften und die Ergebnissichtbarkeit zunichte machte [8][1]. Von Ende 2020 bis 2021 folgte eine mehrstufige Erholung, da die Märkte eine Normalisierung der Produktion antizipierten; 2022 konsolidierte der Kurs, als sich Nachfrage- und Angebotsunsicherheiten die Waage hielten [1][3]. Mitte 2023 sorgte die Pratt & Whitney-Inspektion für eine deutliche Korrektur und erhöhte Volatilität; anschließend erholte sich der Kurs bis 2024–2026 im Zuge verbesserter Auslieferungszahlen, Rekordbestellungen und eines wachsenden Auftragsbestands [4][10][11].
2020 — Tiefpunkt der Pandemie: 566 Auslieferungen, hohe COVID-Sonderbelastungen, Produktionskürzungen und eine sichtbare Ergebnisverschlechterung markierten den Tiefstand für die Aktie [1][3][8]. 2021–2022 — geordnete Erholung: Produktionshochlauf und anhaltende Auftragseingänge belegten die Nachfrageresilienz, während die Margen durch gestörte Lieferketten weiterhin unter Druck standen [1][3]. 2023–2026 — Triebwerksinspektionen und Comeback: Die Triebwerksinspektionen und Stilllegungen 2023 stellten einen spürbaren operativen Schock dar; 2024–2025 folgte jedoch eine kräftige kommerzielle Erholung mit Rekordauslieferungen und einem Auftragsbestand von rund 8.754 Flugzeugen zum Jahresende 2025 — eine solide Grundlage für das wiedergewonnene Investorenvertrauen im Jahr 2026 [4][7][10][11][5].
Airbus konkurriert auf dem Markt für Verkehrsflugzeuge, wo Boeing der dominante Direktkonkurrent sowohl im Narrow- als auch im Widebody-Segment ist [9]. Darüber hinaus tritt Airbus gegen große Rüstungskonzerne und Systemintegratoren an, während das Unternehmen auf bedeutende Motor- und Ausrüstungslieferanten wie Safran und Rolls-Royce angewiesen ist, die die Wettbewerbsfähigkeit der Produkte prägen [16][14][21]. Das staatlich unterstützte COMAC entwickelt sich als aufstrebender Narrowbody-Konkurrent in China und erhöht damit den langfristigen Druck auf die Marktanteile von Airbus sowie die geopolitische und regulatorische Komplexität [24][29].
Airbus konkurriert primär in einem Duopol des Verkehrsflugzeugbaus mit Boeing und sieht sich gleichzeitig großen Rüstungs- und Raumfahrtkonzernen in den Märkten für Militär und Weltraum gegenüber [24][32]. Zu den wichtigsten börsennotierten Konkurrenten zählen Boeing (BA.NYSE, ISIN US0970231058), Lockheed Martin (LMT.NYSE, ISIN US5398301094), General Dynamics (GD.NYSE, ISIN US3695501086) und BAE Systems (BA.L, ISIN GB0002634946), während staatlich gestützte Hersteller wie COMAC und United Aircraft Corporation in Regional- und Schwellenmärkten als nicht börsennotierte Wettbewerber Druck ausüben [27][11][12][3][28][32].
| Unternehmen | Ticker |
|---|---|
| Boeing | BA.NYSE |
| Lockheed Martin | LMT.NYSE |
| General Dynamics | GD.NYSE |
| Embraer | EMBJ.NYSE |
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Kostenlos testen| Period | Airbus SE | vs DAX | vs S&P 500 (SPY) |
|---|---|---|---|
| 1M | -10.84% | -4.87% | -5.85% |
| 3M | -18.85% | -13.45% | -14.48% |
| 6M | -21.01% | -16.04% | -18.74% |
| 1Y | -2.79% | -5.57% | -20.05% |
| 3Y | +35.71% | -12.52% | -29.37% |
| 5Y | +69.21% | +15.86% | -4.61% |
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Kostenlos testenWie sich die wichtigsten Bewertungskennzahlen (KGV, KUV, KBV und Kurs-Cashflow-Verhältnis) im Zeitverlauf im Vergleich zu heute entwickelt haben.
| Zeitraum | KGV | KUV | KBV | Kurs-Cashflow-Verhältnis |
|---|---|---|---|---|
| Aktuell | 24.4 | 1.7 | 4.9 | 15.9 |
| Vor 1 Jahr | 29.0 | 1.8 | 5.8 | 13.9 |
| Vor 3 Jahren | 27.8 | 1.7 | 6.7 | 18.3 |
| Vor 5 Jahren | -260.8 | 1.5 | 10.7 | 20.6 |
Langfristige Übersicht ausgezahlter Dividenden (Betrag pro Aktie und Dividendenrendite zum Zahlungszeitpunkt).
| Year | Dividend | Yield at payment | Ø Rendite |
|---|---|---|---|
| 2025 | 3.00 EUR | 2.20% | 1.74% |
| 2024 | 2.80 EUR | 1.71% | |
| 2023 | 1.80 EUR | 1.41% | |
| 2022 | 1.50 EUR | 1.42% | |
| 2020 | 1.80 EUR | 3.17% | |
| 2019 | 1.65 EUR | 1.39% | |
| 2018 | 1.50 EUR | 1.64% | |
| 2017 | 1.35 EUR | 1.89% | |
| 2016 | 1.30 EUR | 2.38% | |
| 2015 | 1.20 EUR | 1.93% | |
| 2014 | 0.75 EUR | 1.41% | |
| 2013 | 0.60 EUR | 1.35% | |
| 2012 | 0.45 EUR | 1.72% | |
| 2012 | 0.39 EUR | 1.45% | |
| 2011 | 0.22 EUR | 0.96% |
Die historische Ergebnisentwicklung zeigt, wie konstant das Unternehmen die Analystenerwartungen erfüllt oder übertrifft. Zukunftsprognosen geben Einblick in die erwartete Profitabilität und Wachstumsdynamik.
Ausgewählte Kennzahlen aus Gewinn- und Verlustrechnung, Bilanz und Kapitalflussrechnung. Jährlich und quartalsweise, basierend auf veröffentlichten IFRS/GAAP-Abschlüssen.
| 2025 | 2024 | 2023 | 2022 | 2021 | |
|---|---|---|---|---|---|
| Umsatz | 73.42B | 69.23B | 65.45B | 58.76B | 52.15B |
| Operatives Ergebnis (EBIT) | 5.24B | 4.80B | 4.27B | 4.74B | 4.83B |
| Jahresüberschuss | 5.22B | 4.23B | 3.79B | 4.25B | 4.21B |
| Free Cashflow | 4.42B | 3.93B | 3.35B | 3.82B | 2.79B |
| Bilanzsumme | 134.94B | 129.21B | 118.87B | 115.94B | 107.05B |
| Eigenkapital | 26.10B | 19.61B | 17.70B | 12.95B | 9.47B |
| Nettoverschuldung | 2.17B | -3.73B | -5.15B | -4.84B | -1.11B |
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