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| Wesentliche unternehmens- und kursspezifische Ereignisse | Öffentliche Wahrnehmung & Narrativ | Wichtige technische Phasen (Chart) | |---|---|---| | Jan–Mai 2021 — EZB und Aufsichtsbehörden drängten CEO Christian Sewing, sich aus der operativen Führung des Investmentbanking zurückzuziehen; die CEO-Vergütung (≈+46%) stieß bei der Öffentlichkeit und Arbeitnehmervertretern auf Kritik; Q1 2021: bester Quartalsgewinn seit 2014 (PBT ~1,6 Mrd. €, Nettogewinn ~1,0 Mrd. €); das Management erklärte, die Transformation liege vor dem Zeitplan. [2,1,25,5] | Das Narrativ wandelte sich von „Problemfall mit Altlasten" zu „glaubwürdige Wende": Anleger begannen, die erzielten Gewinne und die überzeugende Umsetzung des Transformationsprogramms zu honorieren. [25,5,30] | Technisch: kräftige Erholung von den vorangegangenen Tiefs und ein klarer Aufwärtstrend durch 2021, da die Ergebnismomentum die Skepsis ablöste; Headline-Risiken (Governance/Regulierung) sorgten zwischenzeitlich für erhöhte Volatilität. [25,5,2] | | Gesamtjahr 2021 (berichtet Jan 2022) — Transformations-Meilenstein: PBT 3,4 Mrd. €, Nettogewinn 2,5 Mrd. € (höchster Wert seit 2011); die Bank erklärte, die wesentlichen Transformationskosten lägen hinter ihr. [30,31,33] | Bestätigte die „Wende ist real"-Geschichte — Anleger begannen, die Deutsche Bank als ertragsgetriebenes Institut zu betrachten statt als verlustreiche Restrukturierungsgeschichte. [30,33] | Technisch: Konsolidierung auf höherem Niveau gegenüber 2020/frühem 2021; die Neubewertung setzte sich bis Anfang 2022 fort, da die Ziele erreicht wurden. [30,33] | | 2022 (Gesamtjahr) — Die Deutsche Bank profitierte von steigenden Zinsen und Kundenaktivitäten: PBT 5,6 Mrd. €, Nettogewinn ≈5,7 Mrd. € (bestes Ergebnis seit 2007); Verbesserungen in der Kernbank und beim Nettozinsertrag; das Management schlug eine Dividende von 0,30 €/Aktie vor. [38,47,44] | Das Narrativ schwenkte auf „Profiteur steigender Zinsen / Neubewertung als Value-Titel" und eine glaubwürdige Kapitalrückführungsstory; der Fokus verschob sich auf nachhaltige Profitabilität und Ausschüttungen. [38,42,54] | Technisch: Fortsetzung des mehrquartaligen Aufwärtstrends und sektorgetriebene Neubewertung durch weite Teile des Jahres 2022, da die Ergebnisse die Erwartungen übertrafen. [38,47] | | März 2022 — Entscheidung, Russland nach dem Einmarsch nicht vollständig zu verlassen; das Management begründete dies mit der Kontinuität gegenüber bestehenden Kunden — was einige Anleger frustrierte und reputationsbezogene sowie Governance-Schlagzeilen erzeugte. [8] | Löste phasenweise Reputations- und Governance-Bedenken aus, die die Stimmung in Teilen des Jahres 2022 belasteten (schlagzeilengetriebene Verkäufe). [8] | Technisch: kurze Phasen schlagzeilengetriebener Schwäche und erhöhter Volatilität rund um die Ankündigung. [8] | | Q3–Q4 2022 — Anhaltend starke Ergebnisse im Handels- und Firmenkundengeschäft; Q3-Gewinne sprangen an, der Jahresausblick wurde bestätigt; das Gesamtjahresergebnis 2022 zementierte das Ertragsnarrativ. [39,45,47] | Das Marktvertrauen in eine dauerhaft solide Profitabilität wuchs; die Wahrnehmung der Deutschen Bank entwickelte sich in Richtung eines strukturell stabileren Großinstituts. [45,47] | Technisch: Konsolidierung mit höheren Tiefs und weiteren Gewinnen bis Ende 2022, während die Ergebnisse verarbeitet wurden. [39,47] | | März 2023 (systemischer Bankenstress) — Nach dem Zusammenbruch US-amerikanischer Regionalbanken und der Rettung der Credit Suisse rückte die Deutsche Bank in den Fokus der Märkte: Die Aktie brach ein (intraday bis zu ~15%), der 5-Jahres-CDS stieg auf Mehrjahreshochs; die Bank löste 1,5 Mrd. US-Dollar an Tier-2-Anleihen vorzeitig ein und sah sich mit Einlagenabflüssen konfrontiert. [13,20,15] | Das Narrativ kippte vorübergehend zurück zu „Ansteckungsgefahr/Verwundbarkeit", obwohl die vorangegangenen Fortschritte unbestritten waren; Anleger richteten ihren Blick auf Liquiditäts- und Kreditrisiken (einzelne Analysten wiesen darauf hin, dass die Deutsche Bank kein zweites Credit-Suisse-Szenario darstellte). [13,21,24] | Technisch: abrupter Einbruch mit sehr hoher Intraday-Volatilität im März 2023 — ein schneller, ausgeprägter Kursrückgang, gefolgt von einer volatilen Erholungsphase. [13,16,21] | | Mai 2023 — Die Bank setzte kurzfristige Großtransaktionen ein, um Liquidität zu generieren und die Liquidity Coverage Ratio (LCR) vorübergehend anzuheben (~143 % per 31. März); Regulatoren und Marktbeobachter nahmen diese Maßnahmen kritisch unter die Lupe. [16,21] | Sobald die Liquiditätskennzahlen offengelegt und verbessert waren, ebbten die Anlegersorgen ab und das „Resilienz"-Narrativ gewann wieder an Boden. [16,21] | Technisch: Stabilisierung und erste mehrwöchige Erholung von den März-Tiefs; die Volatilität ließ mit verbesserter Liquiditätslage schrittweise nach. [16,21] | | Okt–Dez 2023 — Das Management signalisierte höher als erwartete Kapitalrückführungen (Dividenden- und Rückkaufsignale); die Aktie sprang auf diese Ankündigungen hin an; für das Gesamtjahr 2023 wurde ein PBT von ≈5,7 Mrd. € mit vorgeschlagenen Kapitalausschüttungen von ~1,6 Mrd. € gemeldet. [10,3] | Deutliche Verschiebung hin zu einem „aktionärsfreundlichen, ertragsunterlegten" Narrativ — die Deutsche Bank wurde zunehmend als Kapitalrückführer wahrgenommen statt als Restrukturierungsfall. [10,3,55] | Technisch: Ausbruch und Kursrally auf die Rückkauf- und Dividendensignale hin; höhere Umsätze bei Aufwärtsbewegungen und eine Serie höherer Tiefs bis Ende 2023. [10,3] | | Feb–Jul 2024 — Ankündigung eines Stellenabbaus (~3.500 Stellen) und verstärkter Kapitalrückführungsmaßnahmen; Auflage eines Aktienrückkaufprogramms über 675 Mio. € (Beginn 4. März 2024, Abschluss 11. Juli 2024; ~46,45 Mio. Aktien zu einem Durchschnittspreis von 14,53 € zurückgekauft). [53,54,56] | Die Glaubwürdigkeit des Managements bei Ausschüttungen stieg; die Investitionsthese verdichtete sich auf „Kapitalrückführung plus Gewinnwachstum" (Ziel: deutliche Steigerung der Ausschüttungen). [54,55] | Technisch: Die Rückkaufaktivität reduzierte den Streubesitz und übte Aufwärtsdruck auf den Kurs aus; der Kurs konsolidierte auf höherem Niveau mit Abschluss der Rückkäufe. [54,56] | | HV 2024 / Kommunikation Jan 2025 — Das Management bekräftigte die Global-Hausbank-Strategie, Umsatz- und RoTE-Ziele sowie das ausdrückliche Bekenntnis zu steigenden Ausschüttungen (jährliche Dividendenwachstumsziele und weitere Rückkäufe). [55,60,58] | Der Markt betrachtete die Deutsche Bank zunehmend als kapitalrückführendes Institut mit verbesserter Eigenkapitalrendite — das Narrativ lautete nun „Value plus Einkommen" / nachhaltige Profitabilität. [58,55] | Technisch: anhaltender Aufwärtstrend bis 2025 mit Rücktests früherer Widerstände als Unterstützung; Volatilität deutlich niedriger als in der Krisephase 2023. [58,56] | | 2025 — Weitere Umsetzung der Kapitalrückführungsstrategie: vorgeschlagene Dividende für das Geschäftsjahr 2024 von 0,68 €/Aktie (≈+50 % gegenüber dem Vorjahr) sowie zusätzliche Rückkäufe (zunächst 750 Mio. €); Durchführung eines Rückkaufprogramms über 250 Mio. € im September–Oktober 2025 (~8,38 Mio. Aktien erworben). [59,61,56] | Narrativ: „Kapitalrückführender Compounder" — Anleger honorierten das Ausschüttungswachstum und den verbesserten RoTE; die Deutsche Bank wurde zunehmend als verlässlicher Cashgenerator bewertet. [58,59] | Technisch: weitere Kurssteigerungen und technische Unterstützung durch wiederholte Rückkäufe; der gesunkene Streubesitz trug zu gleichmäßigeren Aufwärtsbewegungen bei. [56,59] | | Feb–Aug 2026 — EZB-genehmigtes Rückkaufprogramm von bis zu 1,0 Mrd. € gestartet am 26. Februar 2026 (läuft bis 28. August 2026); laufendes Kapitalrückführungsprogramm und Ergebnisfokus. Aktueller Kurs: 32,305 (Stand 7. Juli 2026). | Mitte 2026 lautet das dominante Investitionsnarrativ, dass die Deutsche Bank eine grundlegende Rehabilitation durchlaufen hat — glaubwürdige Gewinne, steigender RoTE und ein nachhaltiges, mehrjähriges Kapitalrückführungsprogramm stützen das Anlegervertrauen. [56,58,55,3] | Technisch: mehrjährige Erholung und wiederaufgenommener Aufwärtstrend bis 2026; der Kurs liegt bei 32,305 (Stand 7. Juli 2026), nachdem wiederholte Rückkäufe und Dividendensteigerungen das Angebot verknappten und die Rally unterstützten. [56] |
Deutsche Bank ist eine große europäische Universalbank mit bedeutenden Geschäftsbereichen im Investment Banking, Handel, Unternehmens- und Privatkundengeschäft. Sie konkurriert mit führenden europäischen Universalbanken und globalen Investmentbanken. Zu den primären börsennotierten Wettbewerbern zählen UBS, BNP Paribas, Société Générale, HSBC, Barclays, Banco Santander und UniCredit, während globale Top-Investmentbanken wie JPMorgan und Goldman Sachs im Investment Banking und auf den Märkten konkurrieren. Die Bank ist Volatilität an den Kapitalmärkten, regulatorischen und rechtlichen Altlasten, Kredit- und Refinanzierungsrisiken in Europa sowie Wettbewerbsdruck von etablierten Banken und digitalen Neubewerbern ausgesetzt.
Deutsche Bank ist eine globale Universalbank mit Geschäftstätigkeiten im Investment Banking, Corporate & Commercial Banking, Wealth Management und Retail Services. Die relevantesten Wettbewerber sind große europäische Universalbanken und global führende Finanzinstitute (z.B. UBS CH0244767585, HSBC GB0005405286, BNP Paribas FR0000131104, Barclays GB0031348658). Das Risikoprofil der Bank wird dominiert durch regulatorische und rechtliche Risiken, Markt- und Handelsvolatilität, Kreditzyklusabhängigkeit sowie Druck auf Margen und Marktanteile durch globale Banken und digitale Wettbewerber.
| Unternehmen | Ticker |
|---|---|
| UBS Group AG | UBSG.SIX |
| Société Générale | GLE.EPA |
| UniCredit S.p.A. | UCG.MI |
| Commerzbank AG | CBK.XETRA |
| ING Groep N.V. | INGA.AS |
| Banco Santander, S.A. | SAN.MC |
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|---|---|---|---|
| 1M | +18.29% | +16.58% | +16.88% |
| 3M | +21.28% | +16.11% | +11.02% |
| 6M | +1.30% | +2.18% | -7.00% |
| 1Y | +34.02% | +30.59% | +12.15% |
| 3Y | +281.85% | +221.38% | +204.87% |
| 5Y | +255.61% | +196.01% | +171.92% |
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Kostenlos testenWie sich die wichtigsten Bewertungskennzahlen (KGV, KUV, KBV und Kurs-Cashflow-Verhältnis) im Zeitverlauf im Vergleich zu heute entwickelt haben.
| Zeitraum | KGV | KUV | KBV | Kurs-Cashflow-Verhältnis |
|---|---|---|---|---|
| Aktuell | 8.9 | 1.1 | 0.8 | 1.3 |
| Vor 1 Jahr | 9.2 | 0.9 | 0.7 | -1.7 |
| Vor 3 Jahren | 3.6 | 0.4 | 0.3 | -9.3 |
| Vor 5 Jahren | 10.0 | 0.8 | 0.4 | 0.7 |
Langfristige Übersicht ausgezahlter Dividenden (Betrag pro Aktie und Dividendenrendite zum Zahlungszeitpunkt).
| Year | Dividend | Yield at payment | Ø Rendite |
|---|---|---|---|
| 2026 | 1.00 EUR | 3.52% | 2.23% |
| 2025 | 0.68 EUR | 2.71% | |
| 2024 | 0.45 EUR | 2.84% | |
| 2023 | 0.30 EUR | 3.10% | |
| 2022 | 0.20 EUR | 2.11% | |
| 2019 | 0.11 EUR | 1.70% | |
| 2018 | 0.11 EUR | 1.06% | |
| 2017 | 0.19 EUR | 1.13% | |
| 2015 | 0.67 EUR | 2.53% | |
| 2014 | 0.64 EUR | 2.47% | |
| 2013 | 0.64 EUR | 2.09% | |
| 2012 | 0.64 EUR | 2.58% | |
| 2011 | 0.64 EUR | 1.83% | |
| 2010 | 0.58 EUR | 1.52% | |
| 2010 | 0.43 EUR | — |
Die historische Ergebnisentwicklung zeigt, wie konstant das Unternehmen die Analystenerwartungen erfüllt oder übertrifft. Zukunftsprognosen geben Einblick in die erwartete Profitabilität und Wachstumsdynamik.
Ausgewählte Kennzahlen aus Gewinn- und Verlustrechnung, Bilanz und Kapitalflussrechnung. Jährlich und quartalsweise, basierend auf veröffentlichten IFRS/GAAP-Abschlüssen.
| 2025 | 2024 | 2023 | 2022 | 2021 | |
|---|---|---|---|---|---|
| Umsatz | 60.89B | 66.34B | 59.35B | 26.59B | 25.31B |
| Operatives Ergebnis (EBIT) | 9.73B | 5.29B | 5.68B | 5.80B | 4.02B |
| Jahresüberschuss | 6.93B | 3.37B | 4.77B | 5.52B | 2.37B |
| Free Cashflow | 46.62B | -29.11B | 5.18B | -2.45B | -3.50B |
| Bilanzsumme | 1.44T | 1.39T | 1.31T | 1.34T | 1.32T |
| Eigenkapital | 78.64B | 77.83B | 73.05B | 61.96B | 58.03B |
| Nettoverschuldung | 194.25B | 70.70B | -40.34B | -49.44B | -43.17B |
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