Fresenius SE & Co. KGaA

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Fresenius SE & Co. KGaA – stock chart

Fünfjahres-Timeline der Aktie

| Datum (ca.) | Wesentliche unternehmens- und aktienbezogene Ereignisse mit Kursrelevanz | Entwicklung der öffentlichen Wahrnehmung und Investoren-Narrative | Wichtige technische Phasen im Chart | |---|---|---|---| | 2021 (GJ) | Fresenius Kabi definiert und startet „Vision 2026" (strategische Neuausrichtung auf Biopharma, Ernährung und MedTech); Betrieb trotz COVID aufrechterhalten; Vorstand schlägt 29. aufeinanderfolgende Dividendenerhöhung vor (≈+5% auf €0,92) und betont die Widerstandsfähigkeit des Konzerns.[16,17] | Wahrnehmung: Großer, komplexer Gesundheitskonzern mit defensivem Cashflow- und Dividendenprofil, aber pandemiebedingter operativer Unsicherheit. Investoren fokussierten sich auf Cashflow-Kontinuität und die Umsetzung der Wachstumsstrategie bei Kabi.[16,17] | Technisch: Pandemiebedingte Volatilität; Kurs unter Druck zu Beginn 2021, dann Erholung gegen Ende des Jahres nach besser als erwartetem Q3 (Guidance-Anhebung im November 2021).[28] | | 2. Nov. 2021 (Q3/21) | Q3/21: Fresenius hebt Umsatzausblick für das Gesamtjahr 2021 an und erhöht die Ergebnisprognose – begründet mit Effizienzfortschritten und einer stärkeren Q3-Performance.[28] | Wahrnehmung: Kurzfristiger Optimismus, dass Kostendisziplin und die Wiedereröffnung nach der Pandemie das Volumen wiederherstellen würden; begrenzte Neubewertung, da COVID-Risiken bestehen blieben. | Kurzfristige Ausbruchsversuche nach der Q3-Guidance; vorübergehende Rallys testeten vorherige Widerstände erneut.[28] | | 19. Aug. 2022 (Ankündigung) → 1. Okt. 2022 (Wirkung) | Führungswechsel: CEO Stephan Sturm kündigt seinen Abgang an; Michael Sen wird zum 1. Oktober 2022 als CEO bestellt. Die Ankündigung folgte auf eine Gewinnwarnung, was eine ausgeprägte Marktreaktion auslöste – die Aktie fiel auf Mehrquartals- bzw. Zweijahrestiefs.[2,1] | Wahrnehmung: Der Führungswechsel erhöhte die Unsicherheit spürbar; der Markt interpretierte die Kombination aus Personalwechsel und schwächerem Ausblick als negativen Katalysator – das Narrativ kippte kurzfristig in Richtung „Umsetzungsrisiko / Value Trap". | Technisch: Ausgeprägter Kursrückgang August–September 2022 (Gap/Flush nach der Meldung), Test mehrjähriger Unterstützungen; erhöhte Volatilität und Volumen auf die Führungswechsel-Schlagzeilen.[2,1] | | Dez. 2022 (Anfang Dezember) | Führungsturbulenzen bei Fresenius Medical Care (FMC): Carla Kriwet tritt zurück (Dez. 2022), Helen Giza wird bestellt; eine Reihe von Managementwechseln im Konzern war im späten 2022 sichtbar.[3,11,1] | Wahrnehmung: FMC – der größte Ergebnisbeitrag und eine Investment Company innerhalb des Konzerns – wurde zu einem zusätzlichen Governance- und Turnaround-Risiko; Investoren schärften ihren Fokus auf strukturelle Vereinfachung und Managementkohärenz. | Technisch: Anhaltend unruhiger Handel und intraperiodische Volatilität infolge der FMC-Governance-Schlagzeilen; kein nachhaltiger Ausbruch bis zur Rückkehr strategischer Klarheit.[3,11] | | 22. Feb. 2023 | Fresenius signalisiert einen schwächeren Ergebnisausblick für 2023 und kündigt an, die Rechtsform sowie die strategische Beziehung zu Fresenius Medical Care zu ändern (geplante Aufgabe der strategischen Führung / Weg zur Entkonsolidierung). Die Marktreaktion war scharf angesichts der Kombination aus Gewinnwarnung und Strukturankündigung.[4,14] | Wahrnehmung: Zwei konkurrierende Narrative entstanden – (a) kurzfristiger Margendruck durch Makro- und Inflationsgegenwind und (b) mögliche langfristige Wertfreisetzung durch Vereinfachung; Investoren waren gespalten zwischen „Value Trap" und „mögliche Neubewertung".[4,14] | Technisch: Starker intraday-Verkauf, gefolgt von hochvolatiler Konsolidierung, da der Markt sowohl den Ergebnisrückgang als auch das potenzielle Upside aus der Restrukturierung einpreiste.[4,14] | | 14. Jul. 2023 (HV) | Außerordentliche Hauptversammlung: FMC-Aktionäre stimmten mit überwältigender Mehrheit (≳99%) der Umwandlung von der KGaA in eine AG zu – ein entscheidender Schritt zur Entkonsolidierung und strukturellen Vereinfachung; der Konzern bestätigte Fortschritte beim Programm #FutureFresenius.[14] | Wahrnehmung: Das Vereinfachungsnarrativ gewann an Substanz – viele Investoren rückten vom „Konglomeratsabschlag"-Ansatz ab und begannen, Helios und Kabi eigenständiger zu bewerten; die Entkonsolidierung brachte jedoch auch einmalige bilanzielle und ergebnisbezogene Effekte mit sich. | Technisch: Erholungsrally nach der Klarheit, gefolgt von einem Retest/Konsolidierung, während der Markt Umsetzungsdetails und P&L-Auswirkungen abwartete.[14] | | Aug. 2023 (Q2-Ergebnisse / 2. Aug. Investor Pack) | Q2/23: Konzern berichtete operative Fortschritte, offenbarte jedoch eine umfangreiche VAMED-Restrukturierung – Abschreibungen und Rückstellungen von ≈€332 Mio. (Q2) sowie weitere erwartete Belastungen (~€200–250 Mio.). Fresenius teilte mit, die Konzern-Guidance künftig ohne Fresenius Medical Care auszuweisen.[14] | Wahrnehmung: Vereinfachung glaubwürdig, aber VAMED entwickelte sich zum kurzfristigen Ergebnisbelastungsfaktor; Narrativ: „Jetzt vereinfachen, kurzfristigen Schmerz akzeptieren für klarere langfristige Margen." Investoren wurden selektiver – Kabi/Helios-Execution wurde honoriert, VAMED/Projektrisiken wurden abgestraft.[14] | Technisch: Weiterer Kursrückgang nach den VAMED-Sonderposten, dann seitwärts gerichteter Handel, während Investoren die Einmaleffekte verdauten; Mitte 2023 bildete sich eine hochvolatile Basis, von der aus eine schrittweise Erholung möglich war, sobald die VAMED-Pläne klarer wurden.[14] | | 30. Nov. 2023 | Eintragung der Umwandlung / Rechtsformänderung ins Handelsregister (formaler Schritt bei der Umsetzung des Vereinfachungsprogramms).[6] | Wahrnehmung: Strukturelle Vereinfachung formal vollzogen – das Interesse der Investorenseite verlagerte sich auf eigenständige Kennzahlen für Kabi und Helios sowie auf die Bewertung der FMC-Minderheitsbeteiligung; verbesserte Transparenz reduzierte einen Teil des Konglomeratsabschlags. | Technisch: Stabilisierung und mehrmonatiger Erholungstrend, da die Schlagzeilen-Unsicherheit nachließ; Trendwechsel vom volatilen Abwärtstrend zur graduellen Stabilisierung.[6,14] | | 8. Mai 2024 | Fresenius kündigt strukturierten Ausstieg aus der Investment Company VAMED an: Verkauf des österreichischen Geschäfts an Porr/Strabag (€90 Mio.), Übertragung von HES an Fresenius, geordneter Rückzug aus dem internationalen Projektgeschäft; Konzern signalisiert ~€0,6 Mrd. nicht zahlungswirksame Sonderposten und teilt mit, dass VAMED ab Q2/24 kein Berichtssegment mehr sein wird.[10] | Wahrnehmung: Entschiedene Portfoliobereinigung – Investoren sahen darin die konkrete Beseitigung eines zyklischen und risikobehafteten Projektgeschäfts; der kurzfristige Ergebnishit wurde akzeptiert für einen klareren, therapiefokussierten Konzern (Kabi + Helios) mit verbessertem mittelfristigen EBIT/ROIC-Profil. Das Narrativ entwickelte sich in Richtung „einfacher, defensiverer Compounder". | Technisch: Positive Neubewertung nach der Ankündigung; kurzfristiger Verkaufsdruck durch gebuchte Belastungen, danach mittelfristiger Aufwärtstrend, da der Markt den Konzern auf Basis klarerer Cashflow- und Ergebnisqualität neu bewertete.[10] | | 2024–2025 (laufend) | Execution der operativen Gesellschaften: Fresenius Kabi machte Fortschritte bei Biosimilar-Launches (u.a. Tocilizumab-Zulassung/-Launch in der EU rund 2023–24) sowie beim Wachstum in MedTech und Ernährung; Fresenius Medical Care verfolgte im Rahmen der Post-Restrukturierung Portfolio-Optimierungen und Desinvestitionen (Klinikverkäufe, Netzwerkbereinigungen).[5,8,14] | Wahrnehmung: Wachsendes Vertrauen in die wiederkehrenden Erträge von Kabi und Helios; Fresenius wurde zunehmend als defensiver Healthcare-Operator mit klarerer Kapitalallokationsstrategie und weniger strukturellen Belastungen wahrgenommen; Investoren verlagerten sich vom „komplexes Konglomerat"-Ansatz hin zu einer „Ergebnisqualität + Dividende"-These. | Technisch: Stabiler Aufwärtstrend mit periodischen Rallys bei positiven Kabi/Helios-Ergebnissen und nachlassenden Sonderposten-Schlagzeilen; längere Konsolidierungsphasen, während Investoren auf eine konsistente Margenverbesserung warteten.[5,8,14] | | 2025 → 7. Jul. 2026 (aktuell) | Governance- und Execution-Phase: Unternehmensführungsthemen und Managementwechsel setzten sich fort (HV/Roadshow-Engagement, Vorstandsanpassungen im Rahmen von #FutureFresenius; aktuelle Konzernstruktur: zwei Operating Companies (Fresenius Kabi, Fresenius Helios; jeweils 100% im Besitz) und eine Investment Company (Fresenius Medical Care, ~32%-Beteiligung) nach den Portfoliomaßnahmen).[7,9,10] | Wahrnehmung Mitte 2026: Ein substanziell vereinfachter, therapiefokussierter Konzern; das Narrativ hat sich zu „defensiver Compounder / execution-geführte Neubewertung" verfestigt, wobei die Bewertung nun stärker auf Nettoverschuldungsverlauf und Margenlieferung reagiert. | Technische Phase bis 2026: Kursstabilisierung und schrittweise Erholung auf das aktuelle Niveau – letzter Kurs €43,41 (per 7. Juli 2026). Die Markttechnik spiegelt die Abwertungs- und Erholungssequenz der Vorjahre wider: (1) Pandemie-Volatilität → (2) 2022er Führungs-/Ergebnisschock und Drawdown → (3) 2023er Vereinfachungsvolatilität und Bodenbildung → (4) 2024 bis Mitte 2026 Erholung, da Vereinfachung umgesetzt und operative Gesellschaften geliefert haben.[7,9,10] |

Wesentliche Risiken und Downside-Faktoren

Fresenius SE & Co. KGaA ist ein diversifizierter globaler Gesundheitskonzern mit wesentlichen Geschäftstätigkeiten in Krankenhausbetrieb (Helios), Krankenhausprodukte sowie IV- und Generika-Arzneimittel und klinische Ernährung (Fresenius Kabi) sowie Beteiligungen im Bereich Nierenpflege. Das Wettbewerbsumfeld umfasst globale Medizintechnik- und Pharmalieferanten, große Dialyseanbieter und regionale Krankenhausgruppen. Das Geschäft ist Regulierungs- und Erstattungsverschiebungen, intensivem Preiswettbewerb bei standardisierten Krankenhausprodukte und Injektabilia sowie kapitalintensiven Krankenhausbetrieben ausgesetzt. Wesentliche Risiken sind Erstattungs- und Regulierungsänderungen, Margendruck durch Wettbewerb, Lieferkettenrisiken und Qualitätsvulnerabilitäten bei sterilen Produkten sowie Leverage- und Betriebsrisiken aus Krankenhaus-M&A und Lohnkostensteigerungen.

  • Krankenhauserstattung und Regulierungsrisiko: Ungünstige DRG-/Erstattungsreformen oder Kürzungen der öffentlichen Finanzierung in Deutschland/Spanien/anderen Märkten würden Helios-Umsätze und Margen erheblich belasten.
  • Preisgestaltung und Wettbewerb in IV-Generika, klinischer Ernährung und Biosimilars (Fresenius Kabi): Commoditisierung und kostengünstige Konkurrenten können Margen und Marktanteile gegenüber Konkurrenten wie Baxter und großen Generika-Playern unter Druck setzen.
  • Kapitalintensität, Vertikalisierung und Lohnkostenrisiken im Krankenhausbetrieb: Hohe Fixkosten, Integrationshwierigkeiten bei Übernahmen und Lohnsteigerungen erhöhen die Verschuldung und Anfälligkeit gegenüber Auslastungsrückgängen.
  • Lieferketten-, Fertigungs- und Compliance-Risiken bei sterilen Injektabilien und MedTech: Produktionsausfälle, Kontaminationen, Rückrufe oder Maßnahmen der EMA/FDA können zu Umsatzeinbußen und Reputationsschäden führen.

Wettbewerbsumfeld

Fresenius ist ein diversifizierter Gesundheitskonzern mit Krankenhausbetrieb (Helios), Krankenhausprodukte/Infusionstherapien und Biosimilars (Kabi) sowie einer wesentlichen Beteiligung an Dialyse (Fresenius Medical Care). Das Wettbewerbsumfeld umfasst daher globale Medtech- und Generika-/Biosimilar-Hersteller, spezialisierte Dialyseanbieter sowie große private Krankenhausbetreiber in Europa und den USA. Wesentliche Risiken sind Erstattungsdruck und regulatorische Belastungen auf Krankenhausmarginen, intensiver Preiswettbewerb bei Generika, Biosimilars und Infusionsprodukten, steigende Arbeits- und Beschaffungskosten sowie finanzielle und rechtliche Risiken im Zusammenhang mit Desinvestitionen, Währungsrisiken und Finanzierungscovenants. Quellen: Fresenius Annual Report 2025; FinancialReports.eu; AssetNext.

Private Wettbewerber

  • B. Braun Melsungen AG
  • Asklepios Kliniken
  • Sana Kliniken
  • Vithas (Grupo Vithas)

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Performancekennzahlen von Fresenius SE & Co. KGaA

in EUR

1M High / Low
44.07 / 36.64
52W High / Low
52.96 / 35.11
5Y High / Low
52.96 / 19.69
1M
+17.58%
3M
+0.27%
6M
-9.37%
1Y
+6.26%
3Y
+85.38%
5Y
+9.10%

Relative Performance gegenüber Benchmarks

PeriodFresenius SE & Co. KGaA vs DAX vs S&P 500 (SPY)
1M +17.58% +15.87% +16.17%
3M +0.27% -4.90% -9.99%
6M -9.37% -8.49% -17.67%
1Y +6.26% +2.83% -15.61%
3Y +85.38% +24.91% +8.40%
5Y +9.10% -50.50% -74.59%

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Historische Bewertungs-Trends

Wie sich die wichtigsten Bewertungskennzahlen (KGV, KUV, KBV und Kurs-Cashflow-Verhältnis) im Zeitverlauf im Vergleich zu heute entwickelt haben.

ZeitraumKGVKUVKBVKurs-Cashflow-Verhältnis
Aktuell16.61.11.28.3
Vor 1 Jahr21.51.11.310.9
Vor 3 Jahren13.70.30.73.1
Vor 5 Jahren14.10.71.45.3

Häufig gestellte Fragen

Wo wird die Fresenius SE & Co. KGaA Aktie gehandelt?

Die Fresenius SE & Co. KGaA Aktie wird unter dem Ticker FRE.XETRA an der Börse XETRA gehandelt. ISIN: DE0005785604.

Was macht Fresenius SE & Co. KGaA?

Fresenius SE & Co. KGaA ist ein Unternehmen, das sich durch folgende Investment-These auszeichnet:

Was sind die wichtigsten Kennzahlen für FRE.XETRA?

Zu den Kennzahlen von FRE.XETRA zählen die Bewertung (KGV 16.2, KUV 1.1, KBV 1.2), die Rentabilität (Gewinnmarge 6.40%, Eigenkapitalrendite 7.79%) und das Wachstum (Umsatz —, Gewinn —). Die Marktkapitalisierung beträgt 24.45B EUR. Diese Kennzahlen geben einen Überblick über die finanzielle Performance und Bewertung des Unternehmens.

Wie hat sich der Kurs von Fresenius SE & Co. KGaA entwickelt?

Die Aktie von Fresenius SE & Co. KGaA hat über 1 Jahr —, über 3 Jahre — und über 5 Jahre — Rendite erzielt. Die Performance kann je nach Marktbedingungen und Unternehmensentwicklung variieren.

Wie ist FRE.XETRA bewertet?

FRE.XETRA hat folgende Bewertungskennzahlen: KGV: 16.2, KUV (Kurs-Umsatz-Verhältnis): 1.1, KBV (Kurs-Buchwert-Verhältnis): 1.2. Diese Kennzahlen helfen bei der Einschätzung, ob die Aktie im Vergleich zu ihren Fundamentaldaten fair bewertet ist.

Zahlt FRE.XETRA Dividenden?

Ja, FRE.XETRA zahlt Dividenden mit einer Dividendenrendite von 2.4%. Dividenden können ein wichtiger Bestandteil der Gesamtrendite einer Investition sein.

Welche wesentlichen Risiken bestehen bei einem Investment in FRE.XETRA?

Zentrale Risiken für FRE.XETRA sind unter anderem: Fresenius SE & Co. KGaA ist ein diversifizierter globaler Gesundheitskonzern mit wesentlichen Geschäftstätigkeiten in Krankenhausbetrieb (Helios), Krankenhausprodukte sowie IV- und Generika-Arzneimittel und klinische Ernährung (Fresenius Kabi) sowie Beteiligungen im Bereich Nierenpflege. Das Wettbewerbsumfeld umfasst globale Medizintechnik- und Pharmalieferanten, große Dialyseanbieter und regionale Krankenhausgruppen. Das Geschäft ist Regulierungs- und Erstattungsverschiebungen, intensivem Preiswettbewerb bei standardisierten Krankenhausprodukte und Injektabilia sowie kapitalintensiven Krankenhausbetrieben ausgesetzt. Wesentliche Risiken sind Erstattungs- und Regulierungsänderungen, Margendruck durch Wettbewerb, Lieferkettenrisiken und Qualitätsvulnerabilitäten bei sterilen Produkten sowie Leverage- und Betriebsrisiken aus Krankenhaus-M&A und Lohnkostensteigerungen.
  • Krankenhauserstattung und Regulierungsrisiko: Ungünstige DRG-/Erstattungsreformen oder Kürzungen der öffentlichen Finanzierung in Deutschland/Spanien/anderen Märkten würden Helios-Umsätze und Margen erheblich belasten.
  • Preisgestaltung und Wettbewerb in IV-Generika, klinischer Ernährung und Biosimilars (Fresenius Kabi): Commoditisierung und kostengünstige Konkurrenten können Margen und Marktanteile gegenüber Konkurrenten wie Baxter und großen Generika-Playern unter Druck setzen.
  • Kapitalintensität, Vertikalisierung und Lohnkostenrisiken im Krankenhausbetrieb: Hohe Fixkosten, Integrationshwierigkeiten bei Übernahmen und Lohnsteigerungen erhöhen die Verschuldung und Anfälligkeit gegenüber Auslastungsrückgängen.
  • Lieferketten-, Fertigungs- und Compliance-Risiken bei sterilen Injektabilien und MedTech: Produktionsausfälle, Kontaminationen, Rückrufe oder Maßnahmen der EMA/FDA können zu Umsatzeinbußen und Reputationsschäden führen.
Anleger sollten diese Risikofaktoren vor einer Investitionsentscheidung sorgfältig berücksichtigen.

Wer sind die wichtigsten Wettbewerber von Fresenius SE & Co. KGaA?

Fresenius SE & Co. KGaA steht im Wettbewerb mit mehreren börsennotierten Peers im jeweiligen Sektor. Fresenius ist ein diversifizierter Gesundheitskonzern mit Krankenhausbetrieb (Helios), Krankenhausprodukte/Infusionstherapien und Biosimilars (Kabi) sowie einer wesentlichen Beteiligung an Dialyse (Fresenius Medical Care). Das Wettbewerbsumfeld umfasst daher globale Medtech- und Generika-/Biosimilar-Hersteller, spezialisierte Dialyseanbieter sowie große private Krankenhausbetreiber in Europa und den USA. Wesentliche Risiken sind Erstattungsdruck und regulatorische Belastungen auf Krankenhausmarginen, intensiver Preiswettbewerb bei Generika, Biosimilars und Infusionsprodukten, steigende Arbeits- und Beschaffungskosten sowie finanzielle und rechtliche Risiken im Zusammenhang mit Desinvestitionen, Währungsrisiken und Finanzierungscovenants. Quellen: Fresenius Annual Report 2025; FinancialReports.eu; AssetNext.
  • Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA (FME.XETRA)
  • Baxter International Inc. (BAX.NYSE)
  • DaVita Inc. (DVA.NYSE)
  • HCA Healthcare, Inc. (HCA.NYSE)
Diese Wettbewerber beeinflussen Preisgestaltung, Wachstumsmöglichkeiten und relative Bewertung.

Wann veröffentlicht Fresenius SE & Co. KGaA Ergebnisse?

Das nächste Ergebnis-Datum von Fresenius SE & Co. KGaA ist 5. August 2026.

Kennzahlen

Marktkapitalisierung
24.45B EUR
KGV
16.20
Analysten-Kursziel

Bewertungskennzahlen

KUV
1.06
KBV
1.21

Rentabilitätskennzahlen

Gewinnmarge
6.40%
Operative Marge
10.23%
Eigenkapitalrendite
7.79%
Gesamtkapitalrendite
3.33%

Wachstumskennzahlen

Umsatzwachstum
Gewinnwachstum

Dividendenhistorie

Langfristige Übersicht ausgezahlter Dividenden (Betrag pro Aktie und Dividendenrendite zum Zahlungszeitpunkt).

YearDividendYield at paymentØ Rendite
20261.05 EUR2.71%1.8%
20251.00 EUR2.32%
20230.92 EUR3.33%
20220.92 EUR2.70%
20210.88 EUR
20200.84 EUR2.13%
20200.84 EUR1.88%
20190.80 EUR1.64%
20180.75 EUR
20170.62 EUR0.78%
20160.55 EUR
20150.38 EUR0.67%
20140.42 EUR1.12%
20130.37 EUR1.14%
20120.32 EUR1.22%

Ergebnis-Historie & Schätzungen

Die historische Ergebnisentwicklung zeigt, wie konstant das Unternehmen die Analystenerwartungen erfüllt oder übertrifft. Zukunftsprognosen geben Einblick in die erwartete Profitabilität und Wachstumsdynamik.

Historische Ergebnisentwicklung

65.6%
Schätzung übertroffen
23%
Schätzung verfehlt
+8.44%
Ø Überraschung bei Beat
-14.8%
Ø Überraschung bei Miss

Analysierte Berichte: 61

Kommender Ergebnisbericht

5. August 2026
Nächstes Ergebnis-Datum

Analystenschätzungen für kommende Perioden

Nächstes Jahr
31. Dezember 2027
Konsens3.90
Spanne3.60 – 4.05
14 Analysten
Schätzung Wachstum vs. Vorjahr: 8.82%
Revisionen: 7T ↑0 ↓0 · 30T ↑2 ↓9
Nächstes Quartal
30. September 2026
Konsens0.78
Spanne0.75 – 0.81
3 Analysten
Schätzung Wachstum vs. Vorjahr: -4.68%
Revisionen: 7T ↑1 ↓0 · 30T ↑1 ↓2

Wichtige Finanzkennzahlen

Alle Angaben in EUR

Ausgewählte Kennzahlen aus Gewinn- und Verlustrechnung, Bilanz und Kapitalflussrechnung. Jährlich und quartalsweise, basierend auf veröffentlichten IFRS/GAAP-Abschlüssen.

20252024202320222021
Umsatz22.87B21.83B21.07B21.33B37.08B
Operatives Ergebnis (EBIT)2.50B1.84B1.29B2.00B3.60B
Jahresüberschuss1.26B471.00M-594.00M1.37B1.82B
Free Cashflow1.20B1.52B3.32B2.28B3.03B
Bilanzsumme41.40B43.55B45.28B76.42B71.96B
Eigenkapital19.10B19.54B19.00B20.41B19.00B
Nettoverschuldung10.35B11.53B13.27B25.59B24.55B
© Leeway
PWP Leeway UG (haftungsbeschränkt)
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