MTU Aero Engines AG

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Aktueller Kurs
MTU Aero Engines AG – stock chart

Fünfjahres-Timeline der Aktie

| Datum / Zeitraum | Wesentliche unternehmens- und kursspezifische Ereignisse (wahrscheinliche Kurstreiber) | Entwicklung der Wahrnehmung durch Markt und Investoren | Technische Phasen / Kursentwicklung | |---|---|---:|---| | Q1 2021 (gemeldet 30. Apr. 2021) | Q1 2021: Umsatz €989 Mio. (‑22 % YoY), operativer Gewinn €86 Mio. (‑52 % YoY); bereinigte EBIT-Marge 8,7 %; Management bestätigte Jahresprognose 2021 trotz pandemiebedingter Gegenwind [2]. | Der Markt betrachtete MTU als widerstandsfähiges, zyklisches Erholungsspiel, das von der Normalisierung des Flugverkehrs profitieren würde; vorsichtiger Optimismus, da die Guidance gehalten wurde [2,9]. | Frühe Erholung 2021 vom Pandemietief 2020; allmählicher Aufwärtstrend, getragen von wachsendem Vertrauen in die Erholung. | | GJ 2021 (vorläufige Zahlen veröffentlicht 16. Feb. 2022) | Vorläufige Zahlen GJ2021: Umsatz €4.188 Mio. (+5 % YoY), bereinigtes EBIT €468 Mio., bereinigte EBIT-Marge 11,2 %; vorgeschlagene Dividende €2,10 — Beleg für operative Widerstandsfähigkeit [1,7]. | Narrativ: „resilient durch die Krise" / operative Glaubwürdigkeit — das Investorenvertrauen stieg, da das Management seine Ziele erreichte [1,7]. | Anhaltender Aufwärtstrend bis in das Jahr 2022 bei sich verbessernden Fundamentaldaten. | | Q1 / H1 2022 (Apr.–Jul. 2022) | Q1 2022: Umsatz €1.180 Mio. (+19 % YoY), operativer Gewinn €131 Mio. (+52 %); H1 2022 deutlich gestiegene Umsätze durch Erholung bei Auslieferungen und MRO-Nachfrage; Guidance bekräftigt [5,10]. | Das Marktnarrativ schwenkte auf Erholung plus Aftermarket-/GTF-Hochlauf um; Optimismus bezüglich MRO-Rückenwind und OEM-Erholung nahm zu [5,10]. | Starker mehrmonatiger Aufwärtstrend 2022; mehrfache Ausbrüche nach oben, da Analysten ihre Gewinnerwartungen nach oben revidierten. | | Ankündigung Mai 2022 → wirksam ab 1. Jan. 2023 | Der Aufsichtsrat bestellte Lars Wagner zum künftigen CEO (Ankündigung 4.–5. Mai 2022; Wagner trat sein Amt am 1. Januar 2023 an) — geordnete interne Nachfolge [54,55]. | Als konstruktiver operativer Übergang bewertet (Wagner = interner COO/CTO); anfänglich kaum Bedenken seitens der Investoren [55,56]. | Kein dauerhafter negativer technischer Einfluss; Trend blieb durch den Übergang intakt. | | Juli 2023 (Mitte 2023) | Pratt & Whitney gab einen „seltenen Materialmangel" im Metallpulver für die PW1100G-Familie bekannt; erste Schätzungen und Inspektionen (Offenlegungen von Pratt/RTX) stellten eine Teilmenge von Triebwerken unter Überprüfung; MTU bekräftigte zunächst den Ausblick, wies aber auf mögliche Gegenwind-Effekte hin [18,12]. | Erste Investorenbedenken verlagerten sich vom reinen Erholungsnarrativ hin zu Partner-Liefer- und Programmrisiken; MTU stellte das Exposure anfänglich als beherrschbar dar [18]. | Erhöhte Intraday-Volatilität Mitte 2023, da der Markt begann, Programmrisiken einzupreisen. | | 11.–13. Sep. 2023 (GTF-Gewinnwarnung / Update) | MTU gab eine Gewinnwarnung heraus: Ausgeweitete GTF-Inspektionen und -Reparaturen könnten gemeldeten Umsatz und gemeldetes EBIT um rund €1 Mrd. belasten; ein späteres GTF-Update quantifizierte deutlich größere Brutto-/Nettobelastungen (brutto 6–7 Mrd. USD, netto operativer Ergebniseffekt 3–3,5 Mrd. USD); MTU verwies auf Liquiditäts- und Timing-Effekte, die sich vorwiegend auf 2024–2026 erstrecken [12,20,18]. | Das Narrativ schwenkte abrupt auf „Garantie-/Rückruf-/Partnerrisiko" um. MTUs Beteiligung am GTF-Umsatz- und Risikoanteil (materiell) machte die Aktie kurzfristig zu einem Risikofall; Investoren forderten Klarheit und Kompensation von Pratt & Whitney [24,21]. | Unmittelbarer scharfer Kurseinbruch und technischer Ausbruch nach unten aus der vorherigen Handelsspanne im September 2023; deutlicher Rückgang, da der Markt den Einmaleffekt einpreiste. | | Q3–Q4 2023 (Okt.–Dez. 2023) | MTU bildete erhebliche Rückstellungen und startete den GTF-Flottenmanagementplan; bereinigte Ergebnisse blieben robust, doch das gemeldete EBIT und der gemeldete Gewinn wurden durch Einmaleffekte stark belastet; das Management führte Gespräche mit Pratt & Whitney über Kompensation und signalisierte eine längere Werkstattaktivität [22,25,17,21]. | Gemischte Stimmung: operative Stärke anerkannt, aber von GTF-Verbindlichkeiten überschattet; viele Investoren bezeichneten die Aktie als vorübergehend beschädigten Compounder oder „Value Trap", bis Kompensation und Timing geklärt würden [22,21]. | Große Intraday-Spannen und eine breitere Handelsbandbreite; der Kurs bildete ein Tief/eine Basis, während Investoren auf Klarheit warteten. | | GJ 2023 (veröffentlicht 29. Feb. 2024) | Gemeldetes GJ2023: Nettoverlust €97 Mio. (erster gemeldeter Verlust in der Geschichte von MTU), verursacht durch hohe GTF-Rückruf- und Inspektionskosten; MTU gab rund €900 Mio. an Rückstellungen bekannt und bekräftigte den mehrjährigen Cash-Timing-Effekt der Belastung (2024–2026) [11,8,17,12]. | Kurzfristige Stimmung schwach; Debatte: einmaliger Bilanzierungseffekt versus strukturelles Programmrisiko. Das Vertrauen erholte sich schrittweise, da das Management bereinigte Ergebnisse von gemeldeten Effekten trennte und Kompensation einforderte [11,22]. | Anhaltender Druck bis Anfang 2024; Stabilisierung und Bodenbildung, als Investoren begannen, bereinigte Kennzahlen höher zu gewichten als gemeldete Einmaleffekte. | | 2024 (Q1 30. Apr., H1 Mitte 2024) | Q1 2024: bereinigter Umsatz €1,67 Mrd., bereinigtes EBIT €218 Mio.; H1 2024: bereinigter Umsatz +10 % YoY, bereinigtes EBIT €470 Mio.; Jahresprognose 2024 bestätigt (Umsatz €7,3–7,5 Mrd.; Marge >12 %) — das Kerngeschäft erholte sich deutlich [37,36]. | Wachsendes Vertrauen: Das Narrativ verschob sich zu „GTF ist eine materielle, aber beherrschbare Belastung; OEM/MRO-Kernerholung intakt" [37,36]. | Der Kurs erholte sich und testete das Niveau vor September 2023 erneut, das schließlich zurückerobert wurde, getragen von verbesserten Fundamentaldaten. | | GJ 2024 (Ergebnisse veröffentlicht 19. Feb. 2025) | GJ2024 (bereinigt): Umsatz €7,5 Mrd., bereinigtes EBIT €1.050 Mio. (Marge 14,0 %), bereinigter Nettogewinn €764 Mio.; FCF €183 Mio.; vorgeschlagene Dividende €2,20 — Rekord bei bereinigter Profitabilität und Margenausweitung [26,27,28,33]. | Neubewertung zum „Turnaround → qualitativ hochwertiger Industriecompounder", da MTU trotz früherer Einmaleffekte Rekordmargen lieferte; Investorenvertrauen deutlich verbessert [26,27]. | Starker bullischer Ausbruch nach Ergebnisveröffentlichung; Rallye auf Mehrjahreshochs und Etablierung einer höheren Basis zu Beginn von 2025. | | Okt. 2024 → Jul. 2025 (Management-Nachfolge zu Airbus) | Wagner informierte den MTU-Aufsichtsrat, dass er seinen Vertrag nicht verlängern werde (Okt. 2024); Airbus gab die Verpflichtung von MTU-CEO Lars Wagner als Leiter von Airbus Commercial bekannt (Amtsantritt 1. Jan. 2026, Übergang ab Nov. 2025); MTU bereitete die Nachfolge vor (Johannes Bussmann als Nachfolger benannt) [61,64,58,65]. | Gemischte Reaktion: kurzfristige Unsicherheit über den CEO-Wechsel, aber als positives Signal für die Qualität der MTU-Führungsriege gewertet (Airbus-Verpflichtung); der Marktfokus kehrte zu Execution und Auftragsbestand zurück [64,65]. | Kurzfristige Volatilität bei den Ankündigungen, anschließend Restabilisierung, da die Fundamentaldaten stark blieben. | | GJ 2025 (Ergebnisse veröffentlicht 24. Feb. 2026) | GJ2025 (bereinigt): Umsatz €8,7 Mrd. (+16 % YoY), bereinigtes EBIT €1,35 Mrd. (+29 %), bereinigter Nettogewinn €968 Mio.; FCF €378 Mio.; Auftragsbestand ≈ €29,5 Mrd.; Management prognostiziert 2026 Umsatz €9,2–9,7 Mrd. / bereinigtes EBIT €1,35–1,45 Mrd.; der Markt reagierte auf eine Q4-EPS-Verfehlung mit einem Kursrückgang von rund 5,8 % auf intraday ≈ €373 [41,42,46,52]. | Narrativ: überwiegend positiv — MTU gilt als strukturell stärker mit höheren Margen und einem gut gefüllten Auftragsbestand; verbleibende Vorsicht hinsichtlich GTF-Cashflow-Timing und gelegentlicher Quartalsverfehlung [41,42]. | Intraday-Einbruch bei Q4-EPS-Verfehlung, dann Konsolidierung auf einem deutlich höheren Kursniveau als vor der GTF-Ära; technisches Bild: Ausbruch hält an, aber erhöhte Volatilität rund um Quartalsergebnisse [42,41]. | | Q1 2026 (gemeldet 30. Apr. 2026) → aktueller Marktpreis | Q1 2026: bereinigter Umsatz ≈ €2,24 Mrd. (+7 % YoY), bereinigtes EBIT €320 Mio. (+6 % YoY); Management bekräftigte Jahresprognose 2026; anhaltende Stärke bei OEM/MRO und stabile Margen [40,49]. Aktueller Marktpreis: 368,1 per 7. Juli 2026. | Aktuelles Narrativ: Wachstumspfad intakt; MTU wird als zyklischer Industriewert mit verbesserter Cashkonversion und strukturell höheren Margen gesehen — der Fokus liegt nun auf Execution, FCF-Konversion und der Auflösung bzw. dem Timing der verbleibenden GTF-Cashbelastungen [40,41]. | Konsolidierung im neuen, höheren Handelsband, das sich 2024–2025 herausgebildet hat; die jüngste Kursentwicklung zeigt eine höhere Basis mit periodischen Rücktests und engeren Spannen — zuletzt notiert bei 368,1. |

Wesentliche Risiken und Downside-Faktoren

MTU Aero Engines ist ein mittelständischer europäischer Triebwerkshersteller und Aftermarket-Spezialist (MRO), der mit deutlich größeren Motorenherstellern und globalen MRO-Anbietern konkurriert und gleichzeitig mit ihnen zusammenarbeitet. Das Wettbewerbsumfeld kombiniert OEM-Workshare-Beziehungen bei großen Motorenprogrammen mit direktem Aftermarket-Wettbewerb durch unabhängige Dienstleister. Wesentliche Risiken entstehen durch Programmkonzentration, Zyklikalität der Airline-MRO-Nachfrage, Skalendefizite gegenüber größeren OEMs und MROs sowie Störungen in der Lieferkette oder durch regulatorische und geopolitische Faktoren.

  • Hohe Abhängigkeit von einer kleinen Anzahl großer Motorenprogramme und OEM-Partnerschaften (Workshare-Konzentration) — Verzögerungen, Stornierungen oder reduzierte Produktion würden OEM- und MRO-Umsätze erheblich belasten.
  • Abhängigkeit des Aftermarket-/MRO-Umsatzes von Nachfragezyklen der Fluggesellschaften und Volatilität bei Treibstoffkosten und Verkehrsaufkommen — längere Abschwünge reduzieren Überholungsvolumina und Ersatzteilverkäufe, was Margen und Cashflow belastet.
  • Intensive Konkurrenz durch deutlich größere Motorenhersteller und globale MRO-Anbieter mit erheblichen Skalenvorteilen und Preisgestaltungsmacht gefährdet Margenabbau und Verlust von Marktanteilen im Aftermarket-Geschäft.
  • Risiken in der Lieferkette, regulatorisches Umfeld und geopolitische Faktoren (Exportkontrollen, Sanktionen, Lieferantenstörungen, Verschiebungen bei der Rüstungsbeschaffung), die zu Kostensteigerungen, Lieferverzögerungen oder eingeschränktem Marktzugang führen können.

Wettbewerbsumfeld

MTU Aero Engines bewegt sich in einem konzentrierten Markt für Flugtriebwerke und Aftermarket-MRO, der von globalen OEMs (GE Aerospace, Rolls-Royce, Safran, Pratt & Whitney/RTX) und großen MRO-/Teilespezialisten dominiert wird. MTU ist am stärksten in europäischen Risk-Sharing-Triebwerksprogrammen und im unabhängigen MRO-Geschäft positioniert. Die Wettbewerbsdynamik vereint direkte OEM-Rivalität bei Plattformgewinnen mit intensivem Aftermarket- und Servicewettbewerb um Lebenszykluseinnahmen. Wesentliche Anfälligkeiten sind die Nachfragezyklizität im kommerziellen Luftverkehr, Skalierungsnachteile gegenüber den größten OEMs, Lieferkettenkonzentration sowie geopolitische, regulatorische und exportkontrollbedingte Risiken [Unternehmensseiten, Wikipedia, Reuters, Marketscreener].

Private Wettbewerber

  • StandardAero
  • Liebherr-Aerospace

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Performancekennzahlen von MTU Aero Engines AG

in EUR

1M High / Low
382.50 / 289.80
52W High / Low
404.80 / 265.20
5Y High / Low
404.80 / 149.20
1M
+21.85%
3M
+12.62%
6M
-2.99%
1Y
-2.20%
3Y
+69.48%
5Y
+81.36%

Relative Performance gegenüber Benchmarks

PeriodMTU Aero Engines AG vs DAX vs S&P 500 (SPY)
1M +21.85% +20.14% +20.44%
3M +12.62% +7.45% +2.36%
6M -2.99% -2.11% -11.29%
1Y -2.20% -5.63% -24.07%
3Y +69.48% +9.01% -7.50%
5Y +81.36% +21.76% -2.33%

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Historische Bewertungs-Trends

Wie sich die wichtigsten Bewertungskennzahlen (KGV, KUV, KBV und Kurs-Cashflow-Verhältnis) im Zeitverlauf im Vergleich zu heute entwickelt haben.

ZeitraumKGVKUVKBVKurs-Cashflow-Verhältnis
Aktuell12.51.34.623.5
Vor 1 Jahr19.92.05.328.3
Vor 3 Jahren17.71.43.812.3
Vor 5 Jahren60.11.94.316.4

Häufig gestellte Fragen

Wo wird die MTU Aero Engines AG Aktie gehandelt?

Die MTU Aero Engines AG Aktie wird unter dem Ticker MTX.XETRA an der Börse XETRA gehandelt. ISIN: DE000A0D9PT0.

Was macht MTU Aero Engines AG?

MTU Aero Engines AG ist ein Unternehmen, das sich durch folgende Investment-These auszeichnet:

Was sind die wichtigsten Kennzahlen für MTX.XETRA?

Zu den Kennzahlen von MTX.XETRA zählen die Bewertung (KGV 20.4, KUV 2.3, KBV 4.5), die Rentabilität (Gewinnmarge 11.17%, Eigenkapitalrendite 24.30%) und das Wachstum (Umsatz —, Gewinn —). Die Marktkapitalisierung beträgt 20.32B EUR. Diese Kennzahlen geben einen Überblick über die finanzielle Performance und Bewertung des Unternehmens.

Wie hat sich der Kurs von MTU Aero Engines AG entwickelt?

Die Aktie von MTU Aero Engines AG hat über 1 Jahr —, über 3 Jahre — und über 5 Jahre — Rendite erzielt. Die Performance kann je nach Marktbedingungen und Unternehmensentwicklung variieren.

Wie ist MTX.XETRA bewertet?

MTX.XETRA hat folgende Bewertungskennzahlen: KGV: 20.4, KUV (Kurs-Umsatz-Verhältnis): 2.3, KBV (Kurs-Buchwert-Verhältnis): 4.5. Diese Kennzahlen helfen bei der Einschätzung, ob die Aktie im Vergleich zu ihren Fundamentaldaten fair bewertet ist.

Welche wesentlichen Risiken bestehen bei einem Investment in MTX.XETRA?

Zentrale Risiken für MTX.XETRA sind unter anderem: MTU Aero Engines ist ein mittelständischer europäischer Triebwerkshersteller und Aftermarket-Spezialist (MRO), der mit deutlich größeren Motorenherstellern und globalen MRO-Anbietern konkurriert und gleichzeitig mit ihnen zusammenarbeitet. Das Wettbewerbsumfeld kombiniert OEM-Workshare-Beziehungen bei großen Motorenprogrammen mit direktem Aftermarket-Wettbewerb durch unabhängige Dienstleister. Wesentliche Risiken entstehen durch Programmkonzentration, Zyklikalität der Airline-MRO-Nachfrage, Skalendefizite gegenüber größeren OEMs und MROs sowie Störungen in der Lieferkette oder durch regulatorische und geopolitische Faktoren.
  • Hohe Abhängigkeit von einer kleinen Anzahl großer Motorenprogramme und OEM-Partnerschaften (Workshare-Konzentration) — Verzögerungen, Stornierungen oder reduzierte Produktion würden OEM- und MRO-Umsätze erheblich belasten.
  • Abhängigkeit des Aftermarket-/MRO-Umsatzes von Nachfragezyklen der Fluggesellschaften und Volatilität bei Treibstoffkosten und Verkehrsaufkommen — längere Abschwünge reduzieren Überholungsvolumina und Ersatzteilverkäufe, was Margen und Cashflow belastet.
  • Intensive Konkurrenz durch deutlich größere Motorenhersteller und globale MRO-Anbieter mit erheblichen Skalenvorteilen und Preisgestaltungsmacht gefährdet Margenabbau und Verlust von Marktanteilen im Aftermarket-Geschäft.
  • Risiken in der Lieferkette, regulatorisches Umfeld und geopolitische Faktoren (Exportkontrollen, Sanktionen, Lieferantenstörungen, Verschiebungen bei der Rüstungsbeschaffung), die zu Kostensteigerungen, Lieferverzögerungen oder eingeschränktem Marktzugang führen können.
Anleger sollten diese Risikofaktoren vor einer Investitionsentscheidung sorgfältig berücksichtigen.

Wer sind die wichtigsten Wettbewerber von MTU Aero Engines AG?

MTU Aero Engines AG steht im Wettbewerb mit mehreren börsennotierten Peers im jeweiligen Sektor. MTU Aero Engines bewegt sich in einem konzentrierten Markt für Flugtriebwerke und Aftermarket-MRO, der von globalen OEMs (GE Aerospace, Rolls-Royce, Safran, Pratt & Whitney/RTX) und großen MRO-/Teilespezialisten dominiert wird. MTU ist am stärksten in europäischen Risk-Sharing-Triebwerksprogrammen und im unabhängigen MRO-Geschäft positioniert. Die Wettbewerbsdynamik vereint direkte OEM-Rivalität bei Plattformgewinnen mit intensivem Aftermarket- und Servicewettbewerb um Lebenszykluseinnahmen. Wesentliche Anfälligkeiten sind die Nachfragezyklizität im kommerziellen Luftverkehr, Skalierungsnachteile gegenüber den größten OEMs, Lieferkettenkonzentration sowie geopolitische, regulatorische und exportkontrollbedingte Risiken [Unternehmensseiten, Wikipedia, Reuters, Marketscreener].
  • General Electric (GE Aerospace) (GE.NYSE)
  • Rolls-Royce Holdings plc (RR.LSE)
  • Safran S.A. (SAF.EPA)
  • RTX Corporation (Pratt & Whitney / Collins) (RTX.NYSE)
  • TransDigm Group Inc. (TDG.NYSE)
  • Deutsche Lufthansa AG (Lufthansa Technik / MRO competitor) (LHA.XETRA)
Diese Wettbewerber beeinflussen Preisgestaltung, Wachstumsmöglichkeiten und relative Bewertung.

Wann veröffentlicht MTU Aero Engines AG Ergebnisse?

Das nächste Ergebnis-Datum von MTU Aero Engines AG ist 30. Juli 2026.

Kennzahlen

Marktkapitalisierung
20.32B EUR
KGV
20.43
Analysten-Kursziel

Bewertungskennzahlen

KUV
2.29
KBV
4.47

Rentabilitätskennzahlen

Gewinnmarge
11.17%
Operative Marge
10.85%
Eigenkapitalrendite
24.30%
Gesamtkapitalrendite
5.97%

Wachstumskennzahlen

Umsatzwachstum
Gewinnwachstum

Dividendenhistorie

Langfristige Übersicht ausgezahlter Dividenden (Betrag pro Aktie und Dividendenrendite zum Zahlungszeitpunkt).

YearDividendYield at paymentØ Rendite
20263.60 EUR1.13%1.36%
20252.20 EUR0.67%
20242.00 EUR0.86%
20233.20 EUR1.40%
20222.10 EUR1.11%
20211.25 EUR0.65%
20200.04 EUR0.03%
20203.40 EUR2.65%
20192.85 EUR1.40%
20182.30 EUR1.67%
20171.90 EUR1.42%
20161.70 EUR2.04%
20151.45 EUR1.52%
20141.35 EUR1.99%
20131.35 EUR1.84%

Ergebnis-Historie & Schätzungen

Die historische Ergebnisentwicklung zeigt, wie konstant das Unternehmen die Analystenerwartungen erfüllt oder übertrifft. Zukunftsprognosen geben Einblick in die erwartete Profitabilität und Wachstumsdynamik.

Historische Ergebnisentwicklung

69.7%
Schätzung übertroffen
23.7%
Schätzung verfehlt
+11.28%
Ø Überraschung bei Beat
-11.35%
Ø Überraschung bei Miss

Analysierte Berichte: 76

Kommender Ergebnisbericht

30. Juli 2026
Nächstes Ergebnis-Datum

Analystenschätzungen für kommende Perioden

Nächstes Jahr
31. Dezember 2027
Konsens20.33
Spanne18.56 – 21.60
18 Analysten
Schätzung Wachstum vs. Vorjahr: 8.97%
Revisionen: 7T ↑1 ↓0 · 30T ↑1 ↓0
Nächstes Quartal
30. September 2026
Konsens4.61
Spanne4.56 – 4.63
3 Analysten
Schätzung Wachstum vs. Vorjahr: 3.32%
Revisionen: 7T ↑1 ↓0 · 30T ↑2 ↓1

Wichtige Finanzkennzahlen

Alle Angaben in EUR

Ausgewählte Kennzahlen aus Gewinn- und Verlustrechnung, Bilanz und Kapitalflussrechnung. Jährlich und quartalsweise, basierend auf veröffentlichten IFRS/GAAP-Abschlüssen.

20252024202320222021
Umsatz8.76B7.41B5.36B5.33B4.19B
Operatives Ergebnis (EBIT)1.25B813.00M-239.00M546.00M408.00M
Jahresüberschuss1.02B633.00M-102.00M331.00M222.00M
Free Cashflow504.00M74.00M365.00M326.00M200.00M
Bilanzsumme13.22B12.48B10.20B9.23B8.30B
Eigenkapital4.31B3.36B2.86B3.03B2.68B
Nettoverschuldung1.17B682.00M389.00M479.00M587.00M
© Leeway
PWP Leeway UG (haftungsbeschränkt)
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