Vonovia SE

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Vonovia SE – stock chart

Fünfjahres-Timeline der Aktie

| Zeitraum | Wesentliche unternehmens- und aktienbezogene Ereignisse (Daten, Beträge, Fakten) | Öffentliche Wahrnehmung & Investorennarrative (Entwicklung) | Wichtige technische Phasen im Chart (große Bewegungen, Handelsspannen, Retests) | |---|---:|---|---| | 2020 | - Berlin führte den Mietendeckel ein (in Kraft getreten am 23. Februar 2020) — schuf ein regulatorisches Damoklesschwert für Vermieter mit großem Berlin-Exposure [24,27]. | - Das politisch-regulatorische Risiko stieg für Unternehmen mit Berliner Portfolios; der Sektor stand unter einer regulatorischen Wolke. Investoren bewerteten die stadtpolitische Mietpolitik als Bewertungsrisiko [24,26]. | - Sektorwerte und große Bestandshalter handelten 2020 unter regulatorischem Druck; die Kursentwicklung war eher von Unsicherheit geprägt als von klaren Ausbrüchen (Berliner Exposure galt als Belastungsfaktor) [24,27]. | | 2021 | - 15. April 2021: Das Bundesverfassungsgericht kippte den Berliner Mietendeckel; Vonovia verzichtete öffentlich auf Nachzahlungen von bis zu rund 10 Mio. Euro, um Mieter nicht zu belasten [16,21]. - Mai–September 2021: Vonovia kündigte die Übernahme der Deutsche Wohnen an und setzte sie um (Angebot ~52–53 Euro je Aktie); die Kontrolle wurde übernommen (Konsolidierungsdatum 30. September 2021), die Integration begann [5,6,3,8,1]. - November 2021: vollständig gezeichnete Kapitalerhöhung über rund 8 Mrd. Euro (7 neue Aktien je 20 zu 40 Euro), um die Brückenfinanzierung für die Deutsche-Wohnen-Transaktion abzulösen [9]. | - Anfang 2021: Das Narrativ schwenkte von regulatorischer Angst zu unmittelbarer Erleichterung nach dem Fall des Mietendeckels — kurzfristiger Rückenwind für große Vermieter [16]. - Mitte 2021: Vonovia positionierte sich als dominanter Konsolidierer im deutschen Wohnimmobiliensegment (Wachstum durch M&A). - Ende 2021: Das Narrativ erhielt eine Finanzierungs- und Verwässerungskomponente (große Kapitalerhöhung zur Finanzierung der Übernahme) — Investoren begannen, Skalenvorteile gegen Umsetzungs- und Kapitalstrukturrisiken abzuwägen [5,16,9]. | - April 2021: positiver Kurssprung nach dem Fall des Mietendeckels (Sektorrally) [16]. - Mitte 2021: volatile, ereignisgetriebene Bewegungen (Übernahmegebot, Andienungsdynamik). - November 2021: Druck um die Kapitalerhöhung herum (Verwässerungs- und Rekapitalisierungsschlagzeilen) [3,9]. | | 2022 | - Die Integration der Deutsche Wohnen schritt voran; Vonovia schloss wesentliche Integrationsmaßnahmen ab und konkretisierte Synergieerwartungen (Ziel: 105 Mio. Euro p.a. bis 2024, +30 Mio. Euro p.a. ab 2025) [4]. - Makrowende: Das Ende der Niedrigzinsära — steigende Zinsen und Baukosten veränderten die Bewertungsgrundlagen für Wohnimmobilien spürbar [39]. - 2022: Die Erträge aus der Zeitwertanpassung von Anlageimmobilien drehten ins Negative (−1.269,8 Mio. Euro) — ein erstes klares Signal für den Bewertungsdruck durch höhere Diskontierungssätze [32]. - GJ 2022: Segmenterlöse gesamt rund 6,3 Mrd. Euro; Group FFO rund 2,0 Mrd. Euro; EPRA NTA rund 46 Mrd. Euro (EPRA-Kennzahlen spiegeln frühen Mark-to-Market-Druck wider) [35]. | - Das Narrativ verlagerte sich von „Wachstum/Konsolidierer" hin zu „zinssensitivem, bewertungsexponiertem Bestandshalter": Investoren fokussierten zunehmend auf Diskontierungseffekte, Refinanzierungsrisiken und die Fähigkeit, Skalensynergien tatsächlich zu heben [32,39]. | - 2022: struktureller Abwärtsdruck gegenüber den Hochs von 2021, da der Markt Immobilienmultiplikatoren neu bepreiste. Kursverlauf: schrittweises Abdriften mit niedrigeren Zwischenhochs, begleitet von negativen Bewertungsschlagzeilen [32,39]. | | 2023 | - 31. Januar 2023: Vonovia gab die Aussetzung aller Neubaubeginne für 2023 bekannt (mit Verweis auf hohe Zinsen und Baukosten); später kommunizierte das Unternehmen öffentlich, dass rund 60.000 geplante Einheiten „in der Schublade" lägen [46,52,54]. - 2023: massive Portfolioabwertungen — Gesamtanpassungen auf Anlageimmobilien rund 10,7 Mrd. Euro; ausgewiesener Nettoverlust GJ 2023 rund 6,756 Mrd. Euro; EPS rund −7,80 Euro (überwiegend nicht-zahlungswirksame Bewertungseffekte) [61,64,70]. - Aktiver Schuldenabbau: Verkauf einer Minderheitsbeteiligung am Südewo-Portfolio an Apollo (~1,0 Mrd. Euro) sowie Einigung über den Verkauf von fünf Portfolios (1.350 Einheiten) an CBRE (~560 Mio. Euro); realisierte und angekündigte Verkäufe gesamt rund 3,7 Mrd. Euro in 2023, um den LTV pro forma auf rund 45 % zu senken [31,36,40,34]. - Q3 2023: Handelsniveau lag bei rund 22,81 Euro (Ende Q3-Kommentar) [31]. | - Das Narrativ drehte sich deutlich: von Konsolidierung und Wachstum hin zu „Bilanzreparatur / Zwangsverkäufer". Investoren fokussierten auf LTV, Mittelzuflüsse aus Verkäufen, Bewertungssensitivitäten und die Umsetzung des Veräußerungsprogramms [36,31]. - Medien und Analysten rahmten 2023 als Stresstest für deutsche Wohnungsvermieter und als Paradebeispiel eines Zinsschock-Neubewertung [69]. | - Früh- bis Mitte 2023: starker Kursrückgang bei Bekanntwerden der hohen Abschreibungen (schwerwiegende negative Schlagzeilen). - Frühjahr bis Herbst 2023: episodische Erholungen bei konkreten Verkaufsankündigungen und JV-Abschlüssen (Apollo, CBRE), die das Refinanzierungsrisiko reduzierten; partielle Stabilisierung um die niedrigen 20er-Marken bis Q3 2023 (~22,80 Euro) [61,36,31,69]. | | 2024 | - Fortführung des Verkaufsprogramms zur Stärkung der Liquidität und Senkung des LTV; Deutsche-Wohnen-Integrationssynergien mit Realisierungsziel 2024 (das 105-Mio.-Euro-Ziel) [4,36]. - Presse- und Marktberichte verzeichneten auch Transaktionsaktivitäten mit öffentlichen und institutionellen Käufern (staatliche und private Erwerber berichteten über Ankäufe — u.a. Berichte über Verkäufe an kommunale Wohnungsgesellschaften) [36,39]. | - Die Wahrnehmung verschob sich in Richtung „Entrisikierung / Neuaufbau": Investoren beurteilten Vonovia anhand von Tempo und Qualität der Verkäufe, der LTV-Entwicklung und der Stabilität der laufenden Mieteinnahmen; ein Teil der Investoren sah eine Einkommens-/Defensivkomponente, blieb aber gegenüber Bewertungszyklik vorsichtig [36,33]. | - 2024: Handel überwiegend in einer Seitwärtsbewegung gegenüber dem ausgeprägten Tief von 2023; der Markt testete und retestete Niveaus, die nach den Abschreibungen 2023 etabliert wurden (unteres Band gegenüber den Hochs von 2021), während Bilanzkennzahlen verdaut wurden [36,33]. | | 2025 | - Das Unternehmen setzte Portfoliorotation, selektive Verkäufe und den Fokus auf Schuldenmetriken und Nachhaltigkeit fort (Klimapfad-Investitionen in Investorenmaterialien erwähnt); Investorenpräsentationen von 2024–25 betonten weiterhin Schuldenabbau und gezieltes Reinvestieren [33,36,72]. | - Narrativ: „defensiver Compounder in der Reparaturphase" — für renditesuchende Investoren weiterhin interessant, aber als zyklisch und kreditsensitiv eingestuft, solange LTV und Bewertungsvolatilität sich nicht normalisieren; die Umsetzung des Verkaufsprogramms bleibt der zentrale Beobachtungspunkt [36,31,69]. | - 2024–2025: Konsolidierung im unteren Handelsband; Kurs reagiert empfindlich auf jede größere Verkaufs- oder Refinanzierungsankündigung (schlagzeilengetriebene Intraday-Schwankungen), ohne einen nachhaltigen Ausbruch zurück auf das Niveau vor dem Zinsschock [36,31]. | | 2026 (bis 30.06.2026) | - Das Unternehmen konzentriert sich weiterhin auf Portfoliomanagement, Schuldenabbau und die Hebung von Integrationssynergien aus der Deutsche Wohnen; Investorenmaterialien bleiben auf LTV, FFO-Konvertierung und die Umsetzung verbleibender Verkäufe fokussiert [4,36,72]. - Aktueller Aktienkurs (VNA.XETRA) = 21,59 Euro (Stand 30. Juni 2026) — hier als faktisches aktuelles Kursniveau behandelt. | - Zur Jahresmitte 2026 bewertet der Markt Vonovia als cashgenerierenden, aber weiterhin zyklischen und zinssensitiven Wohnimmobilienbetreiber: Die Aktie ist für Bilanzreparatur und Miet-Cashflows bewertet; das Narrativ lautet „Entrisikierung / einkommenssensitiv" statt einfaches Wachstum [36,70,31]. | - Mehrjähriges technisches Bild seit 2021: volatile Hochphase rund um die Übernahme 2021, schrittweise Neubewertung nach unten mit steigenden Zinsen 2022, steiler Rückgang bei den Abschreibungen 2023 und anschließende mehrquartalige Konsolidierung; der Kurs zur Jahresmitte 2026 (21,59 Euro) liegt im unteren Konsolidierungsband, das sich nach den Abschreibungen 2023 herausgebildet hat (Spanne grob: niedrige Zehner bis Mitte 20er über 2023–2026) [31,61,36]. |

Quellen: Vonovia-Investorenberichte und Pressemitteilungen, regulatorische und redaktionelle Berichterstattung (Beispiele aus der Zeitleiste): Vonovia Jahres-/Zwischenberichte und Pressemitteilungen [1,3,4,8,9,31,32,35,36,61,64,70,74], Berichterstattung zum Bundesverfassungsgericht / Marktreaktion [16,21,24,27], Übernahme- und Transaktionsberichterstattung [5,6,12,38,40] sowie Marktberichte zu den Verlusten und Verkäufen 2023 [31,36,69].

Wesentliche Risiken und Downside-Faktoren

Vonovia ist Deutschlands größter Wohnungskonzern und konkurriert primär mit anderen großen börsennotierten Wohnungsunternehmen (LEG Immobilien, TAG Immobilien, ADLER) sowie bedeutenden nicht-börsennotierten kommunalen und privaten Wohnungsgruppen. Der Wettbewerb dreht sich um Skalierungseffekte, regionale Portfoliostruktur und Akquisitionsaktivität im deutschen Ballungsraum-Wohnungsbestand. Das Unternehmen ist Druck durch Regulierung und Mietpreisbremsen, Refinanzierungsrisiken und Zinsabhängigkeit, erhebliche Capex- und ESG-Sanierungsbedarfe sowie Konzentrationrisiken im deutschen Markt ausgesetzt.

  • Regulatorisches Risiko/Mietpreisbindung — strengere deutsche Mieterschutzgesetze oder lokale Mietpreisdeckel, die das Mietwachstum begrenzen und Vermögensbewertungen reduzieren können.
  • Refinanzierung und Zinsrisiko — erhebliche Schuldenlasten und anstehende Fälligkeiten setzen Vonovia Druck aus höheren Finanzierungskosten und Liquiditätsbelastung aus, sollten sich die Kreditbedingungen verschärfen.
  • Capex- und ESG-Compliance-Risiko — das große, in die Jahre gekommene Wohnungsportfolio erfordert kostspielige Energieeffizienz-Modernisierungen und regulatorische Compliance-Maßnahmen, was den Kapitalbedarf erheblich erhöht.
  • Marktkonzentration und Wettbewerbsrisiko — starke Konzentration auf den deutschen Wohnungsmarkt und intensiver Wettbewerb durch börsennotierte Konkurrenten sowie große kommunale und private Wohnungsunternehmen können Renditen unter Druck setzen und regionale Schocks verstärken.

Wettbewerbsumfeld

Vonovia SE ist Deutschlands größter börsennotierter Wohnungskonzern mit einem paneuropäischen Portfolio; nächste börsennotierte Konkurrenten sind LEG Immobilien, TAG Immobilien, Grand City Properties und weitere institutionelle Vermieter (Aroundtown, Heimstaden, Balder). Der Wettbewerb ist stark fragmentiert und lokal geprägt — kommunale Wohnungsunternehmen, Genossenschaften und zahlreiche kleinere private Vermieter bleiben wichtige alltägliche Konkurrenten. Primäre Risiken sind regulatorischer Druck auf Mieten (und Enteignungsdebatten), Sensibilität gegenüber steigenden Zinssätzen und Refinanzierungsrisiken angesichts erheblicher Verschuldung, umfangreiche erforderliche Investitionen für energetische Sanierungen sowie Betriebs- und Integrationsrisiken aus großen Akquisitionen und Portfoliomanagement. Quellen: Umbrex, ResearchAndMarkets sowie Unternehmens- und Investorenseiten / Börsennotierungen für ISINs und Ticker der Konkurrenten.

UnternehmenTicker
LEG Immobilien SELEG.XETRA
TAG Immobilien AGTEG.XETRA
Grand City Properties S.A.GYC.XETRA
Aroundtown S.A.AT1.XETRA

Private Wettbewerber

  • SAGA Siedlungs-Aktiengesellschaft Hamburg
  • Degewo (Berlin municipal housing company)
  • Vivawest
  • ABG Frankfurt Holding

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Performancekennzahlen von Vonovia SE

in EUR

1M High / Low
22.77 / 19.53
52W High / Low
29.26 / 19.53
5Y High / Low
57.15 / 15.27
1M
+13.60%
3M
+2.64%
6M
-6.40%
1Y
-16.81%
3Y
+43.63%
5Y
-48.16%

Relative Performance gegenüber Benchmarks

PeriodVonovia SE vs DAX vs S&P 500 (SPY)
1M +13.60% +11.89% +12.19%
3M +2.64% -2.53% -7.62%
6M -6.40% -5.52% -14.70%
1Y -16.81% -20.24% -38.68%
3Y +43.63% -16.84% -33.35%
5Y -48.16% -107.76% -131.85%

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Historische Bewertungs-Trends

Wie sich die wichtigsten Bewertungskennzahlen (KGV, KUV, KBV und Kurs-Cashflow-Verhältnis) im Zeitverlauf im Vergleich zu heute entwickelt haben.

ZeitraumKGVKUVKBVKurs-Cashflow-Verhältnis
Aktuell5.53.00.711.2
Vor 1 Jahr61.93.61.08.2
Vor 3 Jahren-2.32.70.57.6
Vor 5 Jahren7.610.21.221.7

Häufig gestellte Fragen

Wo wird die Vonovia SE Aktie gehandelt?

Die Vonovia SE Aktie wird unter dem Ticker VNA.XETRA an der Börse XETRA gehandelt. ISIN: DE000A1ML7J1.

Was macht Vonovia SE?

Vonovia SE ist ein Unternehmen, das sich durch folgende Investment-These auszeichnet:

Was sind die wichtigsten Kennzahlen für VNA.XETRA?

Zu den Kennzahlen von VNA.XETRA zählen die Bewertung (KGV 5.7, KUV 3.2, KBV 0.7), die Rentabilität (Gewinnmarge 57.94%, Eigenkapitalrendite 12.60%) und das Wachstum (Umsatz —, Gewinn —). Die Marktkapitalisierung beträgt 19.12B EUR. Diese Kennzahlen geben einen Überblick über die finanzielle Performance und Bewertung des Unternehmens.

Wie hat sich der Kurs von Vonovia SE entwickelt?

Die Aktie von Vonovia SE hat über 1 Jahr —, über 3 Jahre — und über 5 Jahre — Rendite erzielt. Die Performance kann je nach Marktbedingungen und Unternehmensentwicklung variieren.

Wie ist VNA.XETRA bewertet?

VNA.XETRA hat folgende Bewertungskennzahlen: KGV: 5.7, KUV (Kurs-Umsatz-Verhältnis): 3.2, KBV (Kurs-Buchwert-Verhältnis): 0.7. Diese Kennzahlen helfen bei der Einschätzung, ob die Aktie im Vergleich zu ihren Fundamentaldaten fair bewertet ist.

Zahlt VNA.XETRA Dividenden?

Ja, VNA.XETRA zahlt Dividenden mit einer Dividendenrendite von 5.6%. Dividenden können ein wichtiger Bestandteil der Gesamtrendite einer Investition sein.

Welche wesentlichen Risiken bestehen bei einem Investment in VNA.XETRA?

Zentrale Risiken für VNA.XETRA sind unter anderem: Vonovia ist Deutschlands größter Wohnungskonzern und konkurriert primär mit anderen großen börsennotierten Wohnungsunternehmen (LEG Immobilien, TAG Immobilien, ADLER) sowie bedeutenden nicht-börsennotierten kommunalen und privaten Wohnungsgruppen. Der Wettbewerb dreht sich um Skalierungseffekte, regionale Portfoliostruktur und Akquisitionsaktivität im deutschen Ballungsraum-Wohnungsbestand. Das Unternehmen ist Druck durch Regulierung und Mietpreisbremsen, Refinanzierungsrisiken und Zinsabhängigkeit, erhebliche Capex- und ESG-Sanierungsbedarfe sowie Konzentrationrisiken im deutschen Markt ausgesetzt.
  • Regulatorisches Risiko/Mietpreisbindung — strengere deutsche Mieterschutzgesetze oder lokale Mietpreisdeckel, die das Mietwachstum begrenzen und Vermögensbewertungen reduzieren können.
  • Refinanzierung und Zinsrisiko — erhebliche Schuldenlasten und anstehende Fälligkeiten setzen Vonovia Druck aus höheren Finanzierungskosten und Liquiditätsbelastung aus, sollten sich die Kreditbedingungen verschärfen.
  • Capex- und ESG-Compliance-Risiko — das große, in die Jahre gekommene Wohnungsportfolio erfordert kostspielige Energieeffizienz-Modernisierungen und regulatorische Compliance-Maßnahmen, was den Kapitalbedarf erheblich erhöht.
  • Marktkonzentration und Wettbewerbsrisiko — starke Konzentration auf den deutschen Wohnungsmarkt und intensiver Wettbewerb durch börsennotierte Konkurrenten sowie große kommunale und private Wohnungsunternehmen können Renditen unter Druck setzen und regionale Schocks verstärken.
Anleger sollten diese Risikofaktoren vor einer Investitionsentscheidung sorgfältig berücksichtigen.

Wer sind die wichtigsten Wettbewerber von Vonovia SE?

Vonovia SE steht im Wettbewerb mit mehreren börsennotierten Peers im jeweiligen Sektor. Vonovia SE ist Deutschlands größter börsennotierter Wohnungskonzern mit einem paneuropäischen Portfolio; nächste börsennotierte Konkurrenten sind LEG Immobilien, TAG Immobilien, Grand City Properties und weitere institutionelle Vermieter (Aroundtown, Heimstaden, Balder). Der Wettbewerb ist stark fragmentiert und lokal geprägt — kommunale Wohnungsunternehmen, Genossenschaften und zahlreiche kleinere private Vermieter bleiben wichtige alltägliche Konkurrenten. Primäre Risiken sind regulatorischer Druck auf Mieten (und Enteignungsdebatten), Sensibilität gegenüber steigenden Zinssätzen und Refinanzierungsrisiken angesichts erheblicher Verschuldung, umfangreiche erforderliche Investitionen für energetische Sanierungen sowie Betriebs- und Integrationsrisiken aus großen Akquisitionen und Portfoliomanagement. Quellen: Umbrex, ResearchAndMarkets sowie Unternehmens- und Investorenseiten / Börsennotierungen für ISINs und Ticker der Konkurrenten.
  • LEG Immobilien SE (LEG.XETRA)
  • TAG Immobilien AG (TEG.XETRA)
  • Grand City Properties S.A. (GYC.XETRA)
  • Aroundtown S.A. (AT1.XETRA)
Diese Wettbewerber beeinflussen Preisgestaltung, Wachstumsmöglichkeiten und relative Bewertung.

Wann veröffentlicht Vonovia SE Ergebnisse?

Das nächste Ergebnis-Datum von Vonovia SE ist 5. August 2026.

Kennzahlen

Marktkapitalisierung
19.12B EUR
KGV
5.68
Analysten-Kursziel

Bewertungskennzahlen

KUV
3.22
KBV
0.69

Rentabilitätskennzahlen

Gewinnmarge
57.94%
Operative Marge
43.33%
Eigenkapitalrendite
12.60%
Gesamtkapitalrendite
1.26%

Wachstumskennzahlen

Umsatzwachstum
Gewinnwachstum

Dividendenhistorie

Langfristige Übersicht ausgezahlter Dividenden (Betrag pro Aktie und Dividendenrendite zum Zahlungszeitpunkt).

YearDividendYield at paymentØ Rendite
20261.25 EUR5.61%3.22%
20251.22 EUR4.13%
20240.90 EUR3.19%
20230.85 EUR4.64%
20221.65 EUR4.34%
20211.34 EUR2.44%
20201.24 EUR2.43%
20201.57 EUR3.47%
20191.14 EUR2.49%
20181.05 EUR2.74%
20170.89 EUR2.64%
20160.75 EUR2.64%
20150.52 EUR1.93%
20140.47 EUR2.46%

Ergebnis-Historie & Schätzungen

Die historische Ergebnisentwicklung zeigt, wie konstant das Unternehmen die Analystenerwartungen erfüllt oder übertrifft. Zukunftsprognosen geben Einblick in die erwartete Profitabilität und Wachstumsdynamik.

Historische Ergebnisentwicklung

22.7%
Schätzung übertroffen
75%
Schätzung verfehlt
+295.43%
Ø Überraschung bei Beat
-71.29%
Ø Überraschung bei Miss

Analysierte Berichte: 44

Kommender Ergebnisbericht

5. August 2026
Nächstes Ergebnis-Datum

Analystenschätzungen für kommende Perioden

Nächstes Jahr
31. Dezember 2027
Konsens1.94
Spanne1.72 – 2.14
6 Analysten
Schätzung Wachstum vs. Vorjahr: 7.19%
Revisionen: 7T ↑1 ↓0 · 30T ↑1 ↓1
Nächstes Quartal
30. September 2026
Konsens0.45
Spanne0.45 – 0.45
1 Analysten
Schätzung Wachstum vs. Vorjahr: -83.94%
Revisionen: 7T ↑0 ↓0 · 30T ↑0 ↓1

Wichtige Finanzkennzahlen

Alle Angaben in EUR

Ausgewählte Kennzahlen aus Gewinn- und Verlustrechnung, Bilanz und Kapitalflussrechnung. Jährlich und quartalsweise, basierend auf veröffentlichten IFRS/GAAP-Abschlüssen.

20252024202320222021
Umsatz4.98B5.94B5.23B5.15B3.62B
Operatives Ergebnis (EBIT)2.57B1.00B1.76B-200.40M6.03B
Jahresüberschuss3.72B-896.00M-6.29B-669.40M2.68B
Free Cashflow1.31B2.40B1.90B2.08B1.82B
Bilanzsumme93.26B90.24B92.00B101.39B106.32B
Eigenkapital27.47B24.00B25.68B31.33B33.29B
Nettoverschuldung40.05B41.51B42.20B44.49B46.38B
© Leeway
PWP Leeway UG (haftungsbeschränkt)
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