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| Datum | Wesentliche unternehmens- & aktienbezogene Ereignisse (was den Kurs maßgeblich bewegt hat) | Öffentliche Wahrnehmung & Narrativ (wie es sich entwickelte) | Wichtige technische Phasen im Chart (große Bewegungen, Handelsspannen, Ausbrüche, Kursrückgänge) | |---|---|---:|---| | 2020 (Gesamtjahr) | COVID-Schock für die Nutzfahrzeugmärkte: Daimler Trucks & Buses verkaufte rund 378.500 Fahrzeuge (gegenüber 521.100 im Vorjahr); Umsatz ca. 35 Mrd. €; bereinigtes EBIT ca. 678 Mio. € — der starke Einbruch bei Volumen und Ergebnis lenkte den strategischen Fokus auf Liquiditätssicherung und Kostendisziplin [13][16]. | Als ausgesprochen zyklisch und pandemiebedingt stark belastet wahrgenommen; Investoren konzentrierten sich auf Kapitalerhalt und operative Erholung statt auf Wachstum; Unsicherheit über den eigenständigen Unternehmenswert, solange das Truck-Geschäft noch Teil der Daimler AG war [13]. | 2020 noch kein eigenständig gehandelter Titel (Truck-Geschäft in der Daimler-AG-Aktie eingebettet); kein DTG-Chart vor der Spin-off-Planung [10]. | | 02. Nov. 2020 | Bindende Vereinbarung mit der Volvo Group zur Gründung eines großangelegten Brennstoffzellen-Joint-Ventures (cellcentric); Volvo erwirbt 50 % an Daimler Truck Fuel Cell für rund 0,6 Mrd. € — strategische Risikoverteilung bei der Entwicklung von Wasserstofftechnologie [32]. | Frühes Investorennarrativ: Daimler Truck positioniert sich als Technologieführer im Bereich Wasserstoff und Langstrecken-Transport; positive Optionalität für die langfristige Dekarbonisierung, jedoch mit Umsetzungs- und Investitionsrisiken. | Strategischer Katalysator vor dem Börsengang — noch keine DTG-Kursbewegung. | | 03. Feb. 2021 | Der Vorstand der Daimler AG beschloss, einen Mehrheits-Spin-off und die Börsennotierung des Truck-Geschäfts zu prüfen (öffentliche Bekanntgabe der Trennungsabsicht) [10]. | Der Markt begann, eine eigenständige Truck-Story und das damit verbundene Wertpotenzial einzupreisen; Analysten starteten erste separate Standalone-Modellierungen. | Antizipationsphase vor dem Börsengang — Positionierung und Rotation in das Truck-Thema innerhalb des breiteren Auto- und Chassis-Exposures [10]. | | 11. Nov. & 26. Nov. 2021 | Capital Markets Day (11. Nov.) und BaFin-Billigung des Prospekts (26. Nov.); der Prospekt bestätigte die Spin-off-Mechanik und rund 822.951.882 ausgegebene Stammaktien; DAX-Aufnahme für Q1 2022 in Aussicht gestellt [34][2][4][3]. | Eigenständige Transparenz und DAX-Kandidatur steigerten das institutionelle Interesse; das Narrativ wandelte sich zu einem „reinen Industriewert im ZEV-Wandel" mit erheblichem Investitionsbedarf [2][34]. | Pre-IPO-Preisfindung und Positionierung; kurzfristige Volatilität rund um Zuteilung und Ex-Datum erwartet [2][4]. | | 09.–10. Dez. 2021 | Spin-off wirksam zum 9. Dez.; erster Handelstag 10. Dez. 2021 — Daimler Truck Holding AG (DTG) notiert am Frankfurter Prime Standard / XETRA; Erstkurs 28 €, Aktien gutgeschrieben an Daimler-AG-Aktionäre (1 DTG je 2 DAI-Aktien) [3][5][2]. | Unmittelbare Neubewertung als eigenständiger Truck-OEM; Investoren gespalten zwischen zyklisch-industrieller Allokation und einer langfristigen ZEV-Transitionsstory; frühes Interesse galt Margen, Capex und Cashflow. | IPO-Basis bei 28 €; typische Spin-off-Volatilität und erste Handelsspannenbildung rund um das IPO-Niveau [5]. | | GJ 2021 (berichtet 2022) | Kräftiger operativer Rebound nach der Pandemie: Daimler Truck verkaufte rund 455.445 Fahrzeuge (+20 % gegenüber 2020), Umsatz ca. 39,8 Mrd. € — verbesserte Umsatz- und Margendynamik gegenüber 2020 [23]. | Die Erholung bestätigte die Standalone-Investitionsthese; das Narrativ verschob sich von „kurzfristiger Zyklizität" hin zu „operativer Erholung plus Technologietransition" — stützend für eine weitere Neubewertung [23]. | Post-IPO-Aufwärtsmomentum, da der Markt die stärkeren Fundamentaldaten 2021 einpreiste; frühe Kursgewinne auf Basis von Ergebnisüberraschungen [23]. | | 2021–2022 | Beschleunigung der ZEV- und Infrastrukturpartnerschaften: Abschluss der cellcentric-Gründungsschritte; Bildung des EU-Ladenetz-JV Milence; H2Accelerate-Verpflichtungen; Linde-sLH2-Technologie & Kawasaki-LH2-Initiative; Gehring-E-Motor-Partnerschaft (Sept. 2022) — allesamt wesentliche strategische und investitionsbezogene Entscheidungen [32][28][33]. | Das Narrativ weitete sich auf „technologieoffene Strategie" (BEV, FCEV, H2-Verbrenner) und Infrastrukturaufbau aus — positive langfristige Optionalität, aber wachsende kurzfristige Bedenken hinsichtlich Capex und Umsetzung; Investoren begannen, den Wert zwischen zyklischen Truck-Cashflows und langfristiger ZEV-Optionalität aufzuteilen [29][28]. | Fundamentale Positivfaktoren wurden durch Capex-Sorgen gedämpft — episodische nachrichtengetriebene Rallys und Rücksetzer, während der Markt den langfristigen Investitionsbedarf verdaute [29]. | | 2022 (Makroschock-Phase) | Branchengegenwind: anhaltende Halbleiterengpässe, Lieferkettenprobleme und Energie- sowie Versorgungsunsicherheit nach dem russischen Einmarsch in die Ukraine — spürbare Auswirkungen auf Produktion und Auftragsabwicklung bei OEMs einschließlich Daimler Truck [19][26]. | Wiederaufleben zyklischer Abwärtsrisiken; Investoren behandelten DTG als zins- und konjunktursensitiven Industriewert: Nachrichten zu Angebot oder Nachfrage erzeugten starke Stimmungsschwankungen. | 2022 branchenweite Volatilität und unruhige Handelsspannen; DTG war denselben ausgeprägten Kursrückgängen ausgesetzt wie andere Industrie- und Zykliker — makroökonomisch getrieben [19][26]. | | Sep. 2023 | Ankündigung eines geplanten JV (Accelera) mit Accelera by Cummins und PACCAR zur Lokalisierung der Batteriezellproduktion in den USA (Fokus auf LFP-Zellen für Nutzfahrzeuge) — Angriff auf Lieferkettenrisiken und Kosten für den BEV-Rollout [28]. | Positiver struktureller Katalysator: reduziert das Batterieversorgungsrisiko im Schlüsselmarkt USA, stützt den BEV-Kommerzialisierungszeitplan; Narrativ: pragmatisches, partnerschaftsbasiertes De-Risking des ZEV-Rollouts [28]. | Wirkte als fundamentaler Katalysator — stützte erneutes Kaufinteresse und trug zu einer mehrquartaligen Erholung der Marktstimmung bei. | | 2023 – Mitte 2024 | Vom Produkt zum Piloten: Kundenerprobungen des Mercedes-Benz GenH2 (2023); Mercedes-Benz eActros LongHaul-Serienanlauf für ~2024 geplant; erste öffentliche sLH2-Tankstelle (Wörth) für Kundenversuche Mitte 2024 genutzt; BMZ-Batteriepartnerschaft für E-Busse (Apr. 2024) [30][28]. | Das Narrativ verschob sich von „Technologieversprechen" zu „Umsetzung und Validierung": Investoren honorierten zunehmend konkrete Pilot- und Feldtest-Meilensteine, während sie weiterhin mehrjährige Kommerzialisierungszeiträume einpreisten [30][29][28]. | Der Chart bewegte sich in mehrmonatige Erholungsphasen und Retests wichtiger Niveaus, sobald Meilensteine erreicht wurden; positiver Newsflow trieb Ausbrüche, Gewinnmitnahmen sorgten für Konsolidierungen. | | Okt. 2024 (IAA 2024) | Nachfolge im Management angekündigt: Karin Rådström tritt die Nachfolge von Martin Daum als CEO an; Daum bleibt bis Ende 2024 für einen reibungslosen Übergang [31]. | Nachfolge als geordnet bewertet; Kontinuität der ZEV-Strategie gewahrt — reduziertes Governance- und Umsetzungsrisiko für Investoren [31]. | Kurzfristige nachrichtenbedingte Volatilität rund um die Ankündigung, jedoch keine nachhaltige Veränderung der technischen Struktur. | | Anfang 2026 | Umsetzungsmeilensteine und beginnende Kommerzialisierung: Einführung der NextGen/NextGenH2-Zweiten-Generation Anfang 2026; begrenzte Kleinserienfertigung (~100 Brennstoffzellen-Lkw) ab Ende 2026 geplant; Serienproduktion für die frühen 2030er-Jahre angestrebt; cellcentric-Hochlauf wird fortgesetzt [30][32][29]. | Greifbare Kommerzialisierungsmeilensteine de-risken die Wasserstoffthese spürbar; das Investorennarrativ rahmt DTG zunehmend als Transition-Compounder (kurzfristige Zyklizität plus langfristige ZEV-Optionalität), was höhere Bewertungsmultiplikatoren stützt. | Anhaltender Aufwärtstrend bis 2025–H1 2026, da sich die Umsetzungsnachweise häuften; nachrichtengetriebene Ausbrüche und weniger nachhaltige Abverkäufe, da das Umsetzungsrisiko abnahm — mündend in den nachstehenden Referenzkurs. | | 30.06.2026 | Aktueller Referenzkurs (maßgeblicher Input): 42,2 (als Endpunkt der Zeitlinie verwendet). | Der Marktkurs von 42,2 spiegelt eine Kombination aus zyklischer Erholung, erfolgreich absolvierten Pilot- und Kommerzialisierungsfortschritten im ZEV-Bereich (BEV & FCEV) sowie der Bereitschaft der Investoren wider, langfristige Wachstumsoptionalität neben kurzfristiger industrieller Zyklizität zu bewerten [29][30]. | Referenzkurs 42,2 (Endpunkt). |
Daimler Truck konkurriert in einem konzentrierten globalen Markt für schwere und mittelschwere Nutzfahrzeuge, angeführt von Volvo Group, TRATON (MAN/Scania/Navistar) und PACCAR. Regionale Hersteller sowie neue Anbieter im Bereich Elektromobilität und autonomes Fahren verschärfen den Wettbewerb um Technologie und Preis. Das Unternehmen benötigt erhebliches Kapital und F&E-Mittel zur Elektrifizierung sowie zur Entwicklung von Brennstoffzellen- und Autonomie-Technologien, während es gleichzeitig die Margen gegen etablierte Konkurrenten und kostengünstigere regionale Hersteller verteidigen muss. Wesentliche Risiken entstehen durch zyklische Frachtmengen, Supply-Chain- und Rohstoffengpässe, regulatorische und Zollrisiken sowie aggressive Preisgestaltung und Technologie-Offensiven der Konkurrenz.
Daimler Truck operiert in einem konsolidierten, kapitalintensiven globalen Nutzfahrzeugmarkt, in dem einige große OEMs (Volvo Group, TRATON, PACCAR, Iveco) und starke regionale Hersteller (Isuzu, Hino) um Preis, Technologie und Service konkurrieren. Das Unternehmen investiert massiv in Elektrifizierung, Software- und Verfügbarkeitsdienste sowie Lieferketten für Batterien, während es sich zyklischen Schwankungen der Frachtmengen, Margendrücken und regulatorischen Verschiebungen zu emissionsfreien Fahrzeugen gegenübersieht. Zu den Hauptrisiken zählen makroökonomische Nachfragerückgänge im Nutzfahrzeugsektor, intensive OEM-Konkurrenz und Preisdruck, Umsetzungs- und Finanzierungsherausforderungen beim EV- und Digitalisierungsübergang sowie Störungen in der Lieferkette, bei Rohstoffen und regulatorischen Vorgaben.
| Unternehmen | Ticker |
|---|---|
| TRATON SE | 8TRA.XETRA |
| PACCAR Inc. | PCAR.NASDAQ |
| Isuzu Motors Ltd. | 7202.TSE |
| Hino Motors, Ltd. | 7205.TSE |
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Kostenlos testen| Period | Daimler Truck Holding AG | vs DAX | vs S&P 500 (SPY) |
|---|---|---|---|
| 1M | +5.63% | +3.92% | +4.22% |
| 3M | +3.03% | -2.14% | -7.23% |
| 6M | +15.06% | +15.94% | +6.76% |
| 1Y | +11.32% | +7.89% | -10.55% |
| 3Y | +57.88% | -2.59% | -19.10% |
| 5Y | — | — | — |
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Kostenlos testenWie sich die wichtigsten Bewertungskennzahlen (KGV, KUV, KBV und Kurs-Cashflow-Verhältnis) im Zeitverlauf im Vergleich zu heute entwickelt haben.
| Zeitraum | KGV | KUV | KBV | Kurs-Cashflow-Verhältnis |
|---|---|---|---|---|
| Aktuell | 24.4 | 0.8 | 1.5 | 8.8 |
| Vor 1 Jahr | 11.0 | 0.6 | 1.4 | 15.8 |
| Vor 3 Jahren | 8.4 | 0.5 | 1.3 | 21.1 |
| Vor 5 Jahren | — | — | — | — |
Langfristige Übersicht ausgezahlter Dividenden (Betrag pro Aktie und Dividendenrendite zum Zahlungszeitpunkt).
| Year | Dividend | Yield at payment | Ø Rendite |
|---|---|---|---|
| 2026 | 1.90 EUR | 4.33% | 4.46% |
| 2025 | 1.90 EUR | 4.79% | |
| 2024 | 1.90 EUR | 4.62% | |
| 2023 | 1.30 EUR | 4.10% |
Die historische Ergebnisentwicklung zeigt, wie konstant das Unternehmen die Analystenerwartungen erfüllt oder übertrifft. Zukunftsprognosen geben Einblick in die erwartete Profitabilität und Wachstumsdynamik.
Ausgewählte Kennzahlen aus Gewinn- und Verlustrechnung, Bilanz und Kapitalflussrechnung. Jährlich und quartalsweise, basierend auf veröffentlichten IFRS/GAAP-Abschlüssen.
| 2025 | 2024 | 2023 | 2022 | 2021 | |
|---|---|---|---|---|---|
| Umsatz | 45.53B | 54.08B | 55.89B | 50.95B | 39.76B |
| Operatives Ergebnis (EBIT) | 4.07B | 5.76B | 4.92B | 2.93B | 1.49B |
| Jahresüberschuss | 1.97B | 2.90B | 3.77B | 2.67B | 2.35B |
| Free Cashflow | 3.22B | 138.00M | -920.00M | -1.42B | 1.34B |
| Bilanzsumme | 72.53B | 73.85B | 71.21B | 63.97B | 54.80B |
| Eigenkapital | 21.55B | 22.20B | 21.61B | 6.67B | 2.71B |
| Nettoverschuldung | 20.64B | 19.82B | 15.65B | 12.89B | 7.84B |
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