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2021 — Start der ACCELERATE-Strategie
- Volkswagen stellt den „ACCELERATE"-Plan vor, der die Elektrifizierung beschleunigen, Software und Digitalisierung ins Zentrum rücken und die BEV-Ziele anheben soll (u. a. über 70 % Elektroanteil in Europa bis 2030). [60], [55], [58] - Der Markt bewertet VW neu: vom klassischen Automobilhersteller zur „New Auto"-Wachstumsstory (E-Mobilität plus Software); Anleger zeigen sich optimistisch angesichts der Plattformskalierung und der Markenstärke des Konzerns. [60], [58] - Eine breite Sektorrotation in Richtung EV und transformierender OEMs stützt den Aufwärtstrend und die Neubewertung der Aktie.
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22. Juli 2022 — CEO-Wechsel: Herbert Diess tritt ab, Oliver Blume wird Nachfolger
- Aufsichtsrat und Herbert Diess einigen sich auf seinen Abgang; Oliver Blume (bisher Porsche-CEO) übernimmt zum 1. September 2022 die Konzernführung; CFO Arno Antlitz erhält zusätzlich COO-Verantwortung. [2], [4], [11] - Anleger wechseln von Diess' aggressiver Transformationsrhetorik zu einer Phase der Unsicherheit über Tempo und Führungsstil unter Blume — konservativer, stärker an Porsche orientiert. [11], [4] - Unmittelbare Volatilität und kurzfristiger Kursrückgang infolge des Führungsschocks; die Aktie tritt in eine Konsolidierungsphase ein, während der Markt das Strategierisiko neu bewertet.
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28.–29. September 2022 — Porsche-IPO und Anteilsverkauf; Erlöse und Sonderdividende
- VW platziert Porsche-AG-Vorzugsaktien zu 82,50 € (rund 113,9 Mio. Stück, ca. 9,4 Mrd. € Bruttoerlös) und verkauft 25 % plus eine Stammaktie an die Porsche Automobil Holding SE (ca. 10,1 Mrd. €); VW schlägt eine außerordentliche Sonderdividende aus den IPO-Erlösen vor. [19], [16], [13], [5], [23] - Der Börsengang hebt erhebliche stille Reserven und schafft eine Finanzierungsquelle für die E-Mobilität — löst aber auch Rotation in Porsche-Aktien sowie verschärfte Fragen zur Kapitalallokation bei VW aus. [14], [15], [23], [24] - Deutliche Intraday-Schwäche am Listing-Tag (hohes Volumen, Rückgang im mittleren bis oberen einstelligen Prozentbereich), gefolgt von einer unruhigen Konsolidierungsphase. [14], [15]
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2022–2024 — CARIAD: hohe Verluste, Verzögerungen und Führungswechsel
- VW-Softwaretochter CARIAD verbucht massive operative Verluste (rund 2,1 Mrd. € in 2022) und setzt die Verlustserie in 2023–24 fort; dazu kommen mehrfache Führungswechsel, darunter ein Managementumbau 2023. [40], [51], [41], [43] - CARIAD wandelt sich vom strategischen Enabler des softwaredefinierten Fahrzeugs zum größten Ausführungs- und Kapitalvernichtungsrisiko im Konzern; das Vertrauen der Anleger in die Software-Story schwindet, bis konkrete Kosten- und Lieferlösungen sichtbar werden. [40], [41], [51] - Wiederholte nachrichtengetriebene Kursabgaben und Underperformance gegenüber Wettbewerbern; erhöhte Volatilität rund um CARIAD-Updates und Restrukturierungen.
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2022–2024 — PowerCo-Batteriestrategie: Aufbau, Investorenreife und IPO-Debatte
- VW bündelt die Batterieaktivitäten in PowerCo und legt im Juli 2022 den Grundstein für das Zellenwerk in Salzgitter; das Management signalisiert, PowerCo solle bis 2024 „investorenreif" sein, ein späterer Börsengang bleibt Option — wird aber erst realistisch, wenn die Werke laufen und eine einheitliche Zelle kommerziell im Einsatz ist. [31], [26], [27], [30] - PowerCo gilt als strategisch unverzichtbar zur Absicherung der Zellversorgung und der Margen — potenzieller mehrjähriger Neubewertungskatalysator — doch der Markt zeigt wachsende Sorge über den enormen Investitionsbedarf und das Timing-Risiko. [30], [26] - Seitwärtsbewegung mit gelegentlichen Kursanstiegen bei positiven PowerCo-Meldungen; insgesamt durch Kapitalintensitätsbedenken gedeckelt.
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11. Juli 2024 — PowerCo und QuantumScape schließen Vereinbarung
- PowerCo gibt eine strategische Partnerschaft mit QuantumScape zur Industrialisierung von Festkörper-Lithium-Metall-Batterien der nächsten Generation bekannt. [33] - Die Vereinbarung eröffnet Optionalität und langfristiges Aufwärtspotenzial für VWs Batterie-Story — bleibt aber im Vergleich zur kurzfristigen Serienproduktion spekulativ. [33] - Kurzfristiger Stimmungsschub und Kursanstieg; verpufft rasch, als der Fokus zurück auf nahe Ausführungsrisiken und Kostenkontrolle rückt.
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Ende 2025 — Kapitalpriorisierung und strategischer Schwenk bei CARIAD
- Berichte über eine deutliche Kürzung der kurzfristigen Finanzierungspläne für PowerCo sowie eine Neuausrichtung von CARIAD mit weniger Eigenentwicklung, weiterer Restrukturierung und entsprechenden Sonderbelastungen. [36], [45] - Der Markt wertet dies als pragmatischen Schwenk zu konservativerer Kapitalallokation — reduziertes kurzfristiges Aufwärtspotenzial aus vertikaler Integration, aber geringerer unmittelbarer Mittelabfluss; Anlegerstimmung dreht defensiver. [36], [45] - Erneuter Abwärtsdruck und verlängerte Konsolidierung, da langsamere Wachstumserwartungen und Ausführungsverzögerungen eingepreist werden.
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H1 2026 (Stand 11. Juli 2026) — Ausführung, Kostenkontrolle und Aktienkurs bei 70,98 €
- Frühe 2026er Berichte beschreiben weitere Führungswechsel und anhaltende Restrukturierungen im Softwarebereich, während das Management Kostendisziplin und eine sorgfältige Finanzierung der Batterieinvestitionen betont; die Aktie notiert bei 70,98 €. [54] - Mitte 2026 wird VW breit als kapitalstarkes Industrieunternehmen mit gemischtem Chance-Risiko-Profil gesehen: starke Kernvolumina und durch den Porsche-IPO gewonnene Liquidität auf der einen Seite, Software- und Batterieausführungsrisiken sowie offene Kapitalallokationsfragen auf der anderen. [24], [41] - Konsolidierung im Bereich der niedrigen bis mittleren 70er-Euro-Marke mit episodischer Volatilität rund um CARIAD- und PowerCo-Meldungen — Anleger beobachten Meilensteine bei der Ausführung und Signale zur Kapitalallokation als potenzielle Kurstreiber.
Die Volkswagen-Gruppe konkurriert mit globalen Volumen-Herstellern (Toyota, Stellantis, Hyundai, Ford, GM), deutschen Premiumrivalen (BMW, Mercedes) und EV-Führern (Tesla) in den Segmenten Pkw, Nutzfahrzeuge und Premium. Die Multi-Marken-Skalierung und das Händlernetz sind Stärken, doch das Unternehmen steht vor komplexen Umsetzungsanforderungen beim Übergang zu batterieelektrischen Plattformen und softwaregesteuerten Produkten. Zu den Hauptrisiken zählen EV- und Batterie-Versorgung sowie Capex-Umsetzung, aggressive Konkurrenz bei kostengünstigen E-Fahrzeugen (insbesondere aus China), verschärfte Emissions- und Regulierungsanforderungen sowie makroökonomische, lieferkettenbedingte und geopolitische Schocks, die Produktion und Margen beeinträchtigen können.
Die Volkswagen-Gruppe konkurriert auf mehreren Ebenen: gegen globale Volumenhersteller (Toyota, Stellantis), deutsche Premiumrivalen (Mercedes-Benz, BMW), etablierte US- und koreanische OEMs (Ford, GM, Hyundai/Kia) und schnell wachsende EV-Führungskräfte (Tesla, BYD), die auf Preise, Software und BEV-Skalierung Druck ausüben. Das Risikoprofil des Unternehmens wird von der Kapitalintensität und Umsetzungsanforderungen der Elektrifizierung und Software, der Konzentration bei Batterie-, Rohstoff- und Halbleiterversorgung sowie verschärften Emissions- und Sicherheitsvorschriften dominiert (Quellen: https://en.wikipedia.org/wiki/Toyota https://en.wikipedia.org/wiki/Stellantis https://en.wikipedia.org/wiki/Tesla,_Inc. https://en.wikipedia.org/wiki/BYD_Company).
| Unternehmen | Ticker |
|---|---|
| Stellantis N.V. | STLA.NYSE |
| Mercedes-Benz Group AG | MBG.XETRA |
| BMW AG | BMW.XETRA |
| Tesla, Inc. | TSLA.NASDAQ |
| Ford Motor Company | F.NYSE |
| General Motors Company | GM.NYSE |
| BYD Company Limited | 1211.HK |
| Renault S.A. | RNO.PA |
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Kostenlos testen| Period | Volkswagen AG VZO O.N. | vs DAX | vs S&P 500 (SPY) |
|---|---|---|---|
| 1M | -11.36% | -14.90% | -13.95% |
| 3M | -14.96% | -20.27% | -26.36% |
| 6M | -26.13% | -24.80% | -35.31% |
| 1Y | -19.43% | -22.78% | -41.83% |
| 3Y | -29.39% | -85.83% | -105.09% |
| 5Y | -46.09% | -104.84% | -130.90% |
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Kostenlos testenWie sich die wichtigsten Bewertungskennzahlen (KGV, KUV, KBV und Kurs-Cashflow-Verhältnis) im Zeitverlauf im Vergleich zu heute entwickelt haben.
| Zeitraum | KGV | KUV | KBV | Kurs-Cashflow-Verhältnis |
|---|---|---|---|---|
| Aktuell | 5.4 | 0.1 | 0.2 | 2.1 |
| Vor 1 Jahr | 5.2 | 0.1 | 0.3 | 2.9 |
| Vor 3 Jahren | 4.9 | 0.2 | 0.4 | 3.3 |
| Vor 5 Jahren | 5.8 | 0.4 | 0.8 | 3.0 |
Langfristige Übersicht ausgezahlter Dividenden (Betrag pro Aktie und Dividendenrendite zum Zahlungszeitpunkt).
| Year | Dividend | Yield at payment | Ø Rendite |
|---|---|---|---|
| 2026 | 5.26 EUR | 6.25% | 4.37% |
| 2025 | 6.36 EUR | 6.18% | |
| 2024 | 9.06 EUR | 7.50% | |
| 2023 | 8.76 EUR | 6.92% | |
| 2022 | 19.06 EUR | 13.96% | |
| 2022 | 7.56 EUR | 5.16% | |
| 2021 | 4.86 EUR | 2.33% | |
| 2020 | 4.86 EUR | 3.54% | |
| 2019 | 4.86 EUR | 3.26% | |
| 2018 | 3.96 EUR | 2.25% | |
| 2017 | 2.06 EUR | 1.43% | |
| 2016 | 0.17 EUR | 0.14% | |
| 2015 | 4.86 EUR | 2.13% | |
| 2014 | 4.06 EUR | 2.12% | |
| 2013 | 3.56 EUR | 2.33% |
Die historische Ergebnisentwicklung zeigt, wie konstant das Unternehmen die Analystenerwartungen erfüllt oder übertrifft. Zukunftsprognosen geben Einblick in die erwartete Profitabilität und Wachstumsdynamik.
Ausgewählte Kennzahlen aus Gewinn- und Verlustrechnung, Bilanz und Kapitalflussrechnung. Jährlich und quartalsweise, basierend auf veröffentlichten IFRS/GAAP-Abschlüssen.
| 2025 | 2024 | 2023 | 2022 | 2021 | |
|---|---|---|---|---|---|
| Umsatz | 321.91B | 324.66B | 322.28B | 279.05B | 250.20B |
| Operatives Ergebnis (EBIT) | 11.26B | 24.39B | 27.32B | 21.78B | 19.42B |
| Jahresüberschuss | 7.32B | 11.35B | 16.53B | 15.46B | 15.38B |
| Free Cashflow | -9.34B | -10.29B | -6.44B | 5.83B | 20.14B |
| Bilanzsumme | 665.79B | 632.90B | 600.34B | 564.01B | 528.61B |
| Eigenkapital | 174.00B | 182.29B | 175.69B | 165.38B | 144.45B |
| Nettoverschuldung | 240.18B | 156.22B | 150.52B | 149.26B | 143.65B |
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